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 Betreff des Beitrags: Wie man Zombies erschafft
BeitragVerfasst: 23.08.2010, 18:20 
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In der Quelle gefunden ....

Zitat:
Zu allererst muß man sagen das Bokors keine Toten zum Leben erwecken können.
Aber sie können Menschen in eine Zustand versetzten der als "klinisch tot" oder "hirntot" einzustufen ist.
Bokors können solche "toten" und bereits begrabenen Menschen jedoch "wieder zum Leben erwecken".
Diese Zombies sind aber ohne eigenen Willen, sie sind einfach nur körperlich intakte Automaten die ihrem Herrn dienen und schon gar nicht sind sie unverwundbar, vefügen über keine übernatürlichen Kräfte und verwandeln sich auch nicht in Geister oder Monster.
Also, die Höchststrafe in einer Voodoogemeinde, z.B. für Mord, ist, zum Zombie gemacht zu werden.


Weiter heißt es zur erstellung eines Pulvers ....
Zitat:
Bewiesen ist heute, dass dabei ein Pulver aus dem das Gift des Kugelfisches eine wichtige Rolle spielt. Es wird gebraucht, um das Opfer in einen hirntodähnlichen Zustand zu versetzen, etwa vermischt mit Juckpulver auf die Haut des Opfers geblasen, die dann das Gift in kleinen Wunden beim Kratzen aufnimmt. Das Gift ruft schnell krankheitsähnliche Symptome hervor, an denen das Opfer scheinbar stirbt. In dem Glauben, an dem sowohl die Gemeinde als auch das Opfer selbst teilhaben, dass dieser Mensch nun tot sei, wird er begraben. Nach einer bestimmten Zeit taucht der Zauberer am Grab auf, wo er sein Opfer ausgräbt und ihm ein Gegenmittel verabreicht. Dieses Mittel soll ein starkes Gift, etwa Atropin bzw. Hyoscyamin, sein, das dem Betroffenen beim Aufwachen seine Sinne und sein Bewusstsein raubt. Häufig soll das Opfer begleitend zur Verabreichung des Giftes von den Gehilfen des Zauberers verprügelt werden und durch andere Anwendungen von Gewalt und Einschüchterung von seiner neuen Rolle als Zombie überzeugt werden. Der Zombie soll dann seinem neuen Herren hörig sein und ab sofort Schwerstarbeiten verrichten. Zu diesem Zweck sollen derartige Zombies als Arbeitskräfte in der Landwirtschaft, meist in weit entfernte Gebiete der Insel, verkauft werden, wo sie unter menschenunwürdigen Bedingungen gehalten werden



Sowie das Rezept
Zitat:
Hier die Zutaten für das Zombiepulver :

es heisst coup poudre es wird nach dem ritual im juni zusammengemischt !

Der Bokor nimmt einen donnerstein (ein stein der ein jahr lang vergraben war und dann wieder ausgegraben wurde) dann braucht man einen menschlichen schädel und ein paar knochen dann zwei kugelfische. eine Meereskröte, eine seeschlange (polychatea),pflanzenöl,einen zweig der tcha-tcha pflanze,ein halbes dutzend schoten pois gratter, 2 blaue eidechsen, einen bufo marinus (eine kröte) und taranteln ,weiße laubfrösche und ein paar insekten. die zubereitung ist auch sehr kompliziert. aber eigetnlich ist das wichtige am gift nur das bufotenin des bufo marinus und das tetrodotoxin des kugelfisches. das puder wird in den nacken oder auf eine socke gegeben wodurch es sich in die haut des verfluchten absorbiert und es wirkt als droge und sie verlieren ihren willen der voodoopriester muss sie aber ständig unter drogen halten.


nun folgen weitere unappetitliche Aspekte
Zitat:
Dann wird der klinisch Tote begraben und nach drei Tagen in einem grauenvollen Schwebezustand zwischen Leben und Tod wird er vom Bokor wieder ausgegraben. Er wird schwerz mißhandelt, was damit erklärt wird, das man den Astralzombie daran hindern müsse in den Körper zurückzukehren.
Dann flößt man ihm einen Brei aus einem Stechapfelähnlichem Gift ein, das ihm die Sinne vollends benimmt.
Aus der Verwirrung und Desorientierung in die er nun stürzt wird der Exhumierte nie mehr erwachen. Er ist nun entgültig zum Zombie geworden.
Das Grab wird nun verschlossen, damit der Raub und die Wiederbelebung des Leichnams nicht entdeckt werden.
Der Zombie wird dann zu seinem neuen Herrn gebracht, der einen hohen Preis für seinen Sklaven bezahlt hat.
Die Lebenserwartung eines Zombis ist max. 12 Monate.

Nach voodooistischer Anschauung verfügt der Zombie deshalb über keinen eigenen Willen mehr und nur noch über ein Minimum an Bewußtheit, weil ihm der Bokor nur einen winzigen Lebensfunken gelassen hat. Körperlich sind Zombies zu gewaltigen Leistungen fähig, doch selbst die Entscheidung an einer Kreuzung nach links oder nach rechts zu gehen, überfordert sie bei weitem.
Sie werden meistens als Arbeitstiere in der Landwirtschaf eingesetzt, in anderen Fällen dienen sie, zumal im heutigen Haiti auch als Sklaven abseitiger Gelüste, denen man sich in gewissen diskreten Clubs hingibt.
Sie werden auch für Raub und Diebstahl eingesetzt, oder in Wanderzirkussen vorgeführt.

Fast alle Haitianer fürchten das sie selbst als Zombies versklavt werden könnten. Dagegen kann man jedoch etwas tun. Die Hungans empfehlen einen Toten, von dem man fürchtet daß ihn ein Bokor manipulieren könnte, ein zweites Mal zu töten. Zu diesem Zweck hängt man die Leiche auf, spritzt ihr ein tödliches Gift oder treibt ihr gar einen Pfahl ins Herz.
Das sind zwar sehr sonderbare Methoden die letzte Ruhe eines Menschen zu sichern, aber die Aussicht als lebendiger Toter wiedererweckt zu werden ist einfach zu schrecklich.

Quelle: *** Der Link ist nur für Mitglieder sichtbar, zum Login. ***

Edit:

Zitat:
Dieser Beitrag spukt schon seit geraumer Zeit durch verschiedene Foren. Auch ich habe ihn mal verwendet um in einem Konkurrenzforum, die User auf eine falsche Fährte zu locken.

Einige Ingredienzien aus dieser Aufstellung sind nicht nötig.
Die Tarantel, Insekten, Eidechsen … sind Blödsinn.

Die Leichenteile eigentlich auch. Aber viele Bokore verwenden dennoch Teile vom menschlichen Skelett, vornehmlich Teile des Schädels, um sich in die richtige Stimmung zu bringen.

Die einzigen Zutaten, die auch im echten Voodoogift 100%ig vorkommen sind der Kugelfisch mit seinem Tetrodotoxin, die Agakröte mit ihrem Bufotenin, sowie die „Pois gratter“ also die Juckbohnen (Mucuna pruriens). Der Fisch wird komplett verwendet, von der Kröte nur die Haut, von der Juckbohnenpflanze die Schoten mit den Bohnen.
Eine weitere wichtige Zutat, die in dem "Rezept" fehlt, sind Blätter der Dieffenbachia (Dieffenbachia seguine)!

Der Donnerstein als Zutat ist für mich die Pointe der ganzen Rezeptur. Zuerst einmal wird dieser Stein nicht für ein Jahr vergraben und dann wieder ausgegraben, sondern ist ein Nebenprodukt eines Meteoriteneinschlags. Es ist geschmolzenes Gestein, Glas und Meteormaterie, die bei der Hitze des Aufpralls und dem Druck zu einem Kloß zusammengepresst wurde. Dieser Stein ist aber kein Bestandteil des Zombiegiftes, sondern dient einem Houngan, einer Mambo oder einem Bokor als Ritualgegenstand. In meinem Donnerstein manifestiert sich bei einem gewissen Ritual ein Loa (meist Damballah), dem man dann seine Wünsche erläutern kann.

Sämtliche Zutaten werden getrocknet, im Mörser zerstoßen und in einem bestimmten Verhältnis gemischt, auf das ich hier nicht eingehen darf!

Nun zur Wirkungsweise des Giftes:
Gerade das Gift der Dieffenbachia lähmt wichtige Organe wie, Lunge und Herz und bringt das Opfer in einen Zustand des Scheintods. Die Ärzte in den ländlichen Bereichen von Haiti erklären diese Scheintoten dann häufig aufgrund von mangelndem Equitment für tot. Bei uns in Europa würde das durch unsere moderne Medizin allerdings nicht passieren.

Sobald das Opfer mit dem Gift in Berührung gekommen ist, führt der Bokor noch ein Ritual durch und fängt dadurch die „Seele“ des Opfers. Diese gefangene „Seele“ wird dann zu einem Sklaven des Bokors bei seinen magischen Arbeiten (ein Baka).

Der Körper des Opfers wird indes beerdigt. Durch den Sauerstoffmangel erleidet das Gehirn irreversible Schäden, was zu der berühmten Stumpfsinnigkeit des Zombies führt. Nach einer gewissen Zeit gräbt der Bokor den Zombie wieder aus und verabreicht ihm eine Kräutermischung - die "Zombiegurke" - welche die Lebensfunktionen des Zombies wieder hochfährt. Der Hirnschaden lässt sich jedoch nicht mehr rückgängig machen. Das "erwckungsgift" ist in manchen Fällen nicht nötig. Es verschlechtert den psychischen Zustand des Opfers meist auch noch.

Diese Zombies sind nicht mehr in der Lage eigene Entscheidungen zu treffen. Sie werden meist als Sklaven von Landwirten gehalten. Allerdings müssen die Besitzer ihren Zombies immer sagen, dass sie etwas essen oder trinken sollen, weil sie das von alleine nicht mehr entscheiden können. Nahrung müssen sie jedoch aufnehmen, weil sie sind ja auch noch lebende Menschen. Diese Lebenserwartung beträgt jedoch nur ganz selten mehr als ein Jahr.

Tote Menschen können nicht aufgeweckt werden. Sie sind tot und verwesen.
Echte Zombies sind jedoch nicht verwest. Sie sehen aus wie du und ich, nur eben etwas meschugge.

Die Zubereitung des Giftes ist jedoch alles andere als einfach. Es besteht immer die Gefahr sich selbst zu vergiften. Außerdem ist die Dosierung vom Opfer anhängig. Ein schwacher Mensch kann bei der falschen Dosierung sterben.
Das Gift liegt in der Regel als Pulver vor und wird dem Opfer ins Gesich gepustet. Andere Möglichkeiten der Übertragung sind jedoch auch möglich.

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 Betreff des Beitrags: Re: Wie man Zombies erschafft
BeitragVerfasst: 25.08.2010, 09:43 
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Zitat:
Can doctors make the dead walk again?


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