sliver das spannende Mysteryforum

Astronomie Religion Außerirdische Politik Wissenschaft Verschwörungstheorien Esoterik Präastronautik
Aktuelle Zeit: 17.08.2017, 13:44

Alle Zeiten sind UTC + 1 Stunde [ Sommerzeit ]





Ein neues Thema erstellen Auf das Thema antworten  [ 7 Beiträge ] 

Was meint ihr haben die Entwicklungshilfen heute noch einen Nutzen oder sind sie eher Vergeudung
Umfrage endete 10.12.2009, 23:32
Ja, da/weil ... 29% 29% [ 2 ]
Nein, da/weil ... 71% 71% [ 5 ]
Abstimmungen insgesamt : 7
AutorNachricht
 Betreff des Beitrags: Auszug Entwicklungshilfen 09
BeitragVerfasst: 06.12.2009, 23:32 
Offline
Boardinventar
Boardinventar
Benutzeravatar

Registriert: 06.2009
Beiträge: 1108
Wohnort: DE
Geschlecht: männlich
Highscores: 34
Charakter Gesinnung:: Dämonisch
Status und Stimmung:: freiiiiiiii
Hier ist eine grafische Darstellung, die die aktuelle Verteilung der Entwicklungshilfen von Deutschland von 2009 aufzeigt.
Und ich wollte mal eure Meinung zu diesem Thema hören ... =)
Da dieses Thema in den Medien wie im TV nur ziemlich kurz oder gar nicht erwähnt wird, da viele bei diesem Brennpunktthema Angst vor Negativ-Konsequenzen haben, statt ihre Meinung zum Thema zu äußern.

Bild

Ich mache mal den Anfang. =)
Ich halte die Entwicklungshilfe für ziemlich sinnvoll, ich verstehe nur nicht warum China Entwicklungshilfe bekommt. China gilt schon seit einigen Jahren als Schwellenland und steht schon in den Startlöchern ein unabhängiger Industriestaat zu werden. Leider blieb meine Recherche im Internet ebenfalls ergebnislos, ob die Entwicklungshilfe auf einmal oder in Etappen wie es schlauer wäre gezahlt wird. Bei den Bewohnern aus den afrikanischen Staaten, die von DE Entwicklungshilfe bekommen, beklagen sich das eben nichts ankommt und alles in der deren Regierung bleibt. -.-

_________________
Ein Drache bewacht wie es sich gehört die Schätze, die in seiner Höhle liegen oder ihm anvertraut wurden. Unter diesem Schätzen lag ihm ein großer Dunkeldiamant besonders am Herzen, der sich aber eines Tages selbständig auf den Weg machte und bis heute verschwunden ist. Der Drache bewachte diese Höhle treu, dennoch zog nach Jahren des Wartens weiter, da diese Wesen recht alt werden können und wissbegierig sind, brach er zu neuen Ausflügen auf sowie einer neuen Felsnsiche. Er hat in der Zwischenzeit auch gelernt, dass manche Dinge einen besonderen Anreiz durch ihr Strahlen erhalten oder ihre Aura und nicht nur durch ihre Beschaffenheit.


Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 07.12.2009, 20:22 
Benutzeravatar

Highscores: 1
Nein, da sie nicht radikal genug sind.


Nach oben
  
 
 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 07.12.2009, 21:41 
Offline
Megas konostaulos
Megas konostaulos
Benutzeravatar

Registriert: 09.2009
Beiträge: 480
Wohnort: Erlangen
Geschlecht: männlich
Highscores: 213
Charakter Gesinnung:: Ich bin lieb und nett.^^
Status und Stimmung:: traurig, leer, müde, allein, alt
Hab auch mit nein abgestimmt.
Ist zwar eine nette Idee und einige Länder brauchen vielleicht wirklich Hilfe, nur wenn das Geld aber einfach so überwiesen wird und die dann selber bestimmen wo es landet, dann ist es eben nicht unwahrscheinlich dass damit nicht wirklich was gutes gemacht wird.
Am Ende landet das Geld nur in den "Verteidigungshaushalt", werden nur Waffen gekauft und somit der nächste Krieg/Bürgerkrieg mitfinanziert.
Und China Geld zu geben ist ein Witz, das ist eine Weltmacht, die geben alleine viele Milliarden für ihr Militär aus (für 2008 geschätzte 85 Milliarden), da könnten die einiges einsparen oder gegen wenn rüsten die auf, von wem wollen sie sich schützen oder gegen wen wollen sie gar Krieg führen?
Vielleicht sollte man auch gar nichts mehr geben, damit sich die Situation in den ärmeren Ländern verschlechtert, damit das Volk endlich aufsteht, demonstriert, protestiert und kämpft, um selber die Zustände in ihrem Land zu verbessern.


Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 07.12.2009, 22:13 
Offline
Holde Administratrix
Holde Administratrix
Benutzeravatar

Registriert: 04.2009
Beiträge: 3149
Geschlecht: weiblich
Highscores: 5
Charakter Gesinnung:: Bösartig
Status und Stimmung:: slurrp
Wenn ich mir Afrika ansehe, sollte man mehr in sogenannte Mikrokredite oder Bildungsprojekte, die v. Ort organisiert werden, investieren. Mal ehrlich jeder halbwegs gebildete Europäer weiß wo 99% der Entwicklungsgelder verschwinden, wenn man es dem dortigen Regime überweist.

Schweiz, Waffenfabrikanten oder Immobilienmaklern ^^

Und China, Indien und Brasilien? o_O Die haben Atomwaffen, eine wettbewerbsfähige Exportindustrie und einen Mittelstand. Die brauchen keine Almosen, eher einen Knigge gegen Koruption und pro Menschenrechte.

Außerdem wären Schutzzölle der heimischen unterentwickelten Industrie der 3. Welt auch überlegenswert. Zumindest ein Förderprogramm in dieser Hinsicht unter nichtstaatlicher Aufsicht ein Anfang.

_________________
Achte auf Deine Gedanken, denn sie werden deine Worte.
Achte auf Deine Worte, denn sie werden Deine Handlungen.
Achte auf Deine Handlungen, denn sie werden Deine Gewohnheiten.
Achte auf Deine Gewohnheiten, denn sie werden Dein Charakter.
Achte auf Deinen Charakter, denn er wird Dein Schicksal^^


Nach oben
 Profil Besuche Website Persönliches Album  
 
 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 08.12.2009, 14:45 
Offline
Forenkobold
Forenkobold
Benutzeravatar

Registriert: 04.2009
Beiträge: 1662
Wohnort: Österreich
Geschlecht: männlich
Charakter Gesinnung:: freundlich ;?)
Status und Stimmung:: motiviert
Nein, weil eben auch schon erwähnt wurde, das viele Länder gar keine Entwicklungshilfe nötig hätten, wenn die Regierung gut funktionieren würde. Geldausgaben für sinnloses Zeug, wie weitere Waffen für Armeen die es gar nicht gibt (Einkauf von zuvielen Waffen). Oder auch die Atomforschung. Geld wird sinnlos verschleudert, nur weil ein paar Regierungsmitglieder glauben das es für ihr Land toll wäre. Anstatt das Geld so zu investieren das jeder etwas davon hat. Nur wird sich diese Lage mancher Orts nicht oder sehr schwer ändern. Auch manche Länder werden es auch ändern müssen um zu überleben in naher Zukunft.

Gelder der Entwicklungshilfen sollen auch besser koordiniert werden um einen noch besseren Überblick zu verschaffen, damit jeder weis wohin es überhaupt fliesst und gebraucht wird.

lg master

_________________
Die Spiele rund um die mysteriösen Ringwelten sind mehr als stupide Ego-shooter. Sie sind ein eigenes Universum.


Nach oben
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 08.12.2009, 16:13 
Offline
Super Moderator
Super Moderator
Benutzeravatar

Registriert: 07.2009
Beiträge: 1313
Wohnort: Hamburg
Geschlecht: männlich
Highscores: 761
Status und Stimmung:: .. hab eine Woche Urlaub .. freu ..
Ich halte Entwicklungshilfe nach wie vor für absolut notwendig, selbst für/in China.

Jedoch muss es sich um intelligente Entwicklungshilfe handeln. Das reine verteilen von Geld an arme Staaten hilft nicht wirklich. Entwicklungshilfe sollte Projekt bezogen sein; nachhaltig und ortsbezogen; sie kann und sollte auch in Beratung, technologischer Unterstützung, kultureller und bildungstechnischer Förderung bestehen.
Und sie muss zukunftsorientiert sein. Wenn z.B. unsere Entwicklungshilfe in China dem Umweltschutz, den langfristigen Klimazielen entspricht und Resourcen schont; dann haben wir viel erreicht - auch für uns.

Und Entwicklungshilfe kann auch in gerechten und fairen Preisen bestehen.

Die Zeiten, in denen wir unsere Nahrungsmittelüberproduktion staatsgefördert in den armen Ländern abladen ist glücklicher weise vorbei.

_________________
Bild


Nach oben
 Profil Persönliches Album  
 
 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 08.12.2009, 16:27 
Offline
Super Moderator
Super Moderator
Benutzeravatar

Registriert: 07.2009
Beiträge: 1313
Wohnort: Hamburg
Geschlecht: männlich
Highscores: 761
Status und Stimmung:: .. hab eine Woche Urlaub .. freu ..
Zitat:
... ich verstehe nur nicht warum China Entwicklungshilfe bekommt.


07.12.2009
Deutschland - ein gesuchter Partner für China

Als erstes Mitglied der Schwarz-Gelben Koalition reiste Rainer Brüderle ins Reich der Mitte. DW-WORLD.DE sprach mit dem China-Experten Eberhard Sandschneider über die deutsch-chinesischen Wirtschaftsbeziehungen.

DW-WORLD.DE: Seine erste Auslandsreise als Bundeswirtschaftsminister führte Rainer Brüderle nach China. Ist damit alles über die Wichtigkeit Chinas für die deutsche Wirtschaft gesagt?

Eberhard Sandschneider: Ein bisschen schon. Natürlich stehen solche Auslandsreisen - gerade wenn ein relativ neu berufener Minister zum ersten Mal ins Ausland reist - immer unter besonderer und internationaler Beobachtung. Es ist, glaube ich, allerdings eine Binnenweisheit, dass die chinesische Wirtschaft gerade für die deutsche Wirtschaft von besonderer Wichtigkeit ist. Insofern ist diese Reise ein entsprechendes Signal. Man sollte sie allerdings auch nicht überbewerten.

Der Handel mit China hat sich zwar dynamisch entwickelt - im letzten Jahr wurde ein Rekord von über 110 Milliarden Euro erzielt -, doch macht der Export nach China weniger als zehn Prozent der Gesamtwarenausfuhr Deutschlands aus. Wo bestehen die größten Potentiale für eine engere Kooperation mit China?

Gerade in diesen Tagen, wo in Kopenhagen der berühmte Weltklimagipfel tagt, ist natürlich völlig klar, dass die Frage von Umwelt- und Klimaschutz in besonderer Weise im Vordergrund steht. Und da betonen nun sowohl der Minister als auch die mitreisende Wirtschaftsdelegation zu Recht, dass Deutschland in Anbetracht einer immer noch vorhandenen Technologieführerschaft in allen Fragen von Umwelttechnik und Klimaschutz ein besonders gesuchter Partner für China ist.

Ist in diesem Zusammenhang die Ankündigung des Entwicklungshilfeministers Dirk Niebel, die Hilfe für China zu streichen, für die Wahrung deutscher Wirtschaftsinteressen nicht eher kontraproduktiv? Durch Entwicklungspolitik könne Deutschland die Spielregeln in China besser mitgestalten, sagte auch Jürgen Hambrecht, Vorsitzender des Asien-Pazifik-Ausschusses der deutschen Wirtschaft.

Ja, das ist natürlich einerseits richtig. Auf der anderen Seite ist man glaube ich schon ganz gut beraten, die Dinge so zu benennen wie sie sind. Entwicklungshilfe im eigentlichen Sinne des Wortes, wie wir das früher einmal verwendet haben, ist das, was die deutsche Wirtschaft mithilfe des entsprechenden Ministeriums tut, natürlich nicht. Es ist Außenwirtschaftsförderung. Grundsätzlich ist das Interesse der deutschen Industrie, auch mit staatlicher Hilfe auf diesen wichtigen Markt zu kommen, natürlich nach wie vor gegeben. Insofern kann man schon ernsthaft drüber nachdenken, ob Herr Niebel vielleicht mit einer anderen Diktion und einer etwas anderen Sprachweise sinnvoller agiert hätte.

Was sind die größten Störfaktoren in den deutsch-chinesischen Beziehungen?

Die Störfaktoren sind natürlich einerseits klassisch bekannt: Das ist die Debatte um geistige Eigentumsrechte, wie wir sie seit vielen Jahren mit China kennen. Und natürlich sind es immer wieder die politischen Störfaktoren: Debatten um Menschenrechte, um Tibet, mittlerweile vielleicht auch um Xinjiang. Das sind alles Dinge, die immer wieder einmal die Atmosphäre in den deutsch-chinesischen Wirtschaftsbeziehungen ein Stück weit belasten. Da wird man sehen müssen, wie das unter der neuen Bundesregierung weiter geht und wie sie es versteht, diese atmosphärischen Störungen im Rahmen zu halten.

Rainer Brüderle ist bei seinem Besuch in China sehr wirtschaftlich geblieben. Er wollte vor allem Türöffner für den Mittelstand sein. Die gängige Erfahrung der in China aktiven deutschen Unternehmen ist, dass man einen langen Atem haben muss. Aber viele Mittelständler können sich diesen langen Atem gar nicht leisten. Ist das Reich der Mitte als Investitionsstandort eher für die DAX-Konzerne geeignet?

Für die sowieso. Aber die Frage nach dem Mittelstand ist natürlich nur dahingehend zu beantworten, dass es keine pauschale Antwort gibt. Es gibt Mittelständler, die sind groß und finanzstark genug, die können sich ohne weiteres ein Engagement auf dem chinesischen Markt erlauben und die hohen Einstandskosten in den Markt und die hohen Vorlaufzeiten in Kauf nehmen. Für andere Mittelständler ist das ökonomisch ein ausgesprochenes Vabanquespiel. Die generelle Antwort "Der Deutsche Mittelstand sollte nach China gehen" ist sicherlich falsch. Es hängt sehr davon ab, wie das einzelne Unternehmen aufgestellt ist, wie es sich auch auf dem chinesischen Markt bewegen kann, welche finanziellen Ressourcen es hat. Es müssen nicht zwangsläufig nur die DAX-Unternehmen sein, die nach China gehen. Aber jeder Mittelständler, der das tut, muss wissen, auf der Grundlage welcher eigenen Kapazitäten er dieses kleine Abenteuer wagen kann.

Wie ist es umgekehrt? Sind chinesische Unternehmen in Deutschland wirklich willkommen?

Ich denke im Prinzip schon. Da hat es ja viele Debatten gegeben über den zu starken Einfluss. Aber wer weiß, dass wir in Zeiten der Globalisierung leben, der weiß, dass nicht nur wir auf fremde Märkte gehen, sondern dass auch Unternehmen von fremden Märkten auf unsere Märkte kommen. Das ist letztendlich Grundbestandteil dessen, was wir üblicherweise Globalisierung nennen. Chinesische Unternehmen, die auf unseren Märkten aktiv sind, werden sich einreihen in viele andere ausländische Unternehmen, die wir ja auch haben. Dass sie aus China kommen, ist dabei nachrangig.

China ist nicht nur ein wichtiger Partner für Deutschland, sondern auch ein starker Konkurrent. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis China Deutschland als Exportweitmeister ablöst. Wie viel Wert hat dieser Weltmeistertitel - oder anders gefragt: verstehen Sie die Aufregung hierzulande, jedes Mal, wenn Meldungen kommen, dass China Deutschland den Titel streitig macht?

Böse Zungen behaupten, das sei ja schon geschehen oder würde in diesem Jahr geschehen. Und wenn es im nächsten Jahr geschieht, ändert sich auch nichts daran, dass man sagen muss, bei fast 200 Volkswirtschaften weltweit Nummer zwei zu sein, ist ja auch nicht schlecht. Und ich füge gerne etwas spöttelnd hinzu, wir wissen ja aus der Welt des Fußballs, dass Vizeweltmeister zu sein, auch nicht unbedingt das Schlechteste ist. Das ist natürlich eine hochgradig von politischer Symbolik belastete Debatte, die auf die unmittelbaren Wirtschaftsaktivitäten zunächst einmal gar nicht den dramatischen Einfluss hat, wie es auf den ersten Blick aussieht.


Das Interview führte Zhang Danhong

Redaktion: Julia Elvers-Guyot


Eberhard Sandschneider ist Otto Wolff-Direktor des Forschungsinstituts der Deutschen Gesellschaft für Auswärtige Politik (DGAP)
*** Der Link ist nur für Mitglieder sichtbar, zum Login. ***

_________________
Bild


Nach oben
 Profil Persönliches Album  
 
Beiträge der letzten Zeit anzeigen:  Sortiere nach  
Ein neues Thema erstellen Auf das Thema antworten  [ 7 Beiträge ] 

Alle Zeiten sind UTC + 1 Stunde [ Sommerzeit ]


Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast


Du darfst keine neuen Themen in diesem Forum erstellen.
Du darfst keine Antworten zu Themen in diesem Forum erstellen.
Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht ändern.
Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen.
Du darfst keine Dateianhänge in diesem Forum erstellen.

Suche nach:
Gehe zu:  
© phpBB® Forum Software phpBB3 Forum von phpBB8.de
» Kontakt & Rechtliches Support / Hilfe Forum Gooof Webdesign Kostenloses Forum Dein Forumo Forum web tracker