Die Discordischen Dialoge

Forschungszentrum für Diskordische Spiritualität und Wissenschaft.

Moderator: Nedlim


Die Discordischen Dialoge

Beitragvon Nedlim » 18.12.2010, 21:53

Die Natur der Wahrnehmung (und darüber hinaus)
Erkenntnisse
Blühzeit, 60. Tag der Endzeit im Jahr unserer Dame der Zwietracht 3176.
Ein Stück in 5 Akten.
(Wir sehn einen alten, verwitterten Tempel nach grichischer Bauart im Hintergrund. Davor einige Säulen die den Sprechern als Sitzplatz dienen mögen. Es ist die Zeit der dämmerung.)

Erster Akt: Wie es dazu kam.
(Die Sprechenden versammeln sich und beginnen)

Adamon: Freut Mich ! Zu "First Contact", - meint Ihr Startrek oder den Studentenverein ?

Victoria: Ähm nein wie wohl ein erster offizieller Kontakt zwischen Menschen und Aliens sein würde

Adamon: Nch allem,was Ich weiss, - sind Menschen Alienabkömmlinge ...

Adamon: Das Wort "Adam" bedeutet "Erdling"...(Nach Sitchin)

Adamon: Solange wir die bisherigen Infos nicht integriert haben, werden die nicht kommen ...

Victoria: Ja und doch sind wir offiziell ganz alleine......sozusagen ausgegrenzt

Adamon: Wir haben auch zu beweisen, das wir den Planeten halten können ...

Adamon: Wir sind quasi "in Quarantäne"...

Nedlim: Momentan zu recht wie man feststellen möchte

Victoria: Das ist abe schade

Adamon: Entspricht aber unserer Entwicklung. -

Adamon: Stell´Dir vor, was los wäre. wenn Menschen, die einer Merkel, einem Sarkozy, einem Berlusconi ihre Stimme geben, im Universum mitzureden hätten ?

Alex. R.: E.T. vor President

Adamon: Da wär´s nämlich wirklich vorbei, - darum sollten wir "mit Uns Selbst Geduld haben".

Adamon: Die meisten Prsidenten sind E.T.s ...

Adamon: Alex R. ? - Der Schauspieler ?

Victoria: Jedes Volk kriegt das was es verdient si mal wir haben Pröll und Faymanndl

Adamon: Das ist korrekt, - aber eben noch keine "universelle Reife". -

Alex. R.: ich mein schon das putzige E.T. ausm Film

Nedlim: Ich spekulier immer noch auf dei totale Anarchie

2. Akt: Die Diskussion der Sprechenden
(Einer holt Getränke. Die restlichen setzen sich und fahren fort)

Adamon: "Kosmos" bedeutet "Ordnung", - wer "Unordnung" sät, wird aussortiert, - vorsicht !

Victoria: Anarchie ist schlecht

Nedlim: Die Abschaffung der Fremdherrschaft und der Grenzen (weltlicher und auch Geistiger) und die Erkenntniss das man ein Selbstständiges Individuum ist

Nedlim: Es gibt kein gut und schlecht im Kosmos

Nedlim: Anarchie ist das natürliche gleichgewicht

Nedlim: Das recht für sich selbst zu Arbeiten und Leben

Nedlim: und nicht für eine Herscherkaste

Alex. R.: wir landen wohl in einem drittklassigen Science-Fiction-Film-Szenario

Adamon: Dazu bedarf es aber einer gleichwertigen Reife ...

Adamon: - Da sind wir schon. -

Nedlim: und da liegt der Hase im Pfeffer

Adamon: Eben. -

Nedlim: Erst wenn ich das Leid des anderen als mein eigenes Leid erkennen kann könnte sowas wier totale Anarchie (friedlich) erst mögliche wenn nicht gar Utopisch sein

Alex. R.: joo aber offiziell wollen sich die Oberen noch als die guten Kranzniederleger hinstellen

Nedlim: wobei selbst natürliche Anarchie eben als fressen und gefressen werden zum lauf der Dinge gehört ... das gilt vom Wurm bis hin zu den Sternen

Adamon: Und damit kosten sie Uns Zeit ...

Adamon: "Fressen und gefressen werden", - beschreibt die "vormenschliche Epoche"...

Victoria: naja jetzt doch auch noch, wobei der Mensch eher frisst als das es gefressen wird

Nedlim: ja nur nun ist es nunmal so das man uns sowas wie ein Bewusstsein gab und daher entwickeln wir Moralvorstellung und plötzlich wird fressen und gefressen werden zu etwas bösem ... also liegt es nun an den bewussten Wesen seine Fähigkeit zum bewusstsein seiner selbst zu nutzen um in diesen Zustand des "sich des Leidens anderer bewusst werden" einzutreten

Nedlim: das Leiden der anderen als sein eigenes anerkennen und daraus seine Schlüsse zu ziehn

Victoria: Buddha ?

Nedlim: so irgendwie

Adamon: Immerhin fressen wir Uns nicht mehr gegenseitig ...

Nedlim: ne ... ja ... ja ne meine eigene Philosophie

Adamon: Jo, Nedlim, - das ist hohe Schule !

Nedlim: doch auf Sozialer Ebene fressen die Starken (Reichen) die Schwachen (armen) auf

Adamon: Diese Botschaft eint alle ernsthaften Strömungen ...

Nedlim: und dort sollte dann auch der nächste Schritt erfolgen ... weg vom Sozialkannibalismuß

Adamon: Auf sozialer Ebene waren die Reichen noch nie so freigiebig ...

Adamon: Wird er auch ... - ist nicht aufzuhalten ...

Nedlim: ne is evolution ... entweder das oder aussterben

Victoria: Ned mein Lieber es ist gefährlich zu glauben, dass eine Ansammlung v. Worten (und mehr ist Philosophie nicht) grosse Ähnlichkeit mit unserem Universum haben könnte^^

Nedlim: vieleicht sollte ich Anarchie wie ich sie verstehe definieren denn für mich ist Anarchie die absolute Selbstbestimmung ... dies allerdings unter berücksichtigung des Ethischen Grundsatzes was ich nicht will das man mir tut das füg auch keinem andren zu

Nedlim: Für mich ist das Universum ja eh nicht so wirklich da

3. Akt: Jener ohne Titel
(nachdem man getrunken hat wechseln alle Sprecher die Plätze und nehmen ungewöhnliche Positionen ein)

Nedlim: Weißt ja ... Interpretation deines Gehirns durch Informationen deiner Sinne

Nedlim: Gelenkt durch die Gene welche als dein "Programm" fungieren .. man könnte auch sagen Win 95 kann nicht soviel wie Win XP ...

Victoria: Wow und dann verstehst du sicher auch wenn ich Namen für die Dinge hätte wäre ich nicht v. Wundern umgeben ?

Nedlim: Weil Win 95 durch seine Programierung eben auf gewisse grundsätzlichkeiten beschränkt ist ... was aber nicht heißt, dass ein findiger Programmierer das nicht umschreibnen kann

Victoria: Das schafft keiner

Nedlim: Ich muß bei "Namen für Dinge" irgendwie immer an den Wal und den Blumentopf denken

Victoria: Hihi ja

Nedlim: Doch Vic ... du kannst z.B. durch Meditation oder den Konsum von *Hust* schonmal dein Wahrnehmungsinterface verändern

Victoria: Alles was ist ist Metapher^^

Nedlim: Shaolin machen das seid Urzeiten ... Trainig ist alles ... keiner sagt das es leicht ist

Nedlim: Yogis auch

Nedlim: Und wir sind in der regel geistig verstümmelte Wesen

Alex. R.: und Ninjas

(es folgt der Monolog der V)
Victoria:

Weder der Wind noch die Fahne noch der Geist bewegen sich.
Wo erkennt man das Herz des Patriachen ?
Wenn Du klar sehen kannst, dann wirst Du wissen, dass die beiden Mönche Eisen kaufen wollten und Gold erhielten^^

(Die Anwesenden machen weiter wie bisher)

Nedlim: Darf ich mal blasphemisch sein und aus der PD zitieren?

Nedlim: Sagt dem beschränkten Menschenvolk, daß bis zu jenem Zeitpunkt, da sie Gesetze erschaffen, es keine Gesetze gibt. Erinnert euch der Worte von Syadasti: 'S IST EIN KRANKER WIND DER KEINEN GEIST ERLEUCHTET. Und erinnert euch daran, da ist keine Tyrannei im Zustand der Verwirrung.

Victoria: Klingt gut

4. Akt: Erinnerungen an das sein
(man vertieft sich in das Gespräch. Die Gedanken werden leichter)

Victoria: Ned wusstest du das niemand beweisen kann, dass wir die im Gedächtnis gespeicherten Ereignisse auch tatsächlich erlebt haben?

Nedlim: Ja wußte ich ... es gibt nur den Ist zustand ... alles andere ist Illusion des Gehirns oder was auch immer

Nedlim: nur das was ich grad erlebe ist für mich beweisbar

Victoria: Ja

Nedlim: Hab da irgendwo ne Abhandlung drüber verfasst die im Archiv bei mir gammelt

Victoria: Es gibt keinen Zufall wir erschaffen alles aus unserem Bewusstsein, stell dir v. alle Menschen würden sich syncronisieren und vernetzen

Nedlim: Und selbst der Ist zustand ist nur eine kollektive Interpretation meiner Sinneseindrücke die (wie ich unten erleutert habe) auf den möglichekeiten beruhen die mein körper mir bereitstellt

Victoria: Ja geil oder ?

Nedlim: Die möglichkeiten wären nahezu endloß ... nur dagegen spricht das ausgeprägte Individual bewusstsein vieler Menschen

Nedlim: Ja total

Nedlim: das so Wuhuu und geht voll aufs Hirn

Victoria: Ned wegen der Wahrnemung könnte ich extrem viel posten

Nedlim: Jap ich auch nur das würden viele nicht so recht verstehn .. aber du weißt ja wo du nen anlaufpunkt hast xD

Nedlim: Wenn du in der Discordischen Gesellschaft sein möchtest, dann erkläre dich selbst als das, was du sein möchtest. Tu, was du magst, und erzähl, uns davon oder, wenn du es vorziehst, unterlaß es. Es gibt keine Regeln irgendwo. Die Göttin herrscht

Nedlim (dreht sich um): Muß mich auch mal wieder mehr um meinen "Tempel" hier kümmern ...

Nedlim: Flonsch sieht wahrnehmung als etwas an was das Individuum für sich als Wahr (im sinne von da oder existent) nimmt

Nedlim: was im umkehrschluss auch heißt, dass etwas was wir nicht wahrnehmen nicht unbedingt nicht existent sein muß

Victoria: Mmh ob auch diskordische Tempel brennen ?

Nedlim: Ja die brennen ... die brennen mit entzündeten Geistern von Verrückten

Nedlim: Es ist halt da aber genauso kann es für andere eben auch nicht da sein ... seltsam aber so isses nunmal

Nedlim: So wie für einen Blinden die Farbe Rot nicht da ist ... aber für uns ist sie da was aber nicht heißt, dass Rot wirklich rot ist nur weil wir das Rot als rot sehn sondern wir können es schlicht nicht anders Wahrnehmen ... oder so

Adamon: Gut gedacht. -

5. Akt: das Finale
(Alle beugen sich vor und reden voller Leidenschaft)

Nedlim: Ultraviolett und Strahlung sind auch da

Adamon: Parallel-Welten...

Adamon: Darum Multi- und nicht Universum ...

Nedlim: mit diversen ebenen der Wahrnehmung

Adamon: Si, Senor. -

Nedlim: wobei die Multiversen ja aus den Ebenen hervorgehn aber gleichzeitig neue Ebenen schaffen

Adamon: Yep, - kein Stillstand ...

(Das Gespräch ist nicht mehr vernehmbar. Der Zuhörer möge sich auf Distanz begeben und den Philosophiernden die Bühne überlassen)

Vorhang
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