Thesen, Theorien und Theologien

Forschungszentrum für Diskordische Spiritualität und Wissenschaft.

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Thesen, Theorien und Theologien

Beitragvon Nedlim » 02.06.2010, 10:47

Bekannte Verkörperungen von ERIS
Isis
Ischtar
Kali
Hekate
Calypso
Mavis
Stella Maris
Mao Tsu-Hsi
Maria Magdalena


Eine Untersuchung der Avatare unserer Göttin Eris am Stichtag, 7. Tag der Verwirrung im Jahr unserer Dame der Zwietracht 3176.
Hekate. Eine sehr interessante Göttin wenn ich das mal so sagen darf. Obwohl griechisch geprägt doch nicht urgriechischen Ursprungs.
Hekate
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Hekate, Capitol Rom
Göttin der Zauberkunst, der Nekromantie, des Spuks und der Wegkreuzungen. Dies wurde sie durch ihre frühere Aufgabe als Göttin der Schwellen und Übergänge und Wächterin der Tore zwischen den Welten. Sie ist eine der missverstandensten Gottheiten der Antike, und um diese Göttin ranken sich viele Fehlinterpretationen und Fehlinformationen

Die Göttin ist vermutlich aus einem kleinasiatischen Kult im 8. oder 7. Jahrhundert v. Chr. in die griechische Religion aufgenommen worden. Ähnlich Artemis wurde sie als Göttin der Frauen angesehen und mit dieser gleichgesetzt, ähnlich wie Artemis wird sie als eine Göttin der Geburtshilfe angerufen. Andere Verschmelzungen sind mit Persephone bekannt. Auch unter dem Namen Baubo trat sie in Erscheinung und wurde auch mit Selene gleichgesetzt.

Die Darstellung der Göttin machte im griechisch-römischen Raum im Lauf der Zeit mehrere Wandlungen durch. Von einer ursprünglichen vorgriechischen Magna Mater (große Mutter) zu einer jugendlichen Göttin und Hüterin der Schwellen und Übergänge, hin zu einer dunklen Gestalt, um die sich viel Aberglaube rankt, sowie schließlich in der Spätantike zu einer Art Allgöttin und Weltseele, die in sich die verschiedensten Göttinnen vereint. Im Gegensatz zu Griechenland war Hekates Erscheinung in Kleinasien einflussreicher, dort wurde Hekate konstant als eine mütterliche Göttin gesehen und machte keine Wandlung zu einer furchteinflößenden Göttin durch. In Karien war sie lokale Hauptgottheit.

Beinamen
Ihre Beinamen waren unter anderen:

Phosphoros (Lichtbringer)
Propolos (Führer)
Propylaia (Torhüterin)
Enodia (die am Wege)
Triformis (Dreifaltige)
Trioditis bzw. Trivia (Dreiwege)
Chtonia (von der Erde)
Melana (die Schwarze)
Skotia (die des dunklen Ortes)
Soteira (Erlöserin)
Kourotrophos (Pflegerin)
Perseis (Licht)
Kleidukos (Schlüsseltragende)
Ourania (Himmlische)
Atropaia (das Böse Fernhaltende)
Die ältesten Darstellungen der Göttin in Kleinasien zeigen sie thronend und von Löwinnen umgeben. Auch die älteste griechische Darstellung zeigt sie thronend, aber ansonsten ohne Attribute. Danach wird sie jung und fackeltragend dargestellt. Ab dem 4. v. Chr. Jahrhundert wird die Dreigestalt für sie charakteristisch. Drei junge schöne Frauen, die entweder Rücken an Rücken stehen oder um einen Polos. In den Händen halten die ältesten dieser Darstellungen Früchte, Fackeln und eine Amphore. Später kommen auch Schlangen, Dolche, Stricke, Peitschen, Schalen und Schlüssel hinzu. Vor allem in Griechenland wird die Dreigestalt für Hekate charakteristisch, während die eingestaltige Darstellung der Göttin in Kleinasien überwiegt.

Aberglaube über die Göttin
In der griechischen Dichtung wird Hekate oft als eine dunkle und furchteinflößende Göttin dargestellt. Man glaubte, dass in der Nacht Hekate Tote aus ihren Gräbern holt und mit ihrer wilden Jagd umherspukt und Wanderer erschreckt. Sie wurde zum Inbegriff der dunklen Magie. Doch archäologische Funde zeigen ein ganz anderes Bild der Göttin, lichtbringend, jugendlich, segnend. Wahrscheinlich wurde sie von Aussenstehenden des Kultes als dunkel und furchteinflößend empfunden, während ihre Anhänger ein anderes Bild der Göttin hatten. In der Dichtung tritt sie vor allem mit den Zauberinnen verbunden in Erscheinung

Symbole

Auf den ältesten griechischen Bildzeugnissen wie Vasen oder dem Pergamonaltar ist die Fackel ihr Attribut bzw. ihr Symbol. Weitere Symbole: Dolch, Schlangen, Schlüssel, Schnur, Peitsche, Schale, Mondsichel, Granatapfel und andere Früchte.

Auch Tiere der Unterwelt und der Nacht wurden mit ihr in Verbindung gebracht, beispielsweise Hunde, Eidechsen, Kröten, Iltisse, Eulen und andere



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Re: Thesen, Theorien und Theologien

Beitragvon Nedlim » 02.06.2010, 11:14

Kali
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ist im Hinduismus die Göttin mit dem Aspekt des Todes und der Zerstörung, aber auch der Erneuerung. Dies beruht auf dem Glauben, dass ohne Zerstörung nichts Neues entstehen kann und dass Leben und Tod eine untrennbare Einheit bilden. In der Mythologie stellt sie eine Verkörperung des Zornes der Durga dar, aus deren Stirn sie entsprungen sein und dann das Weltall mit ihrem schrecklichen Brüllen erfüllt haben soll. In anderen Mythen ist sie die dunkle Seite Parvatis und eine der Mahavidyas.

Die Ikonographie zeigt Kali meistens schwarz, manchmal blau dargestellt. Sie hat mehrere Arme, meist vier oder zehn, und trägt eine Halskette aus Schädeln, einen Rock aus abgeschlagenen Armen, manchmal hängt ein totes Kind an ihrem Ohr. Die Attribute in ihren Händen können variieren: Meist hält sie einen abgeschlagenen Schädel, eine drohend erhobene Sichel und eine Blutschale. Auf der Stirn befindet sich das "Dritte Auge" und ihre Zunge streckt sie weit heraus. Doch auf vielen Darstellungen ist ihre rechte Hand erhoben und zeigt die segnende und trostgebende Mudra (Handgeste), die signalisiert: "Fürchtet euch nicht".

In dieser furchterregenden Manifestation ist die Göttin zuständig für die Auflösung des Universums, die Sichel in der Hand deutet auf die Ernte, auf das Ende des Lebens. Kali ist auch "Kala", die Zeit - und die Zeit vernichtet und verschlingt alles. Die Sichel ist ihren Anhängern aber nicht nur ein Symbol des Todes, sondern kann als Werkzeug der Erlösung verstanden werden: Sie durchschneidet Verwirrung, Unwissenheit und Bindungen und macht dadurch den Weg frei zur Erlösung. Damit gilt Kali auch als Zerstörerin der negativen Kräfte und Illusionen, die den Menschen daran hindern, Heil zu erlangen und den Geist zu befreien, um dem Kreislauf der Wiedergeburten, dem Samsara, zu entkommen.
Als Göttin des Todes ist Kali also auch eine Göttin der Transformation, sie ist die Mutter, die das Leben gibt und sie ist es auch, die es wieder zurücknimmt.

Sowohl in der Mythologie als auch in der Ikonographie sind Schakale Kalis wichtigste Begleittiere, es handelt sich um Schakalweibchen

Im Unterschied zur Haltung der Tantriker, die Kali furchtlos gegenübertreten und ihre magischen Geheimnisse erfahren, nehmen Poeten ihr gegenüber oft die Rolle eines hilflosen Kindes an, die bei Kali, ihrer Mutter, Erlösung suchen. Obwohl sie den Tod deutlich vor Augen führt, hoffen ihre Anhänger, die Furcht vor dem Tod mit ihrer Hilfe zu überwinden

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Re: Thesen, Theorien und Theologien

Beitragvon Nedlim » 04.08.2010, 11:13

Aus dem heiligen Buch Moby.

Jag mal einer Moby Dick durchs Bibelcode Proggi und guck mal was bei rumkommt.
Da steht ja auch Phrophezeit: "wenn der weiße Wal der gewallt der Waffen entkommt wird das Zeitalter der Menschheit ein Ende finden durch die Kraft der Natur" (Frei interpretiert nach Papst Nedlim)
und weiter heißt es "Die Führer der Menschen werden gerichtet denn sie führten die Lämmer zur Schlachtbank, die Lämmer jedoch werden den Irrsinn erkennen und zu ihren Wureln zurückkehren"
Bereut ehe die Führer der Menschheit den weißen Wal angreifen und damit die Apokalypse provozieren.


Und weiter weiß der Prophet Melville zu berichten, werden die Lämmer durch die Führer aufgestachelt den weißen Wal zu finden und zu töten auf das die Führer genugtuung für ihr Leid erhalten werden. Sie werden geködert mit den versprechungen des Reichtums und erliegen ihrer Gier die sie in ihr verderben führen wird.

Ihr also, die ihr aus aller Welt euer Schicksal in die Hände der Führer legt damit sie durch eure Kraft ihre Ziele erfüllen, seht die Konsequenzen dieser tragischen handlungen.
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