Informationen zum Einstieg ins Chaos

Forschungszentrum für Diskordische Spiritualität und Wissenschaft.

Moderator: Nedlim


Informationen zum Einstieg ins Chaos

Beitragvon Nedlim » 08.05.2010, 08:55

Unter diesem Link findet ihr reichlich Informationen
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Zum Lesen gibbet hier u.a.

- Die Principia Diskordia in der 4. oder 5. Auflage
- Die Apocrypha Diskordia
- Das Buch Eris
- Dao De Diskordia

und von hier *** Der Link ist nur für Mitglieder sichtbar, zum Login. ***

- Knack und Back Chaos (eine Anleitung für Chaosmagie)

Material für nen Lesewochenende oder bis ans Ende des Lebens :Alex:
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Re: Informationen zum Einstieg ins Chaos

Beitragvon Nedlim » 09.05.2010, 13:40

Cpt. Saia informierte mich über die Existenz folgenden Artikels.

Bwana Honolulu hat geschrieben:So, das hier wollte ich schon längst mal aus dem alten Forum rausfischen...

Krishnamürphy Orgonon hat geschrieben:...ein pseudowissenschaftlicher Erklärungsversuch...noch in bearbeitung...bitte um (de)konstruktives feedback der kollegen episkopen...

Diskordische Charakterologie

Also, sprach Eris Discordia, und legte ein ungewöhnlich ernstes Gesicht auf...

...unabhängig von Temperament, Konditionen und Prägungen die der Mensch sich im Laufe seines Lebens aneignet, hat jeder Mensch ein wahres Wesen, eine Seele, eine Grundeinstellung gegenüber dem eigenen Realitätstunnel. Gemäß des eristischen Universalgesetzes kann man 5 verschiedene Grundwesenheiten der Menschen unterscheiden:

BÜROKRAT (rational, systematisch, effizient, aristotelisch, linkshirnig, folgt dem freudschen "Über-Ich", Hodge)

Der Charaktertypus Bürokrat verarbeitet Sinneseindrücke und Gedanken größtenteils mit seiner linken rational-analytischen Gehirnhälfte. Diese funktioniert wie eine klar strukturierte Datenbank. Neue Informationen werden in ein ständig erweitertes System integriert, das der Bürokrat im Laufe seines Lebens aufbaut. Dabei gleicht er sein System ständig mit gesellschaftlichen Konventionen, also einem höheren System (Über-Ich), ab. Der Bürokrat strebt nach Ordnung und Gerechtigkeit im Sinne von klarer Positionierung im System und lebt nach dem Effizienz Paradigma. Im heiligen Chao ist sein Symbol das Pentagon Hodge. Der Bürokrat wählt meistens Berufe, in denen er planen, sortieren, ordnen oder managen kann. Er fühlt sich wohl in hierarchischen Strukturen. Im Sinne des Leary-Wilsonschen Gehirnschaltkreissystems sind beim Bürokraten der 2. oder anale gefühls-territoriale und der 4. oder moralische sozio-sexuelle Schaltkreis am ausgeprägtesten. Sein diskordischer Schutzheiliger ist Zarathud. Dem Bürokraten wird das diskordische Element Scharfes zugeordnet.

Berühmte Bürokraten: Helmut Kohl, Gerhard Schröder, Papst Benedikt XVI, Bill Gates, Joseph Stalin

PRIMAT (instinktiv, hedonistisch, lustgesteuert, folgt dem freudschen "Es", Podge)

Der Charaktertypus des Primaten verarbeitet Sinneseindrücke und Gedanken meist mit beiden Gehirnhälften, die allerdings vom archaischen Kleinhirn hormonell diktiert werden. Neue Informationen werden in die Datenbank und das neuronale Netzwerk des Großhirns eingespeist und derart verarbeitet, je nachdem ob die Verarbeitung spontanen Lustgewinn beschert oder nicht (Es). Der Primat ist ein zielgerichteter Charakter mit ausgeprägter Willenskraft. Er strebt nach Zufriedenheit und transzendentem Glück im Sinne absoluter körperlicher Befriedigung. Im Heiligen Chao ist sein Symbol der Podge Apfel. Beruflich ist der Primat meist ein freischaffender Selbstständiger oder wechselt häufig seine Jobs, oder er legt Wert auf körperlich anspruchsvolle Tätigkeiten. Im Sinne des Leary-Wilsonschen Gehirnschaltkreissystems sind beim Primaten der 1. orale Bio-Überlebensschaltkreis und der 5. ganzheitlich neurosomatische Schaltkreis dominierend. Sein diskordischer Schutzheiliger ist Dr. Van Van Mojo. Dem Primaten wird das diskordische Element Prickelndes zugeordnet.

Berühmte Primaten: Boris Becker, Dieter Bohlen, Jack Kerouac, William S. Burroughs, Adolf Hitler

ILLUMINAT (irrational, idealistisch, essentiell, platonisch, rechtshirnig, entspricht dem freudschen "Ich", Hodge Podge)

Menschen mit dem Charaktertypus Illuminat verarbeiten Sinneseindrücke und Gedanken größtenteils mit Hilfe ihrer rechten irrational-intuitiven Gehirnhälfte, die wie ein feinmaschiges Assoziationsnetz funktioniert. Neue Informationen werden diesem undurchsichtigen Netzwerk hinzugefügt und mit den bestehenden Knoten frei verknüpft. Häufig bilden sich daraus einzelne leuchtende Ideen heraus, sie zu übergeordneten Knoten werden, denen sich der Rest des Netzwerks unterordnet (Ich). Der Illuminat strebt nach Weisheit und Idealismus im Sinne der Erleuchtung des eigenen neuronalen Netzwerks im Glanze einer allumfassenden Idee. Im Heiligen Chao ist sein Symbol das ganze Hodge Podge Chao. Der Illuminat fühlt sich am wohlsten wenn er Ideen verfolgen kann. Er übt am liebsten Berufe aus, die Idealismus fordern. Im Sinne des Leary-Wilsonschen Gehirnschaltkreissystems sind beim Illuminaten der 3. oder zeitbindende Schaltkreis und der 5. ganzheitlich neurosomatische Schaltkreis am stärksten ausgeprägt. Sein diskordischer Schutzheiliger ist Hung Mung. Dem Illuminaten wird das diskordische Element Dröhnendes zugeordnet.

Berühmte Illuminaten: Adam Weishaupt, Karl Marx, Albert Einstein, Alexander von Humboldt, Osama Bin Laden

AUTOMAT (subrational, automatisch, ineffizient, kleinhirnig)

Automatische Menschen verarbeiten Sinneseindrücke und Gedanken meist nur stoßweise und größtenteils mit der linken Gehirnhälfte. Diese nutzen sie nicht, um neue Informationen rational zu analysieren, sondern lediglich um sie zu registrieren und zu speichern. Sie nehmen alles Gegebene leidenschaftslos hin und fügen sich gerne in untere Ebenen von Hierarchien ein. Ein Automat braucht ständig Anweisungen und Hilfe von anderen Menschen, ohne die er selbstständig nichts ausführen würde. Der Automat strebt nach Ruhe und Frieden im Sinne der Unnötigkeit, sich über irgendetwas Gedanken machen zu müssen. Im Heiligen Chao ist sein Symbol die Sinuskurve, die Hodge und Podge voneinander trennen. Im Sinne des Leary-Wilsonschen Gehirnschaltkreissystems sind beim Automaten der 1. und 2. Schaltkreis die dominantesten. Sein diskordischer Schutzheiliger ist Sankt Gulik. Dem Automaten wird das diskordische Element Süßes zugeordnet.

Berühmte Automaten: Forrest Gump, Erich Honecker, George W. Bush

ARCHITEKT (metarational, transzendental, charismatisch, übermenschlich, lebt das Gaia Prinzip)

Der Charaktertypus Architekt ist über jegliche säugetierischen Gehirnfunktionen erhaben. Neue Informationen gibt es für ihn nicht. Er weiß alles intuitiv und kann Systeme und Ideen sofort durchschauen. Er lebt sowohl im Mikro- als auch im Makrokosmos. Der Architekt strebt nach epiphanischer Erleuchtung und Frieden im Sinne des äonischen Nichts im Nirwana. Im Heiligen Chao ist sein Symbol sowohl das ganze Chao, als auch die für andere Menschen verborgene Rückseite. Beruflich ist der Architekt meist Philosoph, Heiliger, Prophet oder Buddha. Im Sinne des Leary-Wilsonschen Gehirnschaltkreissystems sind beim Architekten die höheren 6. bis 8. Schaltkreise aktiviert. Sein diskordischer Schutzheiliger ist er selbst. Dem Architekten wird das diskordische Element Orangenes zugeordnet.

Berühmte Architekten: Buddha, Jesus von Nazareth, Ludwig van Beethoven, Robert Anton Wilson, L. Ron Hubbard, Stephen Hawking

Sozialverhalten der Charaktere

BÜROKRATEN gesellen sich gerne mit anderen Bürokraten, da sie mit ihnen am besten Hackordnungen in Hierarchien klarstellen, Regeln befolgen und aufstellen, Ordnung schaffen und sich um die Integrität ihrer Systeme kümmern können. Mit Primaten können sie nichts anfangen, denn sie verabscheuen deren Freiheitsdrang und Egoismus. Sie versuchen immer, Primaten in eines ihrer Systeme zu integrieren, bzw. viele Teile des Systems sind nur geschaffen worden, um den Primaten zu zähmen, bzw. ihn in seine Schranken zu weisen. Gegenüber Illuminaten fühlen sich die Bürokraten oft hochrangiger, da Illuminaten für sie Träumer sind. Bürokraten versuchen sich aber Illuminaten gutzustellen, da sie abhängig sind von deren innovativen Ideen, die sie manchmal zur optimierung ihrer Systeme gebrauchen können, bzw. die sie ganz simpel als Geschäftsideen vermarkten können. Automaten sind den Bürokraten am liebsten, da sie loyale und stille Untergebene darstellen, die sich für keine Arbeit im System zu schade sind. Bürokraten brauchen Automaten, da sie sich dann überlegen und Stark fühlen können. Für Architekten haben Bürokraten garnichts übrig, es sei denn sie sind Teil ihres Systems. Sie mißbrauchen häufig das Charisma des Architekten, um eigene Ziele gegenüber den anderen Menschen zu rechtfertigen, dabei verachten sie ihn als esoterische Träumerei.

PRIMATEN gesellen sich gerne mit anderen Primaten um die eigenen Kräfte mit ihnen messen zu können. Sie kommen gut mit Bürokraten aus, die für ihre eigenen Zwecke Arbeit verrichten können, verachten aber die Bürokraten, die versuchen ihnen Herr zu werden und sie mit ihren Systemen versuchen, einzuschränken. Mit Illuminaten verstehen sie sich in der Regel ganz gut, da sie sich häufig gegenseitig inspirieren. Illuminaten können den Willen des Primaten entfesseln und der Primat kann dann zum leidenschaftlichen Kämpfer für die Idee des Illuminaten werden. Ansonsten ist der Illuminat dem Primaten eher gleichgültig. Automaten werden vom Primaten zutiefst verachtet, da sie keinen klaren eigenen Willen haben. Der Primat lässt seine Aggressionen gerne am Typus des Automaten aus. Der Architekt hat für den Primaten die gleiche Rolle inne wie der Illuminat. Sie inspirieren sich gegenseitig und der Primat ist ehrfürchtig vor der Kraft und Glückseligkeit des Architekten.

ILLUMINATEN gesellen sich nur gerne mit Gleichgesinnten, wenn sie die selben Leidenschaften teilen, ansonsten bekämpfen sie sich gegenseitig bis aufs Blut, da ihre Ideen oft kollidieren und sie diese verteidigen müssen. Mit Bürokraten haben sich die Illuminaten einigermassen arrangiert und gehen sich aus dem Weg. Illuminaten verzweifeln häufig an der starren Struktur der Bürokraten und sehen sich in ihrer freien Enfaltung gehindert. Der Illuminat versteht sich ganz gut mit dem Primaten, da er fasziniert ist von dessen Energie. Findet ein Primat gefallen an einer Idee des Illuminaten, so kann sich dieser eines treuen Gefährten sicher sein. Die größte Abscheu des Illuminaten ist der ideenlose, dumme Automat, mit dem er sich ständig herumschlagen muss, der nichts nachvollziehen kann und sich den Systemen der Bürokraten so unkritisch fügt. Der Architekt ist für den Illuminaten eine reiche Quelle der Inspiration. Er folgt nicht unbedingt dessen Charisma, respektiert ihn aber zutiefst und sucht Rat und Hilfe.

AUTOMATEN gesellen sich am liebsten ausschliesslich mit anderen Automaten, da sie gemeinsam oberflächliche Gespräche führen können ohne sich über problematische Sachverhalte Gedanken machen zu müssen. Mit dem Bürokraten hat sich der Automat arrangiert. Er ist abhängig von dessen Regeln, Ordnung und System und wird von ihm versorgt. Er ist ein treuer Gefolgsmann des Bürokraten. Vor dem Primaten hat der Automat manchmal Angst, da er sich von ihm körperlich bedroht fühlt. Oft sucht er dann die Hilfe des Bürokraten, um den Primaten von sich fernzuhalten. Vom Illuminaten ist der Automat oft fasziniert und ehrfürchtig, aber auch irritiert, da er dessen Gedanken nicht nachvollziehen kann und sich überanstrengt. Von manchen Illuminaten lassen sich Automaten blind leiten. Sie kennen oft die Grundzüge deren Ideen, können sie allerdings selten nachvollziehen. Vor den Architekten knien Automaten nieder und beten ihn an, oder sie ignorieren ihn völlig.

ARCHITEKTEN gesellen sich am liebsten mit anderen Architekten, da sie nur in diesem Umfeld Inspiration finden können und sich zuhause fühlen. Der Bürokrat ist des Architekten allergrößter Feind, da er die starren Strukturen und Systeme, mit denen der Bürokrat alles meint erklären und beweisen zu können, für engstirnig und nutzlos hält. Mit Primaten versteht sich der Architekt ausgezeichnet, er ist inspiriert von der Zielstrebigkeit des Primaten und strahlt gleichzeitig charismatische Energie aus, die den Primaten fasziniert. Sehr gut versteht er sich mit dem Illuminaten, da er diesen immer als guten Zuhörer zu schätzen weiss und sicher sein kann, dass dieser nur gut über den Architekten reden wird. Mit dem Automaten hat der Architekt mitleid. Er verabscheut ihn nicht, sondern liebt ihn, da der Automat ein treues und loyales Wesen ist.

Realitätstunnel und Charakterpanzer


Die Kenntnis der diskordischen Grundprinzipien Chaos, Zwietracht, Verwirrung, Bürokratie und Ausklang, deren Zyklus akzeptiert werden muss und nicht negiert werden kann, ist essentiell in der Entwicklung der Menschen. Werden die verschiedenen grundlegenden oben beschriebenen Wesenheiten bei den Menschen erkannt und entsprechend gefördert, so blühen sie zu gesunden und glücklichen Seelen auf, die mit ihren Wesenszügen zum Wohle der anderen Menschen beitragen können. Der Bürokrat wird dann zum vorbildlichen, treuen und ordentlichen Versorger, der sich um die Wahrung von Ordnung bemüht. Der Primat entwickelt sich zu einem großherzigen Führer, der Inititativen ergreift und sich mit Elan um das Glück der Allgemeinheit bemüht. Der Illuminat wird zum gutherzigen Quell der Weisheit, des Friedens und der toleranten Aufklärung. Automaten entwickeln sich zu treuen, hingebungsvollen und fleissigen Helfern. Ein artgerecht behandelter Architekt erscheint als fürsorglicher geistiger Herrscher, der optimistisch die Zukunft ersinnt und den Menschen hilft, ein solches Paradies zu erreichen und zu erhalten.

Die Prinzipien unserer Heiligen Mutter Eris werden jedoch bekämpft, abgestritten und ignoriert. Konstruktive Ordnung wird, vorallem von den Bürokraten, als höchstes Gut definiert und die kreative Kraft des Chaos bekämpft. Die destruktive Kraft der Ordnung wird als inexistent proklamiert und das Chaos gilt als rein zerstörerisches Element. In einer solch unnatürlichen Umgebung verfallen die Menschen der dunklen Seite der eristischen Elemente. Sie beginnen, sich Charakterpanzer umzulegen und diesen die Kontrolle über ihre Seele zu übergeben. Die Menschen beginnen, ihre Realitätstunnel nach einem Pseudosinn auszurichten. Bei den Bürokraten besteht dieser in Stolz, Perfektion und Autorität, für die sie von den anderen Dankbarkeit fordern. Um dieses Pseudoziel zu erreichen kämpft der Bürokrat mit Härte, die er "Gerechtigkeit" nennt. Der Primat fängt an, autoritäre Macht, Siege und Erfolge, sowie Belohnung in der Lust zu suchen, die er mit ohnmächtiger Wut, Trotz und Angeberei versucht zu erreichen. Illuminaten streben nach Allwissen, Lebenssinn, Ruhm und Harmonie im Sinne von Geliebtwerden und ihre Waffen liegen eher passiv in Zynismus, Hass, und besserwisserischer Arroganz. Ein Automat sieht seinen Pseudosinn in Ruhe und Geliebtwerden und fängt an, aus dem Alltag zu fliehen und sich zu verstecken, bzw. an Allem herumzunörgeln und der Schadenfreude zu fröhnen. Ein entgleister Architekt flieht in die geistige Einsamkeit, stürzt sich in psychedelische Welten oder entwickelt sadistische Paradigmen in denen er anfängt andere zu quälen. Als Sklaven ihrer eigenen Panzer zerstören die Menschen sich gegenseitig, da alle nur ihrem Pseudosinn zustreben und ihre wahren Bestimmungen vergessen.

Nach dem Konzept der indischen Samkhya-Philosophie wird dieser Zustand "Rajas" genannt. "Rajas" ist die Leidenschaft und stellt somit das dynamische und kämpferische Element dar. Dieser Zustand ist einer der drei sogenannten "Gunas". Der andere Zustand, der bei den Menschen mit Charakterpanzern vorherrscht, ist "Tamas", die Dunkelheit und die Trägheit. "Tamas" ist schwer, verwirrend und hemmend.

Der anzustrebende Zustand ist "Sattva". "Sattva" verkörpert Reinheit und Ausgeglichenheit und verleiht einem Menschen Wahrhaftigkeit und Weisheit, vertreibt das Dunkel und ermöglicht Erkenntnis. Scientologen nennen diesen Zustand "Clear". In diesem anzustrebenden Zustand sei die Person von ihrem „reaktiven Verstand“ befreit, der sie zuvor dazu gezwungen habe, auf der Grundlage erlebter traumatischer Erfahrungen zu reagieren. Der "reaktive Verstand" enthalte nur Bilder von leidvollen Zuständen (Engramme genannt) und arbeitete infolgedessen fehlerhaft. Der befreite "Clear" Verstand könne nun alle auftretenden Probleme mit inneren Zuständen, anderen Menschen oder Gegenständen in den Griff bekommen und seinem wahren Wesen, dem "Thetan" folgen. Abgefahren, wa?

Deus Ex Machina

Die eristischen Prinzipien Chaos, Zwietracht, Verwirrung, Bürokratie und Ausklang müssen mit Hilfe der diskordischen Elemente Süßes, Dröhnendes, Scharfes, Prickelndes und Orangenes und Paradigmen wie Fnord und Operation Mindfuck der Menschheit subversiv nahegebracht werden, damit sie aufhört, die Diskordische Urweltordnung zu negieren. Die Panzer müssen aufgebrochen werden, um die wahren Seelen der Menschen wieder sichtbar zu machen. Oder aber vielleicht auch nicht. Glauben Sie das alles wirklich?

Die Lasagne muss weiter fliegen! Alles Heil Discordia!


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Quellen der Inspiration:

- Principia Discordia, Malaclypse the Younger & Omar Khayyam Ravenhurst, 5. Edition, 3157 YOLD
- Prometheus Rising, Robert Anton Wilson, 3149 YOLD
- Neurologics, Dr. Timothy Leary, 3139 YOLD
- Charakteranalyse, Dr. Wilhelm Reich, 3099 YOLD
- Omnisophie, Prof. Gunter Dueck, 3168 YOLD
- Topothesie, Prof. Gunter Dueck, 3171 YOLD
- Dianetics, Ron L. Hubbard, 3116 YOLD
- Bhagavad-Gîtâ, Übersetzung Leopold von Schröder, 3088 YOLD
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Re: Informationen zum Einstieg ins Chaos

Beitragvon tarvoc » 09.05.2010, 14:04

Von den letzten Menschen - Friedrich Nietzsche

Und also sprach Zarathustra zum Volke:

Es ist an der Zeit, dass der Mensch sich sein Ziel stecke. Es ist an der Zeit, dass der Mensch den Keim seiner höchsten Hoffnung pflanze.
Noch ist sein Boden dazu reich genug. Aber dieser Boden wird einst arm und zahm sein, und kein hoher Baum wird mehr aus ihm wachsen können.
Wehe! Es kommt die Zeit, wo der Mensch nicht mehr den Pfeil seiner Sehnsucht über den Menschen hinaus wirft, und die Sehne seines Bogens verlernt hat, zu schwirren!
Ich sage euch: Man muss noch Chaos in sich haben, um einen tanzenden Stern gebären zu können. Ich sage euch: Ihr habt noch Chaos in euch.
Wehe! Es kommt die Zeit, wo der Mensch keinen Stern mehr gebären wird. Wehe! Es kommt die Zeit des verächtlichsten Menschen, der sich selbst nicht mehr verachten kann.
Seht! Ich zeige euch den letzten Menschen.

"Was ist Liebe? Was ist Schöpfung? Was ist Sehnsucht? Was ist Stern?" - so fragt der letzte Mensch und blinzelt.
Die Erde ist dann klein geworden, und auf ihr hüpft der letzte Mensch, der alles klein macht. Sein Geschlecht ist unaustilgbar wie der Erdfloh; der letzte Mensch lebt am längsten.
"Wir haben das Glück erfunden" - sagen die letzten Menschen und blinzeln.
Sie haben die Gegenden verlassen, wo es hart war zu leben: denn man braucht Wärme. Man liebt noch den Nachbar und reibt sich an ihm: denn man braucht Wärme.
Krankwerden und Misstrauen-haben gilt ihnen sündhaft: man geht achtsam einher. Ein Tor, der noch über Steine oder Menschen stolpert!
Ein wenig Gift ab und zu: das macht angenehme Träume. Und viel Gift zuletzt, zu einem angenehmen Sterben.
Man arbeitet noch, denn Arbeit ist eine Unterhaltung. Aber man sorgt, dass die Unterhaltung nicht angreife.
Man wird nicht mehr arm und reich: beides ist zu beschwerlich.
Wer will noch regieren? Wer noch gehorchen? Beides ist zu beschwerlich.

Kein Hirt und eine Herde. Jeder will das Gleiche, jeder ist gleich: wer anders fühlt, geht freiwillig ins Irrenhaus.
"Ehemals war alle Welt irre" - sagen die Feinsten und blinzeln.
Man ist klug und weiss alles, was geschehen ist: so hat man kein Ende zu spotten. Man zankt sich noch, aber man versöhnt sich bald - sonst verdirbt es den Magen.
Man hat sein Lüstchen für den Tag und sein Lüstchen für die Nacht: aber man ehrt die Gesundheit.
"Wir haben das Glück erfunden" - sagen die letzten Menschen und blinzeln. -

Und hier endete die erste Rede Zarathustras, welche man auch "die Vorrede" heißt: denn an dieser Stelle unterbrach ihn das Geschrei und die Lust der Menge. "Gib uns diesen letzten Menschen, oh Zarathustra", - so riefen sie - "mache uns zu diesen letzten Menschen! So schenken wir dir den Übermenschen!" Und alles Volk jubelte und schnalzte mit der Zunge. Zarathustra aber wurde traurig und sagte zu seinem Herzen:
"Sie verstehen mich nicht: ich bin nicht der Mund für diese Ohren. Zu lange wohl lebte ich im Gebirge, zu viel horchte ich auf Bäche und Bäume: nun rede ich ihnen gleich den Ziegenhirten.
Unbewegt ist meine Seele und hell wie das Gebirge am Vormittag. Aber sie meinen, ich sei kalt und ein Spötter in furchtbaren Späßen. Und nun blicken sie mich an und lachen: und indem sie lachen, hassen sie mich noch. Es ist Eis in ihrem Lachen."
"Wo Gefahr ist, da wächst das Rettende auch." - Hölderlin
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Re: Informationen zum Einstieg ins Chaos

Beitragvon Nedlim » 11.05.2010, 10:20

Grundkurs Diskordianismuß.
Stufe 1

Gedanke des Tages: Ein Hurz ist kein Fnord

Heute: Was ist ein Katma?

In der Principia Diskordia (im folgenden PD) stoßen wir zuerst auf das Katma in Form des Pentabarf.
Die fünf Gebote (Der Pentabarf)

Da ist keine Göttin
außer
ERIS. Der PENTABARF wurde von dem ein-
siedlerischen Apostel Zaratud im fünften
Jahr der Raupe entdeckt. Er fand sie in
einem vergoldeten Stein eingemeißelt, als
er dabei war, eine Sonnenterrasse für seine Höhle zu bauen.
Aber ihr Inhalt war verborgen, da in einer seltsamen Schrift
geschrieben. Wie auch immer, nach 10 Wochen und 11
Stunden intensiven Dechiffrierens fand er heraus, daß er die
Botschaft lesen konnte, während er auf dem Kopf stand und
das Ganze verkehrt herum ansah.


WISSE DIES, OH MANN DES GLAUBENS!
I - Da ist keine Göttin außer der Göttin, und sie ist deine Göttin.
Da ist keine Erisische Bewegung außer der Erisischen
Bewegung, und das ist die Erisische Bewegung. Und jeder gol-
dene Apfelkorpus ist das geliebte Heim eines goldenen Wurmes.
II - Ein Discordier sollte immer das offizielle discordische
Dokumentennumerierungssystem verwenden.

III - Ein Discordier ist während seiner anfänglichen Erleuchtung
verpflichtet, an Freitagen allein hinauszugehen und ein Hot Dog
zu genießen. Diese Zeremonie der Verehrung wird durchgeführt,
um gegen den populären Paganismus dieser Tage, die katholi-
sche Christenheit (kein Fleisch an Freitagen), das Judentum
(kein Fleisch vom Schwein), den Hinduismus (kein Fleisch vom
Rind), den Buddhismus (kein Fleisch) und den Discordianismus
zu protestieren.

IV - Ein Discordier soll keine Hot Dogs zu sich nehmen, weil das
der Trost unserer Göttin war, als sie mit der ursprünglichen
Zurückweisung konfrontiert wurde.

V - Einem Discordier ist es verboten, zu glauben, was er liest.

So ist es geschrieben! So sei es! Hail Discordia!
Ankläger werden übergangen.

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Ausgehend von dieser Illumination illusionierte sich folgende deffinition

Katma
From Verschwoerungen.info
Jump to: navigation, search
Der Begriff "Katma" ist ein wichtiger Begriff bei allen illuminierten Religionen, und somit natürlich auch im Neo-Diskordianismus, dem Höhepunkt illuminierter Religion überhaupt, der schließlich zum neuen Prometheus führen wird.

Hier eine Definition des Begriffes Katma:

Unilluminierter Papst:
Was ist ein Katma?

St. Angremonn der Eilige:
Sehr gute Frage.

Ein Katma ist sozusagen ein "Metadogma". Es erlaubt einem, es selbst als Ausgangspunkt zu nehmen, um seinen eigenen Glauben zu entwickeln, wobei es aber selbst im Zuge dieser Entwicklung veränderlich ist. Das Katma ist also keine Aufforderung zum Glauben, sondern zum Denken und Zweifeln.

Bemerke, dass meine Definition unvollständig und nicht der Weisheit letzter Schluss ist. Ich werde dir eine Liste mit Katmen des Diskordianismus zukommen lassen.

Du wirst feststellen, dass einige dieser Katmen sich selbst oder andere dieser Katmen in Frage stellen.

Katmen sind auch sehr oft als Fragen formuliert (z.B. "Ist der Gedanke eines Einhorns ein realer Gedanke?") und stehen somit in der Tradition der sokratischen Frage.

Katmen sind einerseits das Gegenteil von Dogmen (weil sie zum Denken und Zweifeln statt zum Glauben anregen), aber andererseits sind sie auch eine Ebene höher als Dogmen, weil sie die Regeln zur Bildung oder (öfter) zum Verwurf von Dogmen (oder anderen Katmen) definieren. Wobei sie aber selbst nicht starr sind, im Gegensatz zu dem, was man gemeinhin als "Dogma" bezeichnet.

(Anmerkung: In der englischen Principia Discordia ist "catma" analog zu "dogma" gebildet, wobei "dog" durch "cat" ersetzt wird. Katmen und Dogmen verhalten sich also wie Katz und Hund.)

Wieder von Tarvoc:

Diskordische Katmen sind unter Anderem das Gesetz der Fünf, das Snafu-Prinzip, das heilige Chao und Folgende:

Denk' für dich selbst, Narr!
Überzeugungen schaffen Überzeugte.
Der Schluss, zu dem du kommst, könnte dein eigener sein.
Das Wortspiel ist mächtiger als das Schwert.
Wahrheit: Wenn es nicht ein Ding ist, ist es ein Anderes.
Realität: Es kommt darauf an, von welcher Seite man sie betrachtet.
Der Erleuchtete nimmt es von der Sonnenseite.
Keine zwei Gleichen sind die Selben.
Das ist ein schlechter Wind, der keine Gehirne verwirbelt.
Ist der Gedanke an ein Einhorn ein echter Gedanke?
Zerstöre deine Dogmen!
Nichts/alles ist wahr.
Bezweifle alles! Inklusive dies.
Als Katma primitiverer Art kann auch der freimaurerische Baumeister der Welten gelten, da er - wie Katmen auch - im Gegensatz zu herkömmlichen Dogmen ebenfalls interpretierbar ist.

Ein weiteres Katma wäre YAP (Yellow, Absorbent and Porous) der mysteriösen Church of Spongebob.

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Danke St. Angremonn der Eilige und Tarvoc für die ausführliche ausführlichkeit der Ausführung.
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Re: Informationen zum Einstieg ins Chaos

Beitragvon tarvoc » 16.05.2010, 06:34

Diskordianische Dunkelelfen


Der Diskordianismus feierte seine erste Blüte in den Sechziger- und Siebzigerjahren in der Zeit, in der auch die postmoderne Ideologie noch neu war. Seine zweite Blüte feierte er in den späten Neunzigerjahren, also der Zeit, als die postmoderne Ideologie etwa fünf Jahre nach dem Zusammenbruch des osteuropäischen Totalitarismus einen neuen Höhepunkt erreicht hatte. Der Diskordianismus dieser beiden Episoden war daher auch sehr durchdrungen von ähnlichen Denkweisen. Sehr oft wurde die diskordische Aktion primär als symbolischer Akt verstanden und man hoffte, durch Interventionen letztlich rein symbolischer Art, also innerhalb der symbolischen Ordnung selbst, die nicht wirklich die Substanz dieser Ordnung berührten, sondern eher kleine Merkwürdigkeiten darstellten, das Denken der Menschen zu erweitern. In seiner zweiten Phase wurde dieser Glaube durch die neuen, "devianten" Kulturen der Hacker und Programmierer, die in ihrer täglichen Arbeit tatsächlich mit reiner Symbolik materiale Veränderungen zu bewirken glaubten, zusätzlich gefüttert. Viele dieser Leute sind heute gut verdienende, produktive und integrierte Mitglieder der symbolischen Ordnung der kapitalistischen Gesellschaft, für die das Wort Diskordianismus höchstens eine Jugendsünde bedeutet so wie für andere Leute das Gläserrücken oder urbane Legenden am Lagerfeuer. Im besten Falle sehen sie ihn als pseudospirituelle New Age Parodie, zu der sie in der Mittagspause ablachen wie zu Funpics und Lolcats, ohne dass sie sie wirklich beträfe. Von Hagbard Celines Ausspruch "Nichts ist wahr, bevor es dich nicht zum Lachen bringt, aber du verstehst es nicht, bevor es dich nicht zum Weinen bringt" wollen sie nur noch den ersten Teil kennen: Diskordianismus ohne Substanz, spirituelle Light-Cola, vergleichbar mit Büchern wie "Zen für Manager". All dies zeigt das fundamentale Scheitern ihres Ansatzes.

Der Diskordianismus von damals liegt in einem Koma, aus dem er nicht erwachen wird. Seine eigene Zaghaftigkeit und Substanzlosigkeit in Kombination mit der Sogwirkung der postmodernen Ideologie hat ihn erledigt. Wir sollten so gnädig sein, ihm die Geräte abzuschalten und uns neu zu erfinden. Wir, die Diskordier von heute, können nicht mehr die netten, lustigen und transparenten ELFen von damals sein. Wir sind zu Dunkelelfen geworden, die an den dunklen Orten der Welt wandern, um ihre verdrängten Wahrheiten und fundamentalen Phantasmen wieder ans Licht zu bringen. Wir wandern in den Schatten, wo niemand sonst wandert. Auch wir bedienen uns der Symbolik und Ideologie der herrschenden Ordnung, wo wir es für angebracht halten. Aber wir benutzen sie, um den Menschen ihre verdrängten und verheimlichten dunklen Schattenseiten zu zeigen. Unser Wille, Schock und Verwirrung zu erzeugen und aufzurütteln, sind ungebrochen. Wir haben nur unsere Vorstellungen davon korrigiert, wie das zu erreichen sei. Durch nette Ansprachen und dadurch, dass man sagt, was ohnehin schon jedem klar ist, erreicht man niemand. Ein Flugblatt, das einfach nur über bestehende Zustände jammert, über die auch jeder andere sich beklagt, wird von uns nicht verteilt! Ein Flugblatt, ein Aufkleber, ein Wort, der oder das uns sagt, welche verdrängten Wahrheiten und welche fundamentalen Ideologeme mit diesen Zuständen verknüpft sind, werden wir jedoch mit dem ungebrochenen, unzerstörbaren Enthusiasmus derer, die keine Hoffnung haben, in alle Himmelsrichtungen getragen.

In dieser Situation ist es auch Zeit, die dunklen Seiten des Chaos und der Göttin mehr zu betonen. Eris ist keine New Age Göttin, keine gendergenormte postmoderne Karrierefrau, keine Gaia oder Göttermutter, die gleiche Gültigkeit und Diversität vortäuschen und in Wirklichkeit jede Unterscheidung im Nebel der Gleichgültigkeit untergehen lassen würde. Eris ist vielmehr militant, streitsüchtig, geradezu dickköpfig und beharrt um des bloßen Beharrens willen stur auf ihren Positionen und Idealen, selbst wenn niemand mehr sie auch nur im Ansatz versteht. Die anderen griechischen Göttinnen sind nicht Inkarnationen verschiedener Aspekte von Ihr, und so etwas zu behaupten grenzt an Blasphemie. Wenn man Sie unbedingt mit anderen Göttern vergleichen oder in Verbindung bringen will, so soll man Sie mit den uralten Wesen und älteren Göttern aus den kranken Phantasien H.P. Lovecrafts vergleichen, die im Schatten der Welt liegen und lauern: Uralt, undurchschaubar, unfassbar und unfassbar schrecklich. Ihr direkt in die Augen zu blicken ist keine gute Idee, wenn einem die eigene körperliche, geistige und seelische Gesundheit lieb ist, und wenn der Diskordier es dennoch tut, dann um neue Wege zu finden, mit ihr umzugehen. Er steht heute also als "verschwindender Vermittler" zwischen dem reinen, psychotischen Wahnsinn und einer spätkapitalistischen Normalität, die von Wahnsinn immer weniger unterscheidbar wird.

In gewisser Weise ist der Diskordier von heute der einzige, der noch geistig gesund ist.

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Sankt Angrémonn dem Hastigen, KSC, Indirektor der Alten Illusionierten Seher von Bonn.
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Re: Informationen zum Einstieg ins Chaos

Beitragvon Nedlim » 16.05.2010, 18:15

Ein Flugblatt, ein Aufkleber, ein Wort, der oder das uns sagt, welche verdrängten Wahrheiten und welche fundamentalen Ideologeme mit diesen Zuständen verknüpft sind, werden wir jedoch mit dem ungebrochenen, unzerstörbaren Enthusiasmus derer, die keine Hoffnung haben, in alle Himmelsrichtungen getragen


Wobei das Flugblatt ja nur eine von vielen Möglichkeiten ist (selbst wenn man E-Flugblätter in Foren weglässt).
Langsam versteh ich was mir Eris bzw das was sich als Eris manifestierte mir sagen wollte mit Offenbarung Nr 2.

Bucky Saia hat geschrieben:Der Offenbarung zweiter Teil

in der Badewanne empfangen von St. Saia

Wenn es sein kann, das sich der Diskordianismuß aus 5 Aspekten zusammensetzt so hat Eris mir diese Offenbart.

Bild

1. Der Anarchistisch Aktive Weg - aktiv das Chaos fördernd

2. der spirituelle Weg - Eris/Diskordia oder sonnstwas aktiv ehren und den Kult fördern

3. der Weg der Leere - einfach nichts tun. Alles geschieht so wie es geschehen soll

4. der Weg der Bürokratie - alles braucht Ordnung selbst das Chaos muß geordnet werden

5. der Weg der Erleuchtung - Wissen verbreiten und Denken fördern auch das eigene


"Eris braucht keine toten Körper ... werde Organspender"


Wobei ich bei den definitionen absolut nicht sicher bin (das Luder gab mir nur die Namen).
Allerdings bin ich mir fast Sicher das der Anarchistische Weg der der Aktion 23 ist.
Ich selber ging über 2 und 1 zu 3.
Vermutlich war ich vorher 4.
Wobei der weg der Leere nicht heißt man solle gar nichts mehr tun sondern einfach wie in den Übungen beschrieben weniger aktiv denken sondern seine Gedanken mehr beobachten (und am besten sich diesen auch gar nicht zugehörig fühlen).
Also je weniger ich denke desto eher krieg ich ne Eingebung (aus der dann solche Texte resultieren). Nach meinem "Glauben" (Pfui) verhält es sich in etwa so, das wir schon alles Wissen was wir wissen müssen. Demnach sind Fragen überflüssig da ich die Antwort schon weiß vorrausgesetzt sie bezieht sich nicht auf die "Illusion" der Realität (obwohl ich dran arbeite das hinzubekommen). Anders könnte man auch sagen die "Realität" ist so unwichtig das sie keine Fragen und Antworten erfordert.
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Re: Informationen zum Einstieg ins Chaos

Beitragvon tarvoc » 16.05.2010, 19:09

Nedlim hat geschrieben:Nach meinem "Glauben" (Pfui) verhält es sich in etwa so, das wir schon alles Wissen was wir wissen müssen.

Nach meinem Glauben entscheide ich, was ich wissen muss und was nicht, und nicht irgendein doofes "Universum" oder "Schicksal", das mich ja doch nur entmündigen will! :88n:
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Re: Informationen zum Einstieg ins Chaos

Beitragvon Nedlim » 16.05.2010, 19:48

Tja da liegt der Hase im Pfeffer und die Katze beißt sich in den Schwanz.
Wenn ich alles weiß muß ich nicht mehr entscheiden was ich wissen will ...
Weil dann weiß ich ja schon was ich wissen muß bevor ich gefragt hab.
Bzw. Ich muß gar nichts wissen weil alles gewusst ist.
Jedenfalls funktioniert das bei mir besser wenn ich ein Problem habe, dass ich nicht drüber nachdenke sondern "meinen Geist entleere" ... meißt bekomm ich kurze Zeit später ne "Eingebung" und das Problem ist gelößt soviel Probleme hab ich allerdings nicht eher Fragestellungen spiritueller Natur.
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