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 Betreff des Beitrags: China
BeitragVerfasst: 05.04.2009, 03:38 
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Hi

Nu der neue Slogan "Beispiellose Demokratie" mag für uns im Westen wie blanker Herrschafts Zynismus klingen.

Denn nach dem "Sozialismus mit chinesischen Eigenschaften" ist die Etablierung einer ein-Partei-demokratie Pekings nächstes großes Ziel.

Aber was genau kann man darunter verstehen?

Wird Peking aufgrund der Finanzkrise und den größten Schwierigkeiten seit Jahrzehnten sich mit diesem beispielosen Experiment retten, oder den Karren erst recht in den Dreck fahren?

Für mich selbst ist es nur ein großer Bluff um die Bevölkerung Hoffnung auf bessere Zeiten zu suggerieren^^

Chinas kritische Geister, fordern ja seit langem nach den wirtschaftlichen Reformen müsste auch eine politische kommen.

In den Medien wird über Probleme seit kurzem schon häufig ohne Zensur berichtet...

Quelle: Kleine Zeitung

lg sliver

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BeitragVerfasst: 11.06.2009, 17:43 
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Ja liebe sliver:D du hast eins meiner Lieblingthemen angesprochen:)
China befindet sich im Wandel, und das schon lange!
Die Zensur geht da langsam, aber sicher, nieder.
Das Land erholt von Kulturrevulotionen (Mao Tse-Tung,1966-1976), Politischer Abschottung (Kaiser Jíanjing,1551) und Ausbeutung des Westens (Der Zweiter Opiumkrieg ,1856–1860). Die Kritiker dürfen sich langsam zu Wort melden und werden nicht gleich in Arbeitslager verschleppt oder angezündet.

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BeitragVerfasst: 12.06.2009, 09:37 
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Hi,
mache ich auch mal mit dieser Anrede weiter.

Ich bin mir sicher, dass wir es nicht mehr erleben werden, wie China den Weg in die Demokratie findet.
Das hängt mit der kulturellen und vor allen Dingen politisch abgeschotteten Entwicklung des Landes zusammen.
Man kann ganz einfach nicht, eine über Jahrtausende gewachsene und in den Generationen, wie Gene, entwickelte Struktur, mal gerade wirtschaftlichen Erfolgsgeschichten so opfern.

Es existieren dort vollkommen andere Wertestrukturen, die wir mit unseren westlichen Denkungsweisen überhaupt nicht fassen können.
Wir brauchen nur in die Geschichte zu sehen um zu erkennen, wie schnell westliche Einflüsse im Sande verliefen.

Das was passieren könnte, wäre eine soziale Revolution, weil nur ein ganz geringer Teil der Bevölkerung von den wirtschaftlichen Erfolgen dieser Nation profitiert und der Rest in größter Armut lebt.
Dies bezieht sich allerdings nur auf die wirtschaftliche und die damit verbundene soziale Betrachtungsweise, nicht auf das kulturelle und geistige Erbe.

Liebe Grüße
EFDOIR

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BeitragVerfasst: 12.06.2009, 12:41 
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efdoir hat geschrieben:
Hi,
mache ich auch mal mit dieser Anrede weiter.


:dafuer:

efdoir hat geschrieben:
Ich bin mir sicher, dass wir es nicht mehr erleben werden, wie China den Weg in die Demokratie findet.
Das hängt mit der kulturellen und vor allen Dingen politisch abgeschotteten Entwicklung des Landes zusammen.
Man kann ganz einfach nicht, eine über Jahrtausende gewachsene und in den Generationen, wie Gene, entwickelte Struktur, mal gerade wirtschaftlichen Erfolgsgeschichten so opfern.


Sag niemals nie, wer weis was in den nächsten 10 oder 20 Jahren so alles passiert. China hat immenses Potential, und seit der Kulturrevolution auch gesellschaftliches Neuland betreten. Wie heist es so schön nichts ist v. dauer, alles im Wandel.

efdoir hat geschrieben:
Es existieren dort vollkommen andere Wertestrukturen, die wir mit unseren westlichen Denkungsweisen überhaupt nicht fassen können.
Wir brauchen nur in die Geschichte zu sehen um zu erkennen, wie schnell westliche Einflüsse im Sande verliefen.


Aber einige wurden übernommen und daraus entwickelte sich etwas neues. China könnte aufgrund dieser angesprochenen Wertestruktur eine neue Form v. Regierung entstehen. Mit den Vorteilen der Demokratie (Freiheit, Wachstum und Schutz des Einzelnen Individiums) und einer starken Zentralregierung welches den Vielvölkerstaat zusammenhält.

efdoir hat geschrieben:
Das was passieren könnte, wäre eine soziale Revolution, weil nur ein ganz geringer Teil der Bevölkerung von den wirtschaftlichen Erfolgen dieser Nation profitiert und der Rest in größter Armut lebt.
Dies bezieht sich allerdings nur auf die wirtschaftliche und die damit verbundene soziale Betrachtungsweise, nicht auf das kulturelle und geistige Erbe.


Uiuiui da muss ich berichtigen, es ist bereits genau das eingetroffen.
Die Schere zwischen kleiner Oberschicht und grosser armer Landbevölkerung/Wanderarbeiter wird zunehmend grösser. Aufstände und Streiks gehören mittlerweile zum Alltag der Volksrepublik.

lg sliver

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BeitragVerfasst: 12.06.2009, 13:18 
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Hallo Sliver ,

mit der Schere hatte ich ja angedeutet.

Von sozialen Unruhen habe ich zwar gehört, aber was sind schon ein paar hundert Demonstranten gegen jahrhundertealte Hierarchien.

Wir mit unseren trivialen Konsumgüterdenken sind nämlich der Anstoß zu dieser Unzufriedenheit.
Was müssen chinesische Frauen denken, die am Fließband, Dildos in allen Farben für die westliche Damenwelt herstellen. Was muss das ein Kulturschock sein.
Das ist jetzt nicht daher gesprochen, das sind Aussagen von Leuten, die dort diese Artikel herstellen lassen.
Da werden millionenfach elektronische Artikel für uns hergestellt und nur eine kleine
„elitäre“ Gruppe von einigen zig-tausend Arbeitern stellt diese unter fast militärischen Bedingungen in speziellen Industriezonen her.
Und der Verdienst reicht noch nicht mal um die eigene Familie zu ernähren.

Unter diesen Gegebenheiten soll man die westliche Kultur für nachahmungswert halten ????


LG Efdoir

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BeitragVerfasst: 12.06.2009, 18:44 
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Hi

Ja die westliche Lebensart war und ist für andere Kulturkreise gewöhnungsbedürftig. Andererseits------------->
Japans konservative Gesellschaft hat es überlebt, also werden es die findigen Chinesen auch.

Viel schlimmer wiegt meiner Ansicht nach aber die massive Zerstörung der Umwelt.

Sie gehört nämlich zu den schlimmsten aller großen Länder!

Und genau diese führt zu gewaltigen wirtschaftlichen Verlusten, sozialen Konflikten und gesundheitlichen Problemen....

China muss sich schnell anpassen, wie und ob es gelingt das werden wir bald sehen.
Ein-Partei-demokratie was man auch immer darunter verstehen kann^^.

Man darf eines nicht vergessen, trotz Internet und Globalisierung, gibt es sogenannte Barrieren. Bsw: Europäische, Asiatische usw usf.

Was ich damit sagen will ist, das der Durchschnittseuropäer weit weniger weiß was in China vorgeht als er ahnt.

Ich vermute mal frech, dass nicht mal die sogenannten Experten eine Gesamtübersicht der komplexen Dinge auf unserer Welt haben.



lg sliver

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BeitragVerfasst: 12.06.2009, 19:17 
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Hallo Sliver,

das heutige Japan ist historisch gesehen vergleichbar mit Deutschland , nach Beendigung des 2. Weltkrieges. Japan war zerstört und wurde mit westlicher Hilfe, wie auch Deutschland neu aufgebaut.
Insofern war auch der westliche Einfluß , besonders im Bezug auf demokratische Spielregeln
für die weitere Entwicklung dieses Landes entscheidend.

Japan hat sich wie Deutschland aus dem totalen Chaos wieder neu aufgestellt, darum verstehen wir uns auch so gut mit Japanern.
Dieses Land hat die gleichen Entwicklungen, besonders in wirtschaftlicher Hinsicht, genauso durchlebt wie Deutschland.

Dies ist bei China nicht der Fall, deshalb wird unser westlicher Einfluss wie Schall und Rauch
vergehen.

Die Gedanken, die du zum Umweltschutz gebracht hast, die haben wir mit zu verantworten.
Die Zeit das sich bei den Chinesen gedanklich dazu etwas ändert, wird noch lange dauern.

Wahrscheinlich wird erst wenn das Land total verseucht und nicht mehr bewohnbar ist, eine
Gedankenwechsel stattfinden, oder ein interner, sozial veranlasster, Bürgerkrieg wird eine
Kehrtwende herbeiführen.

Aber solange wir nur auf den Preis der chinesischen Produkte sehen, ohne das Umfeld im Auge zu behalten, wird sich nichts ändern. Den Menschen die praktisch für unseren Konsum arbeiten, denen schenken wir doch keine Beachtung ! Leider.

LG Efdoir

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BeitragVerfasst: 21.06.2009, 09:55 
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Zitat:
Bürgerkrieg


Den würde die Regíerung einfach niederschlagen.

China muss wirklich noch einiges Tun um ein "tolles" Land zu werden.

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Tobs hat geschrieben:
Zitat:
Bürgerkrieg


Den würde die Regíerung einfach niederschlagen.

China muss wirklich noch einiges Tun um ein "tolles" Land zu werden.


Ja und welche Möglichkeiten siehst du, außer ......"noch einiges Tun..."

Was ist denn mit "einiges Tun" gemeint.

Efdoir

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BeitragVerfasst: 22.06.2009, 17:53 
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Falls es euch auffällt, das Land versucht schon "einiges zu Tun", aber ich möchte mal einen von euch sehen, als Regierung eines Landes mit der Größe und der Geschichte!

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BeitragVerfasst: 22.06.2009, 17:57 
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Ernst95 hat geschrieben:
aber ich möchte mal einen von euch sehen, als Regierung eines Landes mit der Größe und der Geschichte!


Hallo lieber Ernst95,

diesen Satz kann ich nicht verstehen.
Vielleicht könntest du das mal näher erläutern.

Lg Efdoir

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BeitragVerfasst: 22.06.2009, 18:13 
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Ich nehme an das sicherlich jeder hier schon mal was von Mao Tse-Tung gehört habt.
Er gehört nur zu einen von vielen der an den schlechten Witschaflichen\Sozialen Umständen in China schuld sind! Nach nur einen Mao brauch China eine Menge Zeit, Deutschland musste sich auch nach Hitler erholen, würde es wahrscheinlich immer noch tun, wenn diverse Großmächte nicht nachgeholfen hätten. China hat da keine Hilfe und muss die Misstände von vielen Jahren beseitgen. Ich will damit nicht sagen das die Schuld nur bei den Komunisten liegt. Auch bei den Europäern (Opiumkriege), Ner Kaiserwitwe (Cixi\Boxeraufstand) und diversen Anderen.

Die Quellen der "Misstände" gehen zum Teil bis ins 16Jhr. zurück! So gab es im Jahre 1551 unter Kaiser Jiajing einen Abschottungsphase, in der wichtige Karten\Aufzeichnungen aus dem Jahre 1421 über Orte der Welt verbrannt wurden, die zu der Zeit vvon den Europäern nicht mal Ertröumt worden waren. Wusstet ihr das Columbus nach Karten segelte, die unter Jiajing einfach verbrannt wurden. Die Chinesen waren, 70 Jahre vor Columbus in Amerika, 350 jahre vor Magellan in der Magellanstraße, und das Wissen darüber...verbrannt.

Einesvon diesen Negativ Beispielen, und schon brauch es eine große Menge an Zeit bis alles wieder ins Lot gebogen wurde.

Wir in Europa haben da auch so unsere Beispiel. Ein außder Reihe tanzender Germane hat es zum Beispiel geschafft die Römische Armee um drei Legionen zu erleichtern. Um das auzugleiche, der betreffende Germane galt fast als Römer, dauerte es Jahre. Schlußendlich kam irgendwann der Untergang des Römischen Reiches.

Liebe Grüße

Ernst

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Zuletzt geändert von E 95 am 22.06.2009, 21:11, insgesamt 1-mal geändert.

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BeitragVerfasst: 22.06.2009, 20:29 
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Hallo Ernst95,

finde ich echt gut was du geschrieben hast und vor allen Dingen mal
die Einzeilertexte außer Acht gelassen hast.

Die Bedrohung , die von China ausgeht, liegt in meinen Augen, mehr in
dem wirtschaftlichen, als dem historischen Aspekt.

China ist es gelungen, durch seine extrem niedrigen Produktionskosten, den
westlichen Markt langsam, aber stetig auszuhebeln.
Die Folgen spüren wir tagtäglich. China ist hungrig nach Rohstoffen und
Energie. Wir bezahlen dies alles mit hohen Preisen.

Dieses Land verfügt über Menschen-Ressourcen, die wir nicht haben. Da geht die
Elite arbeiten. Elite deshalb weil die Arbeit, von der wir in Form billiger Preise profitieren,
nur von wenigen ( relativ) erwirtschaftet wird.
Wie schon mal erwähnt, es gibt Industriezonen, die militärisch überwacht werden, damit
nicht zu viele „Arbeitswillige“ aus dem Landesinneren hereinströmen.

Diese wenigen können sich ein sozialverträgliches Leben leisten.
Der Rest lebt an der absoluten Armutsgrenze.
Da liegt der Konfliktstoff.
In den Wirtschaftszentren wird die westliche Welt nachgelebt, von dort wird
das Land nicht animiert aufzustehen.
Da wo nichts mehr im Bauch ist, da wird es brodeln und von dort wird auch früher
oder später etwas kommen.
Es sei denn, die politische Führung schafft es sozial verträglich Gesamtstrukturen zu schaffen,
wo auch der letzte Bauer im entlegensten Bergtal etwas davon hat.

Soweit erstmal meine Meinung zu diesem Thema.

LG Efdoir

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BeitragVerfasst: 22.06.2009, 21:06 
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Das Problem ist, das die Historischen Aspekte Chinas die Neutzeilichen schwer Beinflussen!
Wenn man das Land so zurück stellen könnte das Tsig-Tao immer Chinesisch war und nicht deutsch, das der Kominismus nie an die Macht kam, das nie Mongolen, Japaner, Mandschuren etc. dort einmaschiert wären, die Bevölkerung unterdrückten, peinigten, folterten, asublutenlassen hätten wäre die meisten negativen Bilder Weg. Keine Komunisteschen Dörflerjungen die "große Sprünge nach vorne" machen und darmit das Volk unterdrücken, keine Briten\Deutsche\Japaner\etc. die Landstriche Chinas in beschlag nehmen und darraus Bierbrauenden Orte machen, wo vorher noch nicht mal Milch getrunken wurde, die Betäubungsmittel auf den Markt werfen, wo vorher kein Tabak bekannt war. Viele Einflüssen, sowohl von innen als auch von außen gab es bestümmte Individuen und Parteien die China nachhaltig geprägt haben. Diese Prägung hat sowohl gute Seiten wie eine Starke Wirtschaft, aber auch schlechte Seiten wie ew'ge Überrwachung.

Die Münze wurde geprägt, das lässt sich nicht bestreiten, aber sie Hat zwei Seiten: Kommunisten und Kuomintang, Bauern und Klerus, Unterdrücker und Rebellen, Eine Gute Wirtschaft und eine Schlechte Umwelt und natürlich Arm und Reich, Menschenrechtler und Personen die Freiheit vordern, sowohl diese Menschen die Angst vor neuem haben!

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