Die Geschichte der dunklen Eris

Forschungszentrum für Diskordische Spiritualität und Wissenschaft.

Moderator: Nedlim


Die Geschichte der dunklen Eris

Beitragvon Nedlim » 09.11.2010, 20:46

Kapitel 4 der Spiritual Discord (erneuer was alt ist)

Diskordische Dunkelelfen
Tarvoc hat folgendes geschrieben:
Was heute zu fordern und zu hoffen ist, sind Akte jenseits des Guten. Nicht "jenseits von Gut und Böse", sondern einfach jenseits des Guten.


Der Diskordianismus feierte seine erste Blüte in den Sechziger- und Siebzigerjahren in der Zeit, in der auch die postmoderne Ideologie noch neu war. Seine zweite Blüte feierte er in den späten Neunzigerjahren, also der Zeit, als die postmoderne Ideologie etwa fünf Jahre nach dem Zusammenbruch des osteuropäischen Totalitarismus einen neuen Höhepunkt erreicht hatte. Der Diskordianismus dieser beiden Episoden war daher auch sehr durchdrungen von ähnlichen Denkweisen. Sehr oft wurde die diskordische Aktion primär als symbolischer Akt verstanden und man hoffte, durch Interventionen letztlich rein symbolischer Art, also innerhalb der symbolischen Ordnung selbst, die nicht wirklich die Substanz dieser Ordnung berührten, sondern eher kleine Merkwürdigkeiten darstellten, das Denken der Menschen zu erweitern. In seiner zweiten Phase wurde dieser Glaube durch die neuen, "devianten" Kulturen der Hacker und Programmierer, die in ihrer täglichen Arbeit tatsächlich mit reiner Symbolik materiale Veränderungen zu bewirken glaubten, zusätzlich gefüttert. Viele dieser Leute sind heute gut verdienende, produktive und integrierte Mitglieder der symbolischen Ordnung der kapitalistischen Gesellschaft, für die das Wort Diskordianismus höchstens eine Jugendsünde bedeutet so wie für andere Leute das Gläserrücken oder urbane Legenden am Lagerfeuer. Im besten Falle sehen sie ihn als pseudospirituelle New Age Parodie, zu der sie in der Mittagspause ablachen wie zu Funpics und Lolcats, ohne dass sie sie wirklich beträfe. Von Hagbard Celines Ausspruch "Nichts ist wahr, bevor es dich nicht zum Lachen bringt, aber du verstehst es nicht, bevor es dich nicht zum Weinen bringt" wollen sie nur noch den ersten Teil kennen: Diskordianismus ohne Substanz, spirituelle Light-Cola, vergleichbar mit Büchern wie "Zen für Manager". All dies zeigt das fundamentale Scheitern ihres Ansatzes.

Der Diskordianismus von damals liegt in einem Koma, aus dem er nicht erwachen wird. Seine eigene Zaghaftigkeit und Substanzlosigkeit in Kombination mit der Sogwirkung der postmodernen Ideologie hat ihn erledigt. Wir sollten so gnädig sein, ihm die Geräte abzuschalten und uns neu zu erfinden. Wir, die Diskordier von heute, können nicht mehr die netten, lustigen und transparenten ELFen von damals sein. Wir sind zu Dunkelelfen geworden, die an den dunklen Orten der Welt wandern, um ihre verdrängten Wahrheiten und fundamentalen Phantasmen wieder ans Licht zu bringen. Wir wandern in den Schatten, wo niemand sonst wandert. Auch wir bedienen uns der Symbolik und Ideologie der herrschenden Ordnung, wo wir es für angebracht halten. Aber wir benutzen sie, um den Menschen ihre verdrängten und verheimlichten dunklen Schattenseiten zu zeigen. Unser Wille, Schock und Verwirrung zu erzeugen und aufzurütteln, sind ungebrochen. Wir haben nur unsere Vorstellungen davon korrigiert, wie das zu erreichen sei. Durch nette Ansprachen und dadurch, dass man sagt, was ohnehin schon jedem klar ist, erreicht man niemand. Ein Flugblatt, das einfach nur über bestehende Zustände jammert, über die auch jeder andere sich beklagt, wird von uns nicht verteilt! Ein Flugblatt, ein Aufkleber, ein Wort, der oder das uns sagt, welche verdrängten Wahrheiten und welche fundamentalen Ideologeme mit diesen Zuständen verknüpft sind, werden wir jedoch mit dem ungebrochenen, unzerstörbaren Enthusiasmus derer, die keine Hoffnung haben, in alle Himmelsrichtungen getragen.

In dieser Situation ist es auch Zeit, die dunklen Seiten des Chaos und der Göttin mehr zu betonen. Eris ist keine New Age Göttin, keine gendergenormte postmoderne Karrierefrau, keine Gaia oder Göttermutter, die gleiche Gültigkeit und Diversität vortäuschen und in Wirklichkeit jede Unterscheidung im Nebel der Gleichgültigkeit untergehen lassen würde. Eris ist vielmehr militant, streitsüchtig, geradezu dickköpfig und beharrt um des bloßen Beharrens willen stur auf ihren Positionen und Idealen, selbst wenn niemand mehr sie auch nur im Ansatz versteht. Die anderen griechischen Göttinnen sind nicht Inkarnationen verschiedener Aspekte von Ihr, und so etwas zu behaupten grenzt an Blasphemie. Wenn man Sie unbedingt mit anderen Göttern vergleichen oder in Verbindung bringen will, so soll man Sie mit den uralten Wesen und älteren Göttern aus den kranken Phantasien H.P. Lovecrafts vergleichen, die im Schatten der Welt liegen und lauern: Uralt, undurchschaubar, unfassbar und unfassbar schrecklich. Ihr direkt in die Augen zu blicken ist keine gute Idee, wenn einem die eigene körperliche, geistige und seelische Gesundheit lieb ist, und wenn der Diskordier es dennoch tut, dann um neue Wege zu finden, mit ihr umzugehen. Er steht heute also als "verschwindender Vermittler" zwischen dem reinen, psychotischen Wahnsinn und einer spätkapitalistischen Normalität, die von Wahnsinn immer weniger unterscheidbar wird.

In gewisser Weise ist der Diskordier von heute der einzige, der noch geistig gesund ist.

Diese Illumination wurde Ihnen präsentiert von
Sankt Angrémonn dem Hastigen, KSC, Indirektor der Alten Illusionierten Seher von Bonn.


Eris tötet sich selbst
Im Kontext mit der künstlerischen Darstellung von Eris fällt ein wiederkehrendes Element auf. Der goldene Apfel.
Eris bzw der Diskordianismuß lässt sich durch dieses eine Symbol identifizieren. Hat es allerdings die Göttin des Chaos und auch von sonnst allem etwa nötig sich auf ein Symbol beschränken zu lassen?
Zitat:
Dies ist der Grund, weshalb wir noch heute an dieser ersten
Zurückweisung leiden. Und aus diesen Gründen ist es einem Discordier
untersagt, an Hot Dog-Essen teilzunehmen

Ist die erste Zurückweisung Eris´s für uns Diskordianer so wichtig das wir unserer Symbologie auf dieses Ereigniss zurückführen?
Oder war es vieleicht nur ein weiterer Streich unserer Göttin?
Benötigt also Eris den goldenen Apfel um für uns zur Symbolfigur zu werden oder benötigen wir den goldenen Apfel damit wir Eris erkennen?
Eris sagte mir sie sei der Sache überdrüssig. Die Konzepte ihrer Darstellung wiederholen sich immer und immer wieder. Dies gebürt sich nicht für eine Göttin und obwohl Eris anscheinend eine Form benötigt versicherte sie mir glaubhaft das wir uns nicht auf die griechische Form versteifen sollen.
Ja Eris selbst warf den Apfel weg. Sie tötete sich selber um ihrer neuen Bestimmung gerecht zu werden. Gewiss symbolisiert der Apfel für uns weiterhin die Anfänge und die Intentionen von Eris allerdings, und ich möchte behaupten ich bin mit meiner Meinung nicht alleine, ist Eris mittlerweile viel mehr als eine alte gelangweilte griechische Göttin und dementsprechend möchte sie dann auch behandelt werden.
Eris sollte kein abklatsch einer Göttin sein, Eris ist eine eigene Göttin ... unsere Göttin und nicht die der alten Griechen.
Abschließend noch die überlegung ... ist die griechische Eris ein Avatar unserer Eris oder inkarnierte unsere Eris aus der griechischen Version?

Sie tötete sich selber um ihrer neuen Bestimmung gerecht zu werden?
Eris war inkarniert in Lilith Velkor? Schon lustig, dass auch der Diskordianismus sowas wie eine Christusfigur hat...


Wenn ich folgende Aussage meiner Annahme zu grunde lege müßte ich sagen JA
Zitat:
Lilith Velkor

Lilith Velkor ist die Anführerin der Partei des Nichts, die in Atlantis widerstand gegen die Aneristen der Partei der Wissenschaft, insbesondere Gruad, leistet.

Infolge des entbrannten einseitigen Machtkampfen von Gruad, kommt es zu ihrer Hinrichtung. Sie wird an einem Rad mit vier Speichen Kopfüber aufgehängt.

Die Partei des Nichts gilt als Vorgänger der Diskordischen Bewegung.

Wobei das Konzept der Selbsttötung eigentlich auf den Dunkelelfen Thread anspielen sollte.
Also inspirierte Eris eine Horde von Individualisten sich zu treffen um ihr eine neue Bestimmung zu verleihen.
So warf sie den Apfel hinfort auf das er den AUS Knopf der Maschine treffen solle welche sie am Leben erhielt und das gegen ihren Willen.
Der Apfel traf und Eris starb aber nur um aus der Asche ihres Todes als neue Göttin wiederaufzuerstehn. Eris 2.0
Ja Eris hat gelernt aus dieser Geschichte. Sie hat gelernt das der Weg einer Göttin welche gegen ihren Willen am Leben erhalten wird der weg des Freitodes ist.
Die alte Eris mußte einfach sterben damit die neue Eris geboren werden kann und der Apfel? Der liegt faulig hinter der Maschine.
Insofern kann man nun auch sagen Ja Eris (1.0) ist ein Avatar von Eris (2.0) gewesen.

Gruad in Atlantis
1166 v. d. Z. betrat Gruad (der erste unbehaarte Mensch) das Bild der Geschichte.

Atlantis war vor ihm Anarchistisch/Kommunistisch organisiert, es gab keine Diktatoren, keine Lügen, aber auch keine Wahrheit, die Menschen lebten im friedlichen Einvernehmen miteinander und sahen das Chaos ihrer Umwelt und fürchteten es nicht.

Doch all dies sollte sich ändern als Gruad, der in der Principia Discordia als Graugesicht beschrieben wird auf den Plan trat.

Gruad sprach: „Es gibt Wahrheit“ und schuf damit die erste Religion, die er Wissenschaft nannte.

Er gründete die „Partei der Wissenschaft“ die schnell Anhänger gewann. Die Menschen waren fasziniert von der Wissenschaft die ihnen überall das Bild einer (traurigen) Welt zeigte, in der es kein Chaos sonder nur Ordnung gebe und die Menschen glaubten ihm und sahen das Chaos nicht mehr und fürchteten es fortan.

Gruad erfand völlig neue Begriffe wie „Gut“, „Böse“ und „Folter“. Gut war etwas das seine ganze Kraft bewusst für die Gemeinde einsetzte. Böse war alles was dies nicht tat, so lehnte er auch ein ausleben der Sexualität was über die Fortpflanzung hinaus ging ab.

Er postulierte auch das es unergründliche „höhere“ Mächte gebe (heute als „Gott“ bekannt), welche man nur Intuitiv erfahren könnte, hierbei war er sicher konnte es in einer Welt der Ordnung nur (s)eine Intuition geben, alles andere musste Böse sein und wurde mit „Folter“ bestraft.

Aufgrund solcher unsagbaren Degeneration bildete sich natürlich eine Opposition

„Die Partei der Freiheit“ und „Die Partei des Nichts“ machten Gruad das Leben schwer.

Letztere wurde von der großen Lilith Velkor (deren Name häute noch von Gruads Anhängern in den Schmutz gezogen wird), gegründet. Sie sagte das es eine weibliche, lustige, romantische und chaotische Kraft gebe (vgl.: Eris/Discordia) die die Welt leite. Dies widersprach der männlichen Ordnung die Gruad sah, weshalb er seine Gegnerin durch Folter ausschalten ließ. An einem Rad mit vier Speichen, von denen eine nach oben und 3 nach unten gingen (vgl.: Friedens-Symbol) ließ er sie Kopfüber aufhängen. Sie starb als Märtyrerin der heutigen Diskordianismus der immer noch die Illuminaten bekämpft.

Gruad musste aber erkennen, das er nie alles „Böse“ aus den Atlantern hätte austreiben können, weshalb er sich einer Waffe bediente, die er selbst verteufelt hatte, weil sie in die „Ordnung“ eingriff.

Mittels einer Sonneneruption zerstörte er Atlantis und sein Gefolge, die Illuminaten sollten fortan die Welt beherrschen (zu erkennen daran das sich Gruads Nacktheit fortpflanzte), welche nur triste Ordnung sahen und dafür bereit waren zu sterben, und nicht jene Romanze des Chaos erlebten und fühlten die sich den im Untergrund weiterexistierenden (bis heute sogar verleugneten) Diskordiern offenbarte.

Heute sind die Anhänger Gruads durch ihre Dogmen geistig verstümmelte Wesen (was nicht auffällt, da sie große Teile der Menschheit ausmachen), welche keinen Zugang zu ihrer Zirbeldrüse habe und durch die Selbstauferlegten Gebote unter Komplexen und Depressionen leiden, was sie als normal und der Ordnung entsprechend empfinden.

Eris ist tot
Zur Beantwortung deiner Fragen, bin ich mal so frei und Zitiere mich selbst.


Mr. Smoking Mirror hat folgendes geschrieben:
Eris ist tot, und wir haben sie getötet.

Wie einst der schakalsköpfige Anubis, liegt es nun an uns ihre Einzelteile aufzusammeln und neu zusammenzufügen. Das dabei der ein oder andere Arm, ein Zeh oder Zahn sich nicht mehr anbringen lassen will, ist für viele eine unangenehme Tatsache und vor ihrer neuen Gestalt, wenden sie sich in Abscheu ab. Schon seit langem reichen Spott und Hohn nicht mehr aus, um in den Menschen vorzudringen. In einer Zeit, in der vieles widersprüchlich und das Chaos doch so alltäglich ist, beeindruckt die Narrenkappe niemanden mehr.

Terror der Seelen, psychische Sturmwinde - jemanden den Spiegel des blanken Wahns vorhalten. Damit er erkennt und zu sehen vermag, tief in den Abgrund blickt. Denn nur der, der seine eigenen Schatten kennt..ist fähig ins Licht zu gehen.

Der Apfel rollt, der Nachtmahr kommt
Antoniusfeuer brenne


Ein wenig zu Radikal? Vielleicht...


Zitat:
(brauch sie einen neuen Namen und wenn ja hat sie euch einen gesagt?)


Hm ne, ich denke Eris bzw. Diskordia passt weiterhin wunderbar.


3 Brüste
Verfasst am: 31 Mai 2010 10:01



Ausgehend vom Text über Diskordianische Dunkelelfen hab ich mal die alten Eriskonzepte weggeworfen und sie als "Dunkelelfin" reinkarnieren lassen.
Das Bild zeigt also nicht wie sie den Apfel auf die Hochzeit wirft sondern wie Eris den Apfel wegwirft als Zeichen dafür das sie ihre Vergangenheit ablegt und zu etwas neuen wird.
(Bild immo nur als Foto vorhanden)




Cool.


Orientiert hab ich mich hieran Zitat:
Der Diskordianismus von damals liegt in einem Koma, aus dem er nicht erwachen wird. Seine eigene Zaghaftigkeit und Substanzlosigkeit in Kombination mit der Sogwirkung der postmodernen Ideologie hat ihn erledigt. Wir sollten so gnädig sein, ihm die Geräte abzuschalten und uns neu zu erfinden. Wir, die Diskordier von heute, können nicht mehr die netten, lustigen und transparenten ELFen von damals sein. Wir sind zu Dunkelelfen geworden, die an den dunklen Orten der Welt wandern, um ihre verdrängten Wahrheiten und fundamentalen Phantasmen wieder ans Licht zu bringen. Wir wandern in den Schatten, wo niemand sonst wandert.


Aus mangel eines Symbols welches diese "Reinkarnation" symbolisiert blieb die Hand rechts aufm Bild vorerst leer (wobei leer auch nen ganz tolles symbol ist). Auch dem Chao hab ich mich verweigert ... Nur um den Hals trägt sie noch ein kleines Pentagon als erinnerung an "früher".


Eris sagte mir, dass sie wolle, dass du dies hier bekommst.


... in diesem Kontext ist mir die Idee gekommen ob es sein könnte, das die griechische Eris bzw die römische Diskordia "nur" Avatare von unserer Eris waren ...
Man könnte auch sagen Mal und Omar mußten den griechisch/römischen Avatar nehmen weil ihnen unsere Eris nicht bekannt war.
Eris als Avatar von Eris ... hat was ...
Zitat:

Eris ist keine New Age Göttin, keine gendergenormte postmoderne Karrierefrau, keine Gaia oder Göttermutter, die gleiche Gültigkeit und Diversität vortäuschen und in Wirklichkeit jede Unterscheidung im Nebel der Gleichgültigkeit untergehen lassen würde. Eris ist vielmehr militant, streitsüchtig, geradezu dickköpfig und beharrt um des bloßen Beharrens willen stur auf ihren Positionen und Idealen, selbst wenn niemand mehr sie auch nur im Ansatz versteht.

Die drei Brüste sind nicht zufällig von "Per Anhalter durch die Galaxis" inspiriert?

Vielleicht ein neues diskordisches Katma: Die Trinität von Eris Brüsten...






Öhm ne gibbet da dreimöpsige Göttinnen? Wußt ich gar net ...
Ahh sowas wie die heilige Dreifaltigkeit ...
Eris heilige Dreimöpsigkeit = Die Trinität von Eris Brüsten.
Lilith, Eris und unsere (verelfte)Eris?

Eigentlich meinte Eris sie könnte mal etwas wiedererkennungswert ausserhalb des Apfels vertragen daher die Flügel die Brüste und der schwarz/weiße Zopf (auf den leichten Farbverlauf zwischen unter und oberkörper geh ich nicht ein)

Nein, dreimöpsige Huren. Die kommen allerdings nicht als handelnde Figuren vor, sondern werden nur am Rand erwähnt. Zaphod Beeblebrox erwähnt mehrmals, mal mit einer was gehabt zu haben.


Alles ergibt einen Sinn wenn man die großen Zusammenhänge beachtet

Zitat:
Bruder Ram,
Deine beachtliche Beobachtung, daß Eris rückwärts ausgesprochen Sire
ergibt, und deine Aussage über den Effekt dieses offensichtlich sexuellen
Symbolismus haben dazu geführt, daß ich selbst ein paar Beobachtungen
angestellt habe.
Eris umgeformt, erster Teil ganz hinten, ergibt RISE (engl. Aufsteigen),
und wenn man das ein bißchen anders macht, wird REIS daraus, was eine
bras.-portug. Währungsform war, die nicht mehr in Gebrauch ist. Von dort
ausgehend, könnte man schließen, daß Eris den Gott der erotischen Liebe
EROS übernommen hätte, für jene, die verkehrt lesen können, ergibt EROS
offensichtlich SORE (engl. Leid), dann brannte sie offensichtlich mit dem
olympischen Schatz durch und eröffnete in Brasilien eine Hurenhauskette
(die natürlich gute Gewinne abwarf, Dank der männlichen Bevölkerung).
Ich weise auf dies ganz speziell hin, weil Madam sowohl von vorne als
auch von hinten gelesen, gleich lautet und auch ein Ausdruck von großem
Respekt, so wie Sire, ist.
Und Danke für deine tiefe Einsicht, möglicherweise ist das der Hinweis,
der erklärt, wo Eris sich die letzten 3125 Jahre herumgetrieben hat.


Welch ein Zufall.

Selbsternennung
Zitat:
Solltest du herausfinden, daß deine Offenbarungen der Göttin
sehr von denen abweichen, die Mal-2 hatte dann ist es mögli-
cherweise so, daß die Göttin Pläne mit dir als Bischof hat, und
du magst dich dafür entscheiden, deine eigene Sekte zusam-
menzuwurschteln. Bischöfe stehen in keinerlei Wettstreit unter-
einander, und sie sind durchwegs alle POEE-Priester (sobald
ich sie lokalisiere). Der Punkt um den geht ist der, daß die
Bischöfe unterschiedliche Wege zum Gipfel des Erisischen
Berges entwickeln. Siehe auch die Sektion "Die Discordische
Gesellschaft".


Tja also ernenne ich mich aus Mangel eines Ernenners selbst zum Dunkelelfigen Bischof von Eris 2.0.

Zusammenfassung

Der Diskordianismus von damals liegt in einem Koma, aus dem er nicht erwachen wird. Seine eigene Zaghaftigkeit und Substanzlosigkeit in Kombination mit der Sogwirkung der postmodernen Ideologie hat ihn erledigt. Wir sollten so gnädig sein, ihm die Geräte abzuschalten und uns neu zu erfinden. Wir, die Diskordier von heute, können nicht mehr die netten, lustigen und transparenten ELFen von damals sein. Wir sind zu Dunkelelfen geworden

Also inspirierte Eris eine Horde von Individualisten sich zu treffen um ihr eine neue Bestimmung zu verleihen.
So warf sie den Apfel hinfort auf das er den AUS Knopf der Maschine treffen solle welche sie am Leben erhielt und das gegen ihren Willen.
Der Apfel traf und Eris starb aber nur um aus der Asche ihres Todes als neue Göttin wiederaufzuerstehn. Eris 2.0

Wie einst der schakalsköpfige Anubis, liegt es nun an uns ihre Einzelteile aufzusammeln und neu zusammenzufügen.

Eris mußte einfach sterben damit die neue Eris geboren werden kann und der Apfel? Der liegt faulig hinter der Maschine.


Ihr direkt in die Augen zu blicken ist keine gute Idee, wenn einem die eigene körperliche, geistige und seelische Gesundheit lieb ist, und wenn der Diskordier es dennoch tut, dann um neue Wege zu finden, mit ihr umzugehen.

Denn nur der, der seine eigenen Schatten kennt..ist fähig ins Licht zu gehen


Ja Eris selbst warf den Apfel weg.

Der Apfel rollt, der Nachtmahr kommt
Antoniusfeuer brenne


Diese Illumination wurde Ihnen präsentiert von

Double D (Darkside Discordians)


Es fehlt der "Gründungsdiskurs" und das "Fynftuelle Taufritual"
Ich werde beides baldigst nachreichen (oder lest selber in der SD)
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