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 Betreff des Beitrags: [kreativ] angewandte Exobiologie
BeitragVerfasst: 06.11.2010, 23:12 
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Ladies and Trolls, ich eröffne jetzt gerade einen thread der entweder jede Grenze der Größe sprengen, oder im Sumpf der ewigen Verdammnis versinken wird. Es geht um angewandte Xeno/Exo/Astrobiologie. Eigentlich ist das ja ein Feld der Grenzwissenschaft dass sich vorwiegend damit beschäftigt die Bedingungen zur Entstehung von Leben zu eroieren und festzustellen ob Leben unter den Bedingungen bereits entdeckter Himmelskörper möglich ist. Zu all dem gibt es einiges an Infoseiten und ähnliches.

Dieser Thread behandelt jedoch die (meiner Meinung nach) wahre Faszination der Exobiologie. Die Möglichkeit, fremdartiges und faszinierendes Leben selbst zu entwickeln, Gott zu spielen und zu sehen was passiert. Es ist unglaublich interessant zu sehen wie weit man die Menschliche vorstellungskraft treiben kann. Die Herausforderung dabei ist es, dass die so entstandenen hypothetischen Lebensformen plausibel sein müssen. Die Wahrscheinlichkeit dass sie tatsächlich existieren ist unglaublich verschwindend gering, was allerdings an der unbegrenzten Fülle an Möglichkeiten liegt.

Ich möchte dass ihr hier eure Ideen für plausible und mögliche Lebensformen postet. Bitte mit ausführlicher Beschreibung (muss aber nicht jedes Detail erwähnt sein). Eurer Fantasie sind da kaum Grenzen gesetzt. Ich werde demnächst auch die eine oder andere Lebensform Posten.

Es gibt unzählige Dokumentationen bei denen euch schlichtweg der Mund offen stehen bleiben wird weil sie die Faszination einer Fremden Tierwelt so authentisch rüberbringen können. Das ganze ist eine galaktische Safari, und wir selbst können Gott/Evolution/Spaghettimonster/[deine Gottheit einfügen] spielen und das Spektrum plausibler Welten und Ökosysteme erweitern. In meinen Augen ist hier die Grenze zwischen Kunst und Wissenschaft fließend. Aber was rede ich eigentlich hier die ganze Zeit? Wieso guckt ihr es euch nicht selbst an:

Links im Forum:

Ausserirdische auf Siliziumbasis Schaut euch dabei unbedingt Neddis Flonsch an.

Der Doku-Thread zum Thema

plausible Aliens aus Film, funk und Spielen

Wikipedia und andere Infoseiten:

Wikipedia

Exobiologie.de

Aurelia Doku weiter unten

Dokumentation und Beispiele:

Achtung, Kino.to Link glaubt niemandem, gebt nirgends eure Adresse an und ladet DivX nur hier herunter.

Noch ein Kino.to Link

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 Betreff des Beitrags: Re: [kreativ] angewandte Exobiologie
BeitragVerfasst: 07.11.2010, 15:39 
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So, Leute. Ich werd dann mal den ersten Schritt tätigen.

Zuallererst möchte ich euch den Planeten vorstellen auf dem diese und noch einige andere Lebensformen die in nächster Zeit meinerseits kommen werden. Es ist ein tropischer Planet namens Gliendris, eher im inneren Bereich der Habitablen Zone seines Heimatsterns gelegen. Er ist zu 90% mit Wasser bedeckt und hat eine enorm Sauerstoffreiche Atmosphäre. Auch das Wasser hat ungefähr den fünffachen Sauerstoffgehalt unseres Erdenwassers. Es gibt kein gefrorenes Wasser auf dem gesamten Planeten und die Pole sind auch ungefähr so warm wie unsere Subtropische Zone. Ich habe sogar ein paar Bilder des Planeten gefunden. Das ist eine kleinere Herausforderung als das eigentlich unmöglich finden von passenden Bildern zu euren Lebensformen. Die Bilder des Planeten entstammen Mass Effect und gehören zu dem Planeten Virmire:

Bild

Bild

Ich habe leider nur die beiden gefunden, auf allen anderen sind entweder Bauwerke, Personen oder Explosionen drauf zu sehen. Das besondere an Gliendris ist seine enorm hohe tektonische und Vulkanische Aktivität. Schwere Seebeben liegen an der Tagesordnung und die Einheimischen Lebensformen haben sich allesamt daran angepasst. lange vor solchen Beben werden elektromagnetische Wellen freigesetzt, was auch die Tiere hier dazu antreibt wegzulaufen. Der Mensch hat diese Fähigkeit im laufe seiner Evolution verloren. Nun haben sämtliche Lebensformen auf Gliendris hochempfindliche Rezeptoren für solche Wellen, sodass sie teilweise bereits Tage vorher wahrnehmen können dass demnächst wieder mal die Erde beben wird. Die Landmassen sind kaum mehr als kleine Inseln auf denen nur wenige Tiere Leben. Sind entweder Vulkanischen Ursprungs oder aber Plateaus und Tafelberge. Es ist bei letzteren oftmals so, dass sie ganz plötzlich anfangen und als Steilhang vom Meeresboden aus nach oben gehen. Genau so plötzlich hören sie wieder auf. Man kann richtig sehen wo die Insel zu Ende ist. An einer Stelle ist das Wasser nur 30 CM tief aber einen halben Schritt weiter geht es einen ganzen Kilometer in die Tiefe. Das sorgt auch dafür dass solche Inseln relativ gut gegen Tsunamis geschützt sind.


Die erste Lebensform die ich euch Vorstellen will ist die sogenannte Knorpelschlange. Ein blitzschneller Meeresjäger der in den Regionen nahe von Inseln jagt.


Die Knorpelschlange wird fünfundzwanzig Zentimeter hoch, vierzig Zentimeter Breit und bis zu zehn Meter lang. Das eigentlich markanteste Merkmal dieses Wesens sind die 10 CM langen, pfeilspitzenförmigen Knorpelplatten die sich sowohl oben als auch unten von vorne bis hinten den ganzen Körper entlang aneinanderreihen. Unter diesen Platten sind starke Muskeln angebracht die der Fortbewegung dienen. Dazu drücken sie die Platten hoch und ziehen sie dann schnell wieder an den Körper ran. damit verdrängen sie Wasser und können (aufgrund ihrer Länge) enorme Geschwindigkeiten erreichen. Ihre ziemlich schwachen, kleinen Augen die vorne am Körper angebracht sind können nur Licht- und Schattenreflexe sehen womit die Knorpelschlange navigiert. Ihre beute sind besonders schnelle und wendige Fische. Sie schmeckt, ähnlich wie ein Hai, ihre Beute von weitem. Dann jagt sie mit bis zu 40 (!) Stundenkilometern auf ihre beute zu. Doch schnelle Reflexe sind auf so einer Welt Pflicht, also können die meisten dem ersten Angriff ausweichen. Doch der einzigartige Aquadynamische Körperbau der Knorpelschlange erlaubt es ihr selbst bei extremen Geschwindigkeiten scharfe Haarnadelwenden und Pirouetten zu schwimmen Durch ihre Körperlänge verwirrt sie ihre Opfer noch zusätzlich und nach spätestens zwanzig Sekunden. Ist die beute im Maul. Dadurch dass sie so Flach ist, zieht sich der Stoffwechsel träge durch ihren ganzen Körper, ähnlich dem einer Schlange.

Die Paarung ist ein sehr Außergewöhnliches Thema bei dieser Kreatur. Während der Verdauung werden winzige Larven den Exkrementen beigefügt. Diese Enthalten sowohl eine Samen als auch eine Eizelle. Diese Larven sinken zum Boden ab und beginne sich mit der Strömung zu bewegen. Sie sondern ein Pheromon ab wodurch sie andere Larven auf sich aufmerksam machen. Wenn sich zwei solcher Larven treffen, verschmelzen sie miteinander und Befruchten jeweils die Eizelle der anderen Larve. Bei der Verschmelzung sterben die Larven und bilden einen Kokon der sich immer weiter ausdehnt. Nach sieben Monaten durch das Meer treiben und Bakterien und Kleinstlebewesen absorbieren um die embryonalen Knorpelschlangen zu ernähren platzen sie schließlich. Ihre Überreste werden dann von den beiden neugeborenen gefressen. Die Knorpelplatten sind bereits jetzt weit entwickelt. Die beiden suchen sich gemeinsam ein großes Meereslebewesen von dem sie sich fressen lassen um es dann von innen wie Parasiten zu verspeisen. Während dieser Prozedur wachsen die Schlangen immer weiter, sodass sie am Ende manchmal sogar bis zu zwei Meter lang sind. Danach beginnt der Kampf ihres Lebens. Die beiden Zwillinge kämpfen bis einer von ihnen stirbt. Erst in diesem Kampf lernen sie, ihre natürlichen Jagdfähigkeiten einzusetzen. Wer das bessere Naturtalent ist, überlebt und beginnt sein Leben als junge Knorpelschlange. Diese Wesen sind erst mit zwanzig Jahren ausgewachsen und Leben Teilweise bis zu einhundert Jahre.

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 Betreff des Beitrags: Re: [kreativ] angewandte Exobiologie
BeitragVerfasst: 08.11.2010, 13:58 
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Zitat:
Doch jetzt gab die Entdeckung von Gliese 581 c im April dieses Jahres der Diskussion neuen Auftrieb. So nennen die Astronomen einen Trabanten des 20,5 Lichtjahre von der Erde entfernten Sterns Gliese 581. Es handelt sich um einen Roten Zwergstern, in dessen System die Astronomen bislang drei Planeten fanden. Sterne dieses Typs leuchten 100-mal schwächer als unsere Sonne. Deshalb könnte es auf der Oberfläche des Planeten im Mittel kommode 40 bis 100 Grad Celsius warm sein, obwohl er sehr nahe an seinem Mutterstern kreist. Wasser wäre flüssig, und vermutlich besitzt er auch eine Atmosphäre. Er hat fünfmal so viel Masse wie die Erde und einen um 50 Prozent größeren Durchmesser. Entsprechend stark ist auch seine Schwerkraft: Astronauten hätten dort glatt das Doppelte ihres irdischen Gewichts.


Zitat:
Ein ewiger allgegenwärtiger Sturm

Wegen seiner Nähe zum Zentralgestirn hat Gliese 581 c vermutlich eine „gebundene Rotation“: Er dreht sich während einer Umkreisung seiner Sonne gerade einmal um seine Achse. Deshalb wendet er ihr – wie der Mond der Erde – stets die gleiche Seite zu. Nur diese wird folglich erwärmt, um den Temperaturausgleich mit der kalten Nachtseite zu schaffen, tobt ein fortwährender planetenumfassender Sturm.

Wie auch auf der Erde würden die Lebensbedingungen dort die Gestalt von Lebewesen prägen. Nach der Entdeckung des Trabanten überlegten Exobiologen der US-Raumfahrtbehörde Nasa, wie diese aussehen könnten. Entscheidend für ihren Körperbau ist die starke Schwerkraft von Gliese 581 c. Landtiere, die größer werden als eine Dogge, könnten sich nur auf muskelbepackten, stämmigen Säulenbeinen fortbewegen, sonst würde die Gravitation sie zu Boden zwingen. Damit würden sie aussehen wie Elefanten oder gar Riesensaurier.


Zitat:
Die Existenz von Wasserwesen ist am wahrscheinlichsten

Leichteres Spiel hätten delfinartige Wasserbewohner – sofern es auf dem Planeten Ozeane gibt. Weil sich durch die Gravitation die bremsende Bugwelle verkleinert, könnten sie schneller durch das Wasser pflügen als ihr irdisches Gegenstück. Für Vögel wäre das Leben dagegen schwer. Um sich in der Luft zu halten, müssten sie ein Mehrfaches an Energie aufbringen wie auf der Erde. Deshalb dürften sie kaum größer werden als Kolibris.

Wegen der leuchtschwachen Sonne herrscht auf Gliese 581 c nur Dämmerlicht. Dennoch könnte es dort eine Nahrungskette ähnlich der irdischen geben, denn trotz der schwachen Lichteinstrahlung ist Photosynthese – und damit pflanzliches Leben – möglich. Doch die Gewächse wären kaum wiederzuerkennen, wie Forscher des Virtual Planetary Laboratory der Nasa kürzlich herausfanden. Generell hängt die Farbe von Pflanzen auf fernen Welten vom Spektrum des Lichts ab, das ihre Sonnen aussenden. Irdisches Grünzeug nutzt vor allem rotes und blaues Licht zur Photosynthese. Grünes Licht wird dagegen reflektiert, weshalb Blätter und Nadeln grün erscheinen. Heißere, blaue Sterne senden wenig rotes Licht aus, deshalb ist es für Pflanzen auf ihren Planeten nicht von Nutzen und wird reflektiert. Daher dürfte ihre Farbe rot oder orange sein.


Zitat:
Schwarze Pflanzen und geschuppte Bäume

Auf Planeten mit nur schwachem Lichteinfall wie bei den Gliese-Trabanten könnte es sogar schwarze Pflanzen geben. Diese Farbe absorbiert am meisten Energie. Bäume wären, wie die Landtiere, von gedrungener Statur und hätten vermutlich keine Blätter, sondern am Stamm anliegende Schuppen – so können sie den ewigen Stürmen besser trotzen.
Wissenschaftliche Überlegungen liegen auch Geschöpfen zugrunde, die eine Gruppe von Forschern aus England und Amerika um den Paläontologen Simon Conway Morris von der britischen Universität Cambridge ersann. Die Wissenschaftler siedelten ihre Kreaturen auf zwei hypothetischen erdähnlichen Planeten namens „Aurelia“ und „Blue Moon“ an. Aurelia umkreist, wie auch Gliese 581 c, einen Roten Zwerg in gebundener Rotation. Er hat eine heiße und eine eiskalte Seite, doch in der dämmrigen Zwischenzone ist es lauschig warm. Zudem gibt es weder Jahres- noch Tageszeiten.


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 Betreff des Beitrags: Re: [kreativ] angewandte Exobiologie
BeitragVerfasst: 18.12.2010, 14:23 
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Ladies and Trolls, ich war mal wieder in den weiten des Universums unterwegs um euch die neusten Lebensformen präsentieren zu können. Wir bleiben einfach mal auf Gliendris und erweitern unsere Kenntniss über die dortige Biosphäre. Deswegen präsentiere ich heute den:

Kegelsucher

Der Kegelsucher ist eine der wenigen Vogelarten auf Gliendris. Äußerlich ähnelt er etwas einem Pelikan, nur dass sein Schnabel aus komplett aus Horn besteht und er keinerlei Gefieder besitzt sondern nur eine dicke Haut die sehr resistent gegen Hitze ist. Diese ist durch den Ruß immer Grauschwarz. Denn der Kegelsucher lebt in Vulkankegeln. Die Vulkankegel auf Gliendris sind eine Oase des Lebens und nur mit wenigen Ökosystemen der Galaxis zu vergleichen. Dort oben tummeln sich unter enormer Hitze zahlreiche Käfer- und Schalentierarten wie der Felsenkäfer oder die daumennagelgroße Rußkrabbe. Von selbigen ernährt sich auch der Kegelsucher. Dadurch dass diese so hart gepanzert sind braucht der Vogel ein mächtiges Knackwerkzeug: seinen Schnabel. Der ist durchzogen von scharfen Kanten und starken Kauflächen. Er klaubt seine Beute einfach vom Boden auf. Einige Drüsen setzen ein Toxin frei welches Das Opfertier innerhalb von wenigen Sekunden tötet. Dann kann der Kegelsucher sich selbiges mit seiner filigranen Zunge zurechtlegen und die Schale aufbrechen. Ist er damit fertig, saugt er das Fleisch und die Organe einfach heraus und spuckt den Rest wieder aus. Der Kegelsucher verbringt einhundert Prozent seines Tages mit fressen. Schlafen tut er nur auf seinen ausgedehnten Flügen. Wie Jede Lebensform des Planeten spürt er die elektromagnetischen Felder die einem Vulkanausbruch vorgehen. Kurz vor dem Ausbruch selbst nutzt er die Thermalen Aufwinde um sich Kilometerhoch in die Lüste zu katapultieren. Dazu verwendet er seine beeindruckenden ausfaltbaren Flügel die insegsamt ein Spannweite von fünf Metern haben und zum größten Teil aus dicker, toter Hornhaut bestehen. Wenn es gut läuft erreicht er eine Maximale Flughöhe von bis zu 50 Kilometern über dem Meeresspiegel. Wenn er in der Luft ist, tritt die sogenannte Flugstarre ein. In diesem Zustand schläft der Kegelsucher und sein Körper läuft auf Minimalleistung. Er gleitet bis zum nächstgelegenen Vulkankegel um dort einen Partner zu finden. Der Ortungsprozess ist ein wahres wunder der Natur. Sein Magnetfelddetektor ist so fein dass er die Meeresströmungen unter ihm erkennt und somit berechnen kann wo die nächste Vulkaninsel liegt. Es kann Tage dauern bis er ankommt. Das erste was der Kegelsucher in seiner neuen Heimat macht ist, sich jemandem zur Paarung zur suchen. Dabei ist er keineswegs wählerisch. Sobald er ein Weibchen gefunden hat befruchtet er es auf klassische weise und ernährt es die folgenden Tage. Nachdem die hartschaligen Eier aus dem Leib der Mutter raus sind ignorieren sich die ehemaligen Partner und sehen sich wahrscheinlich nie wieder. Die Eier liegen einfach so lange herum bis sie die Aschewolke des nächsten Vulkanausbruchs erwischt und sie hoch in die Lüfte geschleudert werden. Durch den starken Temperaturwechsel platzt die Schale des Eis und entlässt das frisch geschlüpfte Küken in die Freiheit. Jetzt heißt es: schnell handeln. Der angeborene Flügelaufspannreflex muss funktionieren. Dann sucht sich das neugeborene einen Vulkan um dort erstmal zu essen und zu Kräften zu kommen. Kegelsucher werden ungefähr zwanzig Jahre alt und sind mit fünf Zeugungsfähig.

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 Betreff des Beitrags: Re: [kreativ] angewandte Exobiologie
BeitragVerfasst: 20.02.2011, 02:58 
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Damit die ganze Sache hier nicht einfriert, hab ich noch was zu posten. Wieder mal Gliendris.

Das Schwimmnetz

Das Schwimmnetz ist eine ebenso Fremdartige wie geniale Lebensform. Es handelt sich um ein Kreisrundes Fischwesen, dass einen Durchmesser von bis zu zehn Metern misst. Der Hauptteil des Körpers besteht aus einer leicht Trichterförmigen Schale die mit einem undefinierbaren Schleim beschmiert ist. Dieser Schleim funktioniert wie ein giftiger Klebefilm der alles, was mit ihm in Berührung kommt, festhält und durch den stetigen Zufluss von Toxinen Umbringt. Der Schleim kann dann winzige „Finger“ bilden, die die Leiche ins Zentrum des Trichters und damit ins Maul des Schwimmnetzes befördern. An der Unterseite des Trichters befinden sich große Gastaschen, die bei Bedarf mit gasförmigem Wasserstoff gefüllt werden können. Schwimmnetze liegen am Meeresboden herum und blasen ihre Taschen willkürlich auf, wenn sie Hunger haben. Dann beginnen sie, Anfangs noch recht langsam, aber später sehr schnell, ihren Aufstieg zur Oberfläche. Alles was Unterwegs in ihre Bahn kommt, wird gefressen. Teilweise sind ganze Fischschwärme die Ausbeute. Danach entlassen sie den Wasserstoff in die Atmosphäre und lassen sich zurück auf den Boden sinken. Ihr Auftriebsmittel filtern sie aus den Kadavern ihrer Opfer. Durch das Ablassen des Wasserstoffes wird noch etwas anderes in die Luft geschossen: Die Samenzellen von Männlichen Schwimmnetzen. Diese finden früher oder später ihren Weg in den Schleim eines Weibchens und wachsen dort zu faustgroßen Eiern heran, welche dann wieder ins Meer entlassen werden. Diese Eier treiben dann in Schwärmen die Strömungen entlang, bis sie alle nach ungefähr zehn Stunden aufgehen. Sobald das nächstgrößere Lebewesen in Sicht ist, heften sie sich alle daran und fangen an es von außen Aufzufressen. Der Schleim hat in diesem frühen Stadium zwar keine Haftwirkung, ist dafür aber ätzend.

Feedback willkommen, weitere Beiträge von kreativen Leuten erwünscht.

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 Betreff des Beitrags: Re: [kreativ] angewandte Exobiologie
BeitragVerfasst: 20.02.2011, 03:50 
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Ein ausgearbeitetes Konzept kann ich mir gerade nicht aus den Fingern saugen, aber mir fallen spontan ein paar interessante Materialien für Lebensformen ein:
  • Makromoleküle ähnlich unseren Proteinen, aber statt auf Basis von Aminosäuren eher basierend auf Fettsäuren. Wenn ich mich nicht täusche, wäre so etwas für Leben um den und unter dem Gefrierpunkt interessant. Für intelligente Lebensformen in solch einer Umwelt könnte Wassereis ein geeigneter Baustoff z.B. für Behausungen u.ä. sein - vielleicht auch für Raumschiffe?
  • In einer heißeren Umgebung mit Kohlenstoff-Anteil wären Nano-Röhrchen sicherlich ein interessanter Baustoff
  • Man könnte sich Lebensformen auf Basis anorganischer Kristalle vorstellen, deren "Leben" weniger auf Chemie als auf den physikalischen Prinzipien von Piezo-Kristallen basiert, welche entweder mechanischen Druck mit elektrischer Spannung quittieren oder auf das Anlegen von Spannung mit Verformung antworten. Daraus und aus Halbleitern und Ähnlchem ließen sich sicher interessante "Nervensysteme" bauen.

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Wenn ich schon der Affe bin, dann will ich der Affe sein, der dem Engel auf's Maul haut.


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 Betreff des Beitrags: Re: [kreativ] angewandte Exobiologie
BeitragVerfasst: 20.02.2011, 20:21 
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Tyria ist ein Planet mit einer orangenen Atmosphäre, nicht weit genug entfernt von seinem Doppelstern um nicht als verdörrte Wüste zu enden und nicht nah genug um eine kochende Hölle zu sein. Eine zerklüftete und unwirtliche Welt, von Staub und schroffen Felsen bedeckt.
Tyria ist etwas kleiner als die Erde; die Gravitation beträgt 0,86g. Wegen seiner zwei Sonnen sind 75% der 18 Stunden dauernden Tageszyklen Tag und nur 25% Nacht. Tagsüber herrschen Temperaturen von bis zu 90 Grad Celsius, Nachts kühlt sich die Welt auf Temperaturen von bis zu 15 Grad ab; Jahreszeiten existieren praktisch nicht.
Die gesamte Oberfläche wird von Sand- und Steinwüsten eingenommen, dazwischen atemberaubende Canyons und Kilometerhohe Gebirgszüge, unter denen sich teilweise unendlich weit erscheinende Höhlennetze spannen.
Einst war die Oberfläche von riesigen Salzseen bedeckt, geblieben sind unterirdische Grotten, Bergseen und Lagunen mit Wasser nahe dem Siedepunkt.
Neben der extremen Temperatur muss sich die Flora und Fauna von Tyria auch gegen die brandheißen Stürme behaupten, die den Wind mit annähernd 100 KM/h über die karge Oberfläche treiben.
Bilder:
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Lebewesen:

Farax:
Faraxe sind die perfekten Jäger. Sie werden bis zu 1,20 (Männchen) bzw. 1,50 Meter (Weibchen) lang, sind rund 40 cm hoch und wiegen bis zu 30 Kilogramm. Ihr Sehsinn ist hochentwickelt, wohingegen Gehör und Geruch eher rückständig sind. Dank ihrer Kräftigen Vorder- und Hinterläufe können sie atemberaubende Geschwindigkeiten erreichen; ihre Krallen erlauben es ihnen steilste Hänge zu erklimmen, weswegen sie zumeist in gebirgsnähe anzutreffen sind. Ihr Maul ist gespickt mit scharfen Reißzähnen, zudem verfügen sie über ein stark lähmendes Gift, um die Beute außer Gefecht zu setzen.
Tagsüber suchen sie im Schatten von Steinen oder in ihren Höhlen Unterschlupf, wogegen sie in der Dämmerung zur Jagd schreiten. Durch ihre bräunliche Hautfärbung (ihre Haut besteht aus einem widerstandsfähigem, steinähnlichen Material, um ein vielfaches härter als Horn) sind sie auf Sand und Gestein nicht leicht zu entdecken; wenn sie hervorschnellen ist es für ihr Opfer meist zu spät.
Ihr Selbsterhaltungstrieb steht über allem, weshalb ihr Charakter oftmals psychopatische Züge annimmt; sie vespeisen auch Artgenossen oder Kadaver, wenn es sein muss.
Ein extrem langsamer Stoffwechsel erlaubt es ihnen nur selten Nahrung zu sich zu nehmen. Als eine Anpassung an die Hitze der Wüste verfügen sie über sechs kleine Kammern in ihrem Inneren, in denen sie Flüssigkeit speichern können. Sie urinieren nicht; die nicht zu verwertenden Reststoffe gehen in das Gift über.
Ihr Paarungsverhalten ist selbstzerstörerisch. Das Weibchen setzt Duftstoffe frei um das Männchen anzulocken und lässt sich von diesem befruchten. Während des Paarungsaktes vergiftet das Weibchen das Männchen, nach diesem frisst es das Männchen auf (deshalb ist das Weibchen auch größer und kräftiger). Faraxe sind absolute Einzelgänger, nach 3 Wochen legen sie zwischen 1 und 4 Eier, wobei das zuerst schlüpfende Wesen seine ungeborenen Geschwister verpeist. Die Eier werden vom Muttertier in eine geschützte Höhle gelegt.
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Morp:
Das Morp ist eine der gefährlichsten Lebensformen des ganzen Planeten. Es verfügt kaum über innere Organe und sieht aus wie ein Ast, welcher eine Länge von bis zu 60 Metern erreichen kann. Von dem Hauptast gehen kleinere Äste ab, sodass das Morp wie ein normales Stück Holz wirkt, immer leicht im Sand verborgen, sich durch die orangbraune Farbe kaum von der Umgebung des Planeten abhebend.
Zahlreiche Knorpelige Verdickungen erschaffen das perfekte Bild eines Astes, um den Stürmen entgegenzuwirken kann sich das Morp mit seinen Auswucherungen im Boden verankern. Es gibt weder eine Unterscheidung zwischen Männchen und Weibchen, noch gibt es soziale Interaktionen, Probleme mit der Hitze oder Territorialverhalten.
Mit ihren Wucherungen paddelnd können die Morps eine erstaunlich hohe Geschwindigkeit von bis zu 40 KM/h erreichen. Morps haben eine durchschnittliche Lebenserwartung von 38 Jahren. Am Ende eines Lebenszyklus stirbt das Morp ab, wird zu organischem Material und in kürzester vom Planeten "verarbeitet".
Bis auf die Knorpelschicht auf der Außenseite besteht das Wesen aus einem elastischem Material, Gummi gleichkommend, welches die Muskeln ersetzt. Das Nervensystem ist über den gesamten Körper verteilt, weswegen man ein Morp kaum töten kann (für die meisten Wesen ist das Töten eines Morps ohnehin uninteressant, da es unverdaulich ist).
Sobald das Morp eine Länge von rund 50 Metern erreicht hat, teilt es sich einfach; dies ist der ganze Fortpflanzungsmechanismus.
Um die Beute zu töten sondert das Morp durch seinen Körper ein durch die Luft übertragen werdendes, sehr starkes Nervengift ab, welches die meisten Wesen nach kurzer Zeit umbringt. Dann beginnt das Morp ein klebriges Sekret abzusondern, welches sein Opfer zu 90% zersetzt und es zu der Masse werden lässt, aus der auch das Morp besteht; so kann es seine Opfer problemlos in sich aufnehmen.
Weiterhin kann sich das Wesen aufrichten, um sein Opfer einzuschüchtern, sollte es gegen das Gift unempfindlich sein. Mit seinem vollen Gewicht kann es sich in diesem Zustand auch auf den potentiellen Feind fallen lassen, um diesen zu vernichten.

Kahrvar Fische:
Diese Fische besitzen einen Körper, der dem eines Aaals ähnlich ist. Sie leben ausschließlich in den Berg- und Höhlenseen, da das Klima der Wüste zu heiß für ihren Organismus ist. Sie werden bis zu 120 Kilo schwer und bis 7 Meter lang und besitzen eine hellbraune bis cremefarbene Färbung.
Der Fisch hat einen ausgefeilten Jagdtrieb, den er kaum ausleben kann, da es in den Seen meist wenig Nahrung für ihn gibt. Aus diesem Grund hat er sich im Laufe der Zeit auch zum Allesfresser entwickelt.
Zur Orientierung besitzen sie zwei kurze Antennen an ihrem Kopf, welche kleinste Erschütterungen registrieren, weiterhin sind ihre Augen mit speziellen Filtern versehen, die es ihnen erlauben selbst unter Wasser und bei völliger Dunkelheit zu sehen. Diese Augen machen sie jedoch extrem anfällig für Licht, weswegen sie extrem an ihren Lebensraum angepasst sind.
Die Bewegungen ihres Körpers ködern viele kleinere Fische, weiterhin sind Kahrvar Fische sehr sehr schnell; an ihrem Rumpf haben sie ein rundes Maul mit vier kraftvollen Beißwerkzeugenl weche das Maul verschließen. Sie schnellen hervor, halten das Opfer fest im Griff, durch die kleinen Widerhaken auf den Beißwerkzeugen ist eine Flucht ohnehin unmöglich, und erlauben es dem Fisch, das Opfer in sich aufzunehmen und zu verschlingen.
Ein sehr interessanter Aspekt ist ihr Befruchtungsvorgang. Es wird bei den Fischen nicht zwischen Männchen und Weibchen unterschieden, beide haben die Möglichkeit Kinder zu zeugen. Durch eine Viruserkrankung, gegen die alle anderen Lebewesen in den Höhlenseen immunisiert sind, werden die Zellen befruchtet und nach ca. 12 Wochen werden zwischen 120 und 500 Eier gelegt, von denen jedoch nur rund 20 schlüpfen können. Durch die Produktion der Embryonen bildet das Immunsystem des Fisches Antikörper und besigt die Viruserkrankung, weswegen jeder Fisch nur einmal in seinem Leben laichen kann.
Die durchschnittliche Lebenserwartung des Fisches liegt bei 2 Jahren.

Pflanzen:

Wüstenstrat:
Wüstenstrat ist eines der am häufigsten anzutreffenden Gewächse auf der unwirtlichen Wüstenwelt. Sie verfügen über ein unglaublich schnell wachsendes, starkes Wurzelsystem, sodass sie auch der Wind nicht in die Knie zwingen kann. Sie sind ein zuverlässiger Indikator für unterirdische Seen, obgleich sie nur sehr wenig Wasser brauchen.
Sie werden bis zu 6 Meter hoch und wachsen überaus langsam. Zur Photosynthese ist der dunkelbraune Holzstamm des Wüstenstrats mit dunkelgrünem Moos bewachsen.
Gegen den Wind hilft auch die Flexibilität des Wüstenstrates; im Sturm kann es einiger Verwüstung widerstehen. Viele Tiere fressen das Moos von den Stämmen, da innerhalb des Stammes eine milchiges, übel schmeckendes Harz steckt, welches die Tiere vom Fressen abhält.
Die Wurzelnetzwerke sind wirklich riesig, bis zu 500 Meter im Durchmesser erstrecken sie sich. Mit der Zeit sterben einzelne Verbindungen ab; an der Oberfläche bilden sich neue Stämme, die somit auch einzeln existieren können. Ein Wüstenstrat ist somit im Umkreis vom hundert Metern oftmals das einzige seiner Art.


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 Betreff des Beitrags: Re: [kreativ] angewandte Exobiologie
BeitragVerfasst: 22.02.2011, 18:55 
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Die Comapony Kabale präsentiert ... Anatomie von Flonsch
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Zuersteinmal möchte ich darauf hinweisen, dass die beschaffung der Informationen überaus schwierig war, da sich die Spezies der Flonsch angehört anscheinend jehnseits des Ultravioletten Spektrums aufhält und daher mit herkömmlichen Mitteln nicht gesehen werden kann.
Daten bezüglich des Materials oder Elements aus dem diese Spezies besteht wurden als Geheim eingestuft.
Bedingt durch diesen Umstand, ist diese Präsentation eher spekulativen charakters wobei sich unsere Forschungsabteilung allerdings auf Informationen stützen konnte, die aus dem direkten Umfeld dieser Spezies stammen (danke Flonsch).
Wie sie sehen können existieren nahezu keine sichtbaren Sinnesorgane. Das was wir als Gehirn oder Nervenzentrum vermuten befindet sich innerhalb einer kuppelartigen Membran.
Bemerkenswert hierbei ist, dass sich die Stränge nach belieben zusammenziehen können und dadurch vermutlich eine Art Energieimpuls erzeugen (ähnlich dem menschlichen Muskel).
Diese Energie wird, nach Kenntniss unserer Forscher, an die Kuppelartigen, kleinen Ausbuchtungen unterhalb der Membran weitergeleitet. Dort können mittels mehrerer Kanäle in den Ausbuchtungen die Energieimpulse in stärke und richtung modifiziert werden, was dieser Spezies die Kommunikation ermöglicht. Wir konnten in der Folge feststellen, dass diese Spezies durch eine Art energetische Schwingung kommuniziert welche eine vielfalt an Ausdrucksmöglichkeiten zulässt.
Oberhalb der Membrankuppel befindet sich das Organ zur "Nahrungsaufnahme".
Unsere Quellen diesbezüglich ließen uns wissen, dass dieses Organ in der Lage ist Lichtpartikel (Photonen) aufzufangen und diese direkt in Energie dem Organismuß in Form von Energie zuzuführen. Dies geschieht über die drahtähnlichen Fortsätze welche dem "Schirm" unterhalb entspringen und mit der Membrankuppel verbunden sind.
Desweiteren scheint dieses Organ dem Subjekt dazu zu dienen sich schwebend fortzubewegen, indem ähnlich einem Gebläse, ein teil der aufgenommenen Energie durch die Kanäle denen die Übertragungsorgane entspringen, ausgestoßen wird.
Am unteren Ende der Spezies befindet sich ein Fortsatz der nach ersten Erkentissen dazu dient, einfach manipulative Aufgaben zu übernehmen. Dies geschieht durch kontraktion des muskelähnlichen Gewebes welche die Membrankuppel mit dem Fortsatz verbindet. Dabei scheint das Subjekt überaus flexibel zu sein was die verformung des Organs betrifft.
Die Wahrnehmung der Spezies erfolgt über ein komplexes System von Sensoren innerhalb der äusseren Membran die die Kuppel umgibt. Diese Sensoren sind anscheinend in der lage, Magnetfelder wahrzunehmen und aus diesen Informationen dem Subjekt ein Bild der Umwelt zu vermitteln.
Der Heimatplanet der Spezies ist unbekannt, wobei vermutet wird, dass sich diese Spezies entweder in der Corona von Sternen aufhält, oder auf Gasplaneten beheimatet ist.
Dies ist ein vorläufiger Bericht.
Sollten uns weitere Informatioen bekannt werden, werden wir diese umgehend veröffentlichen.

Gez. Spheric Forcyde (Abteilung Forschung und Raumfahrt, Stockwerk 8, Comapony Kabale)
Mit bestem dank an Flonsch für die bereitstellung der Informationen.

P.S. Diese Spezies scheint bedingt durch die möglichkeit der komplexen Kommunikation und des überaus effizienten Gehirns höchst Intelligent zu sein.

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 Betreff des Beitrags: Re: [kreativ] angewandte Exobiologie
BeitragVerfasst: 22.02.2011, 20:04 
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Aufgrund verzögerter Nachrichtenübermittlung noch drei (3) weitee Informationen.
- Die Spezies scheint durch ihren Schirm ebenfalls in der lage zu sein auf Sonnenwinden zu "surfeen" und ist dadurch in der lage sich ohne nennenswerten Energieverbrauch über weite Strecken fortzubewegen.

- Aufgrund der seltsamen Lebensumstände der Spezies liegt die vermutung nahe, dass sie keinerlei Fressfeinde besitzt, was das völlige fehlen von Verteidigungsmechanismen erklärt.

- Diese Spezies konnte vermutlich Intelligenz entwickeln, weil sich in ihrem Lebensraum Energie im überfluss befunden hat oder befindet.

Anmerkung Spheric Forcyde. Anscheinend befindet sich eine größere Anzahl dieser Spezies in der Schockwelle welche durch Eruptionen von Beteigeuze verursacht wird auf Kurs richtung Erde. Den Informationen von Flonsch zufolge gehört er bereits zu einer Vorhut dieser Spezies die die Sonne als potenzielle Energiequelle erkunden soll.

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