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 Betreff des Beitrags: Nixen und andere Wasserwesen
BeitragVerfasst: 08.07.2012, 18:02 
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web.de 08.07.2012, 14:16 Uhr

Nix mit der Nixe!

Meerjungfrauen gibt es nicht, das hat eine US-Behörde nun offiziell erklärt. Nixen sind nicht die ersten Opfer aus der Mythologie, die amtlich erlegt wurden.
Dem Phänomen liegt eine zutiefst menschliche Sehnsucht zugrunde.

Von Frank Patalong

Jetzt hat es die Welt also schwarz auf weiß: Meerjungfrauen gibt es nicht, jedenfalls nach Erkenntnissen der US-Regierung. "Beweise für die Existenz aquatischer Humanoide sind nie gefunden worden", erklärte kürzlich die US-Meeresbehörde NOAA auf ihrer Webseite. Die Experten reagierten mit ihrer ungewöhnlichen Stellungnahme auf eine Welle von Bürgeranfragen, ausgelöst durch die Ausstrahlung einer populären TV-Produktion im Stile einer Dokumentation. "Mermaids: The Body Found" hatte im US-Fernsehen für Furore gesorgt - mit der Behauptung, dass die schwimmenden Schönheiten eben doch existieren.

Dass die Macher ihr Werk als "Science Fiction" angepriesen hatten, half nicht wirklich. Der Nachsatz, dass der im wackeligen Handkamera-Stil gedrehte Streifen auf "einigen wahren Begebenheiten und auf wissenschaftlichen Theorien" beruhe, reichte aus, um eine neue Verschwörungstheorie hervorzubringen.

Könnte es sein, dass die Behörden von der Existenz hoch gefährlicher "aquatischer Affen" wissen und das verschweigen? Und gab es nicht immer wieder entsprechende Berichte, von Wissenschaftlern als Robben- Delfin- oder Seekuh-Sichtungen abgetan? Und ist es nicht tatsächlich so, dass jedes Jahr Menschen an und auf dem Wasser auf unerklärliche Weise verschwinden?

"Das älteste und stärkste Gefühl", sagte der Schriftsteller H.P. Lovecraft einst, "ist Angst. Die älteste und stärkste Form der Angst ist die vor dem Unbekannten." Lovecraft wusste, wovon er redete: Er gilt als Meister des Grauens. Und er wusste, dass er das steigern konnte, wenn er diesem Horror möglichst lang kein konkretes Gesicht gab, ihn nur andeutete. Denn auch das ist wahr: Wenn das Grauen eine Gestalt hat, nimmt die Angst ab.

Das ist wohl der Schlüssel zum schier unerschöpflichen Fleiß des Menschen, Fabelwesen zu erfinden. Sie dienen dazu, elementare Ängste zu bändigen. Unter dem Strich lassen sich solche Mythenwesen in zwei Gruppen unterteilen:

• Gefährder: Wesen, die den Menschen direkt oder indirekt bedrohen
• Helfer und freundliche Wesen: z.B. Götter, Nothelfer und Schutzgeister

Der Mensch steht zwischen beiden - und es sind seine Handlungen, die darüber entscheiden, ob er seine Not überlebt oder nicht. Die Botschaft ist klar: So, sagt der Mythos, sieht Deine Gefahr aus, Mensch. Und dann folgen Tipps, wie den Widrigkeiten im Idealfall zu entgehen ist: Regeln befolgen. Sich dem schützenden höheren Wesen zuwenden, nicht dem Verführer. Den Ort meiden, an dem der lauert. Und so weiter.

In allen Kulturen haben die Menschen einen bizarren Zoo beeindruckender Größe erdacht. Und eine der größten Gruppen unter den Monstern, die wir fürchten, sind die Wassergeister und -wesen. In ihnen kumulieren unsere Ängste vor dem Ertrinken. An ihnen machten unsere Vorfahren Regeln fest, die dem Selbstschutz dienen sollten: Jede Legende, jeder Mythos kommt da einer Warnung gleich.

Die Nixe ist nicht nett: Sie will Dich oder Dein Leben
Meerjungfrauen passen durchaus in dieses Schema. Dank Disney und Co. hat sich ihr Image seit den Romantisierungen im Volksmärchen zwar merklich gebessert. Doch in älteren Mythologien sind sie meist fürchterliche, oft lebensgefährlich bedrohliche Kreaturen. Sie locken und fassen den Menschen, ziehen ihn in die Tiefe hinab und ertränken ihn.

Weltweit findet man das Motiv dieser Nixenwesen, in denen erotische Verlockung und berechtigte Furcht zusammen kommen. Auch das ein archetypisches Grundmotiv: Sie haben Cousinen wie die geflügelten Sirenen, die Seeleute mit ihrem Gesang in den Tod locken, oder die griechischen Lamien, Vampir-Dämonen in Gestalt verführerischer junger Menschen, die ihre Opfer küssend aussagen und töten.

weiter lesen: Quelle - web.de


zu Nixen:

Der Fischer

Das Wasser rauscht', das Wasser schwoll,
Ein Fischer saß daran,
Sah nach der Angel ruhevoll,
Kühl bis ans Herz hinan.
Und wie er sitzt und wie er lauscht,
Teilt sich die Flut empor:
Aus dem bewegten Wasser rauscht
Ein feuchtes Weib hervor.

Sie sang zu ihm, sie sprach zu ihm:
"Was lockst du meine Brut
Mit Menschenwitz und Menschenlist
Hinauf in Todesglut?
Ach wüßtest du, wie's Fischlein ist
So wohlig auf dem Grund,
Du stiegst herunter, wie du bist,
Und würdest erst gesund.

Labt sich die liebe Sonne nicht,
Der Mond sich nicht im Meer?
Kehrt wellenatmend ihr Gesicht
Nicht doppelt schöner her?
Lockt dich der tiefe Himmel nicht.
Das feuchtverklärte Blau?
Lockt dich dein eigen Angesicht
Nicht her in ew'gen Tau?"

Das Wasser rauscht', das Wasser schwoll,
Netzt' ihm den nackten Fuß;
Sein Herz wuchs ihm so sehnsuchtsvoll
Wie bei der Liebsten Gruß.
Sie sprach zu ihm, sie sang zu ihm;
Da war's um ihn geschehn;
Halb zog sie ihn, halb sank er hin
Und ward nicht mehr gesehn.


Johann Wolfgang von Goethe

_________________
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 Betreff des Beitrags: Re: Nixen und andere Wasserwesen
BeitragVerfasst: 14.07.2012, 20:10 
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Was die US-Behörden heutzutage alles so zweifelsohne ausschließen können zeigt doch echt, dass sie ihren hohen Rang in den Naturwissenschaften verdient haben. :achja:

So nun Ironie aus, die Amis können von mir aus beweisen, dass es keine Nixen auf dem Mond oder dem Mars gibt,
aber das achso gut erforschte Meer hat so viele weißen Flecken auf der Karte, dass man sich wundert, dass man tatscählich sagen kann wie weit die Entfernung von einem Kontinent zum anderen ist.
Eine Regierung, die ebenso so wenig weiß, wo sie so mancher Speisefisch in den ersten Lebensjahren rumtreibt, sollte nicht so großes Interesse auf sich ziehen,
wenn sie ebenso wenig in der Lage sind wie die Mystery-Doku (ich weiß welche gemeint ist xD) die Existenz zu belegen, sollten die Meeresexperten der USA immerhin in der Lage sein
die Existenz mit bestandfesten Beweisen zu widerlegen und diese auch für jedermann abrufbar zu machen.
Einge Wesen aus Fabeln, Legenden & Sagen und Seemannsgarn haben sich bewahrheitet wie der Riesen-/Kolosskalmar, um mal zwei Besipiele zu nennen für dei Kryptozoologen sehr lange gekämpft haben,
die offene Fragen, wie verschiedene Völker auf den Kontinenten alle grob siche inig sind wie ein Drache auszusehen hat, lang vor dem ersten Kontakt unter de Völkern.
Tja soviel zu Fabelwesen, das Meer ist großflächig noch unerforscht, auch wenn das Land als gut erforcht gilt, wundert es doch, dass in den kleinsten Ländern die großflächig von Dschungel bedeckt sind und
als erforscht gelten auf einen Schalg mehrere Säugetierarten auftauchen. :sehrverdächtig:

Der Auszug von H.P. Lovecraft ist genial, aber ebenso wie die Amis Meerjungfrauen in Zeichentrickfilmen wie Ariel, die Meerjungfrau romantisiert haben, haben sie auch die Meerjungfrauen in Fluch der Karibik 4 auch als gefährliche Wesen der Mythologie dargestellt. Den Vergleich mit den Sirenen sitzt, der mit den Lamien auch, allerdings hätte man auch Harpyien mit auflisten können, einige sind ja durch die Sage von Jason und den Argonauten erst richtig bekannt geworden.

Lamien gleichen zwar vom Körperbau her ziemlich den Meerjungfrauen, auch wenn sie halb Frau halb Schlange sind, aber vielleicht befangen durch meinen Manga,
sehe ich die Lamien nicht als gefährlich an. ;) Falls aber als nächstes von amerikanischer Seite Werwölfe widerlegt werden ohne Bewese gibts Krieg. *gg*

Übrigends nettes Gedicht Balu. :positiv:

_________________
Ein Drache bewacht wie es sich gehört die Schätze, die in seiner Höhle liegen oder ihm anvertraut wurden. Unter diesem Schätzen lag ihm ein großer Dunkeldiamant besonders am Herzen, der sich aber eines Tages selbständig auf den Weg machte und bis heute verschwunden ist. Der Drache bewachte diese Höhle treu, dennoch zog nach Jahren des Wartens weiter, da diese Wesen recht alt werden können und wissbegierig sind, brach er zu neuen Ausflügen auf sowie einer neuen Felsnsiche. Er hat in der Zwischenzeit auch gelernt, dass manche Dinge einen besonderen Anreiz durch ihr Strahlen erhalten oder ihre Aura und nicht nur durch ihre Beschaffenheit.


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