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 Betreff des Beitrags: Der neue Kraftstoff E10
BeitragVerfasst: 28.12.2010, 16:36 
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Zum Jahr 2011 soll an Tankstellen der neue Kraftstoff E10 eingeführt werden. Die 10 steht für 10% Ethanol (Super hat 5%) und soll einen weiteren Schritt zur Reduzierung der "Klimaerwärmung" darstellen. Außerdem erhofft man sich durch die Umstellung auf Kraftstoff mit einem höheren Ethanolanteil eine Senkung der Kosten für herkömmliche Kraftstoffe (aufgrund der verringerten Nachfrage nach Erdöl).
So weit so gut doch bei genauerer Betrachtung entdeckt man mal wieder ein paar Lücken im ach so gut gemeinten "Umweltpaket".
Zitat:
Die Bundesregierung hält aber eine Anhebung des Benzinpreises infolge der E10-Einführung für möglich. Denn die Herstellungskosten für Ethanol sind höher als für herkömmlichen Treibstoff auf Erdöl-Basis ... Die Autofahrer müssen auf jeden Fall mit leicht höheren Kosten rechnen. Denn der etwas geringere Energiegehalt von Ethanol führt dazu, dass dieselbe Leistung nur bei einem höheren Verbrauch zu erreichen ist. Die Bundesregierung geht davon aus, dass Autos mit E10-Kraftstoffen knapp zwei Prozent mehr verbrauchen als mit den bislang üblichen Benzinsorten ... Nach Angaben des Bundesumweltministeriums können 90 Prozent der Autos mit Benzinmotor "ohne Einschränkungen" E10-Kraftstoffe tanken. Umgekehrt bedeutet dies aber, dass Millionen der in Deutschland zugelassenen Fahrzeuge den neuen Sprit nicht vertragen.


Und zu guter letzt ein Argument welches die Spritpolitik nahezu ad absurdum führt.
Zitat:
Bei der Verbrennung wird nur so viel CO2 freigesetzt, wie die Pflanzen vorher bei ihrem Wachstum aufgenommen und gebunden haben. Ob die Klimabilanz grundsätzlich deutlich besser ist als bei der Verbrennung fossiler Kraftstoffe wie Erdöl, ist allerdings umstritten. Denn es muss auch der Energieeinsatz beim Anbau und der Herstellung berücksichtigt werden.


Meiner Meinung nach nur ein Versuch das Symptom zu verlagern und nicht das grundsätzliche Problem anzugreifen. Ein wirksamer Schritt wäre z.B. die Umstellung von Verbrennungsmotoren auf alternative Motoren und die Bereitschaft dazu in diesem Sektor groß angelegte Forschung zu betreiben möchte man denn nicht auf die Nutzung eines Autos verzichten.
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 Betreff des Beitrags: Re: Der neue Kraftstoff E10
BeitragVerfasst: 29.12.2010, 11:03 
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Ich finde die Neu-Einführung an den Tankstellen das größte Schmierentheater seit S21.
Es ist wie Ned schon sagte das Kosten-Nutzen-Verhältnis stimmt nicht und die Bilanz als solches erst Recht nicht.
Es wird mehr fossiler Kraftstoff für den Anbau, Pflege, Ernte, Transport und schlussendlich für die Herstellung verbraucht,
als es darf und somit ist keine CO2-Neutralität mehr gewährleistet. Abgesehen von der gerodeten Fläche,
die nun ebenfalls ihr gebundenes CO2 freisetzt, eine gezogene Niete in allen Bereichen.

Mein Onkel meint leicht ironisch, es sei sogar umweltfreundlicher, wenn man das Öl das durch die Chemikalien im Golf von Mexiko auf dem Grund liegt,
sammelt und aufbereitet als der Mist da, der nur wieder mangelnde Logik und Fachwissen von Politikern aufzeigt.


Obwohl Fachwissen falsch ist, niemand der 10 rote Äpfel hat, tauscht mit jemanden der 4 gleichgute rote Äpfel besitzt.
Das frechste ist jedoch, dass die Politik in Erwägung zieht bei schleifenden Absatz des neuen Kraftstoffgemischs,
die Benzinpreise zu erhöhen und sich somit in die Preispolitik einzugreifen, was ihr so nicht gestattet ist.
Von den zwei Millionen Autos, die das neue Gemisch nicht mal vertragen mal ganz zu schweigen,
jene Fahrer werden weiter ausgebeutet und können wenn sich nicht zeitig ein neueres Modell leisten können arm an den noch schnellersteigenden Preisen.


Nedlim hat geschrieben:
Ein wirksamer Schritt wäre z.B. die Umstellung von Verbrennungsmotoren auf alternative Motoren und die Bereitschaft dazu in diesem Sektor groß angelegte Forschung zu betreiben möchte man denn nicht auf die Nutzung eines Autos verzichten.

Die Elektromotoren-Technologie gibt es schon seit 20 Jahren, das erste Modell konnte zwar nicht entzücken, aufgrund der monströsen Batterie.
Aber erst als man mit dem Klimaschutz Geld machen konnte und Kunden verstärktes Interesse an sparsamen und umweltfreundlichen Autos zeigten,
zeigten die Autobauer Handlungsbereitschaft und es kommt jedes Halbjahr neuere "Blue Efficiency"-Modelle raus noch sparsamer als ihre Vorgänger.
Obwohl es auch genug Lacher gab, ein älteres Beispiel bei VW.
Jedoch legen mittlerweile auch viele Autobauer auf eine umweltfreundliche Bauweise wert, das ein Auto fast komplett wiederverwertbar wird
und später in den Kreislauf zurückkehren kann, was sich aber negativ auf das Gewicht auswirken kann und somit wieder auf den Verbrauch.
Auch andere Motorentechnologien, die das Ziel haben von erdölbasierenden Kraftstoffen unabhängig zu werden, sollten mehr gefördert werden.
Vor ein paar Jahren gab es auch ein Student in Freiburg, der mit ein paar Freunden ein Motor so umgebaut hat,
dass sein Auto mit altem Frittierfett als Kraftstoff betrieben werden konnte, was er ziemlich billig in Massen bekam.
Einziger Haken man musste es aufbereiten (Filtern, ....), man brauchte ein größeren raum zum Aufbereiten+Lagern und man darf nichts gegen den Geruch haben.^^
Keine Ahnung, obs dieses Auto noch gibt, man liest nicht mehr viel über Spaßtüftler.

Aktuell zum E10-Kraftstoff

EDit: Wenn dieses Thema weiterhin einen politischen Beigeschmack bekommt, aufgrund der Medien verschiebe ich es in den Politikbereich, hat ja was damit zu tun.^^

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 Betreff des Beitrags: Re: Der neue Kraftstoff E10
BeitragVerfasst: 29.12.2010, 11:58 
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Hi

Mal abgesehen das man für diesen "Biosprit" in Indonesien die letzten Regenwälder rodet um darauf Monokulturen der Palmölpalme zu pflanzen, greift der leicht ätzende Treibstoff auch die Gummileitungen der meisten Autos an. Mein Cosmo z.B. ist Baujahr 1999, da gab es noch nicht mal Ökosprit aus Rapsöl, die ganzen Autobauer haben nicht ohne Grund keine Freigabe dafür gegeben (außer VW), eben weil der Dreck alles kaputt macht, zwar nicht v. heut auf morgen aber spätestens in 3 Jahren !

Das ist ganz klar nichts anderes als....

Kurzsichtige vertrottelte Lobbypolitik, da gehts um Geld und nicht um die Umwelt. Da sieht man wieder wir sind der Willkür dieser Narren total ausgeliefert, da gibt es keinerlei Alternativen. Da fragt man sich wo sind den die vielgepriesenen Menschenrechte oder die ach so beschützende Demokratie, wenn man doch total entmündigt wird und wie ein Kleinkind alles schlucken muss.

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 Betreff des Beitrags: Re: Der neue Kraftstoff E10
BeitragVerfasst: 29.12.2010, 22:29 
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Ich habe eigentlich gar keine Lust, zu diesem Thema zu posten, weil mir die Grundeinstellung, die die Verantwortlichen vertreten zum Halse raus hängt.
Mit solchen Sachen will man uns nur beruhigen, so werden wir niemals den drohenden Untergang abwenden !


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 Betreff des Beitrags: Re: Der neue Kraftstoff E10
BeitragVerfasst: 08.03.2011, 16:20 
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E10 scheint ein riesen Flop zu werden. Kommen doch erste Gerüchte auf, nachdem der Treibstoff nicht nur nicht verträglich ist sondern auch, dass man nach dem tanken von E10 kein Super mehr tanken könne da sich dadurch irgendwelche Kunststoffe lösen würden die den Motor ruinieren. Die Minister beraten derweil angestrengt wie man dieses debakel (welches meiner Meinung nach auch durch mangelnde Aufklärung im Vorfeld verursacht wurde) bereinigen kann.
Mittlerweile kostet E10 bei uns genausoviel wie Super (wobei beides recht teuer ist zur Zeit) und ich werde en Verdacht nicht loß, dass man die kosten für die Umstellung auf den Autofahrer abwälzen möchte.
Ganz intressant dazu dieser Artikel *** Der Link ist nur für Mitglieder sichtbar, zum Login. ***

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 Betreff des Beitrags: Re: Der neue Kraftstoff E10
BeitragVerfasst: 08.03.2011, 19:02 
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Ich lach mich schlapp die haben in Deutschland das Super Benzin OK 95 vollständig durch den E 10 ersetzt^^

Mit dem Resultat das fast alle das teurere OK 98 also Super Plus tanken xD Das ist voll das Desaster, hihi die Regierung befiehlt/ordnet an und alle ignorieren es.

Was spricht für E 10 ? Mmmhh ok die Landwirte und Ökoraffineriebetreiber werden reicher.

Was spricht dagegen? Macht den Motor kaputt, kostet mehr als gewöhnliches Super, Energiedichte geringer (mehr Verbrauch), negative Umweltbilanz (ganz schlechtes Karma für die Erde), man kann dannach keinen normalen Treibstoff tanken, die Politiker sagen es ist gut für uns = Umkehrschluss es muss was ganz fieses dahinterstecken, man muss auf den begrenzten stetig schwindenden Ackerflächen Energiegetreide dafür anbauen^^

Ganz grosses Tennis wie immer.......

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 Betreff des Beitrags: Re: Der neue Kraftstoff E10
BeitragVerfasst: 08.03.2011, 20:25 
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Erschreckend finde ich vor allem, dass die Umweltbilanz dieser sog. Ökokraftstoffe noch schlechter ist, als der Verbrauch fossiler Brennstoffe - ja das vielmehr sogar wertvolle Welternährungsresourcen dafür verbraucht werden.

Es wird Zeit, dass wir uns grundsätzlich mit völlig anderen Transport- und Energiesystemen auseinander setzen ...

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 Betreff des Beitrags: Re: Der neue Kraftstoff E10
BeitragVerfasst: 08.03.2011, 23:43 
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Eben wie Balu es sagte es gibt genug andere Alternativen, mit denen man das selbe Ziel erreichen kann.
Ich wäre zwar dafür, dass man den deutschen Autoherstellern noch ein paar Jahre mehr Zeit gegeben hätte und sie die Elektrotechnologie weiterverfeinern lassen,
was einen großen Vorteil in Technolgie gebracht hätte und würde der Staat dies subventionieren,
wäre dies auch für den Durchschnittsautofahrer erschwinglich und wir wären auch vom Öl deutlich unabhängiger und alle wären zufrieden,
wenn man Steueraspekte außen vorlässt (der Staat verdient am Sprit sehr gut mit, wäre interessant wie er ohen diesen pott auskommen möchte ...) *gg*

Im Dezember 2010 habe ich im Kundencenter des Mercedes Werk Rastatt selbst gesehen wie deren Lösungen bisher aussehen für die Zukunft:
- spritsparende Fahrzeuge
- leichtere Karosserie
- 100% wiederverwertbares Auto^^
- neue Kraftstoffkonzepte

bild.de hat geschrieben:
EU-Forderung: Die EU legt eine neue „Biosprit-Richtlinie“ vor. Sie schreibt keine E10-Einführung vor, sondern, dass bis 2020 zehn Prozent der im Transportsektor verbrauchten Energie erneuerbar sein muss. Wie die Regierungen das erreichen, können sie entscheiden.

Aber die deutschen Pinguine wollten, ja wieder zeigen wie man´s richtig macht oder auch nicht. :DeViL:
Wir haben schon die miese Ökobilanz angesprochen, hinzukommt, dass viele Garantien E10 nicht mit abdecken wollen und man am Schluss selbst blechen darf.
Die Tests, die zu E10 gemacht werden um die Verträglichkeit zu ermitteln, sind ebenfalls nicht aussagekräftig meiner Meinung nach,
Verschleiß ist eine schleichende Sache wie das Eingreifen von einzelnen Kunststoffteilen. Nach 3x tanken eine Entwarnung zu geben ist läppisch,
eine Auto fährt man ja über viele Jahre und nicht nur ein paar Monate wie bei den Testergebnissen.
Ein anderer Aspekt ist auch das E10 nicht unbegrenzt haltbar ist, ich habe leider nur ein Text gefunden, der die Sicht der Tankstellen zeigt, aber nicht wie lange E10 haltbar ist. =(

auto.t-online.de hat geschrieben:
Große Teile des bislang produzierten E10-Kraftstoffs dürfen nur noch bis Ende April verkauft werden. Weil die gesetzliche Frist für den Verkauf der sogenannten Winterware dann endet, könnte die Mineralölwirtschaft auf großen Restbeständen des Ladenhüters E10 sitzen bleiben.

Viele Experten halten es für wahrscheinlich, dass die Ölkonzerne die Regierung auf Schadensersatz verklagen, wenn sie auf dem Mist sitzen bleiben.
Der Benzingipfel ist auch so ein Schmierentheater angebliche Experten aus der Koaltion, diskutieren über E10 und kommen "überraschend" zu dem Entschluss,
dass sie daran festhalten wollen.
Ich kann mich ja auch irren, aber ich erkenne in dem Ganzen E10 auch ein Beigeschmack vom Lobbyismus, okay das Zuckerrüben und Co. für den Industriealkohol verwendet werden,
ist ja nichts Neues. Außer man kauft sich neu gezüchtete Sorten, die die jetzigen Energiepflanzen leicht übertrumpfen können, ich weiß nur nicht welche Unternehmen solche Samen verkaufen an Landwirte. :pfeif:

Geilgeil ich darf mal den Modcode einsetzen. =D


 ! "Predkrieger":
Da die ganze E10-Sache ihren Ursprung in der Politik hat und momentan auch jene weiterhin über E10 entscheidet, verschiebe ich es mal in den Politikbereich

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 Betreff des Beitrags: Re: Der neue Kraftstoff E10
BeitragVerfasst: 08.03.2011, 23:54 
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Also, wenn ich meine Meinung schreiben darf...

Die einen meinen, kein einziges Auto verträgt so was, weil ja der Wasseranteil ja merklich höher ist als im E5er und der Verschleiß natürlich höher ist - wenn man mal nachdenkt: hoher Verschleiß, Werkstatt- bzw. Reparaturkosten usw. und das Auto ist später evtl später weniger Wert, weil es oft einen Verschleiß hatte.
Die anderen meinen da gibts keine Probleme, 10% der derzeit erhaltenen Autos vertragen E10.

Ich bin noch nicht für E10, da würde ich lieber die anderen Sorten tanken...


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 Betreff des Beitrags: Re: Der neue Kraftstoff E10
BeitragVerfasst: 09.03.2011, 10:54 
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Erstmal nen Hinweis ... Ich bin an für sich kein Freund der bisherigen Elektroautos ... Grund: Auch der Strom muß irgendwo her kommen.
Naja anyway unsere Gesellschaft is wohl auf KFZ angewiesen ... (glaubt se zumindest)
Also Ökobilanz sofern nicht aus regenrativen Energien möööp Fehlanzeige.
Das Problem ist also viel verschachtelter als man auf den ersten Blick glauben mag.
Ich hab mich ja vor kurzem mal ein wenig schlau gemacht und laut diverser Quellen, ist der Holzvergaser bis jetzt eine der verschwindend geringen möglichkeiten, seine Energiebilanz jedenfalls bei +- 0 zu halten ... allerdings wenn alle Holzvergaser fahren gäbs auch bald keine Wälder mehr. Hier machts dann wieder die Masse der Anwender denn so nen schöner kleiner Waldbrand ist auch nicht grade förderlich fürs Klima.
Fazit: Elektroauto dann, wenn man möglichkeiten hat den Strom nachhaltig zu produzieren (mit intressiertem Blick auf den Stromsatellit)

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 Betreff des Beitrags: Re: Der neue Kraftstoff E10
BeitragVerfasst: 10.03.2011, 21:50 
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Es gab mal in der Schweiz und in Belgien in den 50ern und 60ern Versuche mit Elektro-Bussen mit Schwungscheibenantrieb bzw. -Speicher; sog. Gyrobusse. Vielleicht sollte man diese Ideen heute mal wieder aufnehmen und auf Machbarkeit und Rentabilität überprüfen.

mehr hier ...

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 Betreff des Beitrags: Re: Der neue Kraftstoff E10
BeitragVerfasst: 11.03.2011, 03:55 
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Nedlim hat geschrieben:
Fazit: Elektroauto dann, wenn man Möglichkeiten hat den Strom nachhaltig zu produzieren (mit intressiertem Blick auf den Stromsatellit)

So hatte ich das eigentlich gemeint, wenn dann soll die Energie entweder durch erneuerbare Energien oder im schlimmsten Fall durch AKWs erzeugt werden, aber nicht durch fossile Brennstoffe.
Es muss nicht sowas komplexes wie ein Stromsatellit sein, es gibt ein Gebiet auf der Erde auf den, man mehr als das 3x an Strom produzieren kann, was momentan auf der gesamten Erde benötigt wird,
das Problem ist halt, wenn man die Widerstände aurechnet, merkt man, dass die Ausbeute gering ist, das Zauberwort heißt "Bindungstechnologie" ebenso wie Neds Stromsatelitt eine Technik,
die momentan Wunschdenken ist, aber in ferner Zukunft vielleicht schneller Form annimmt als wir erwarten. Auch wenn die von mir genannte Variante ein entworfenes Konzept von mir und einem guten Freund ist, naja vielleicht schreibe ich mal einen Thread dazu, wenn ich Grünes Licht kriege. =)

Aber wie ich heute nebenher beim Essen gesehen habe, könnten unsere spanischen Freunde unser Problem mit den nichtvorhandenen Kapazitäten an Anbauflächen gelöst haben. =)
rtl.de hat geschrieben:
Sprit-Revolution aus Spanien!
10.03.2011, 19:32 Uhr
Forschungserfolg in Spanien
In überdimensionalen Reagenzgläsern ist eine grünliche Brühe zu sehen, in der sich kleine, weiße Partikel schwimmen. Außerdem wird CO-2 zum nützlichen Stoff statt zum Klimakiller. Was steckt wohl dahinter?
Ein spanisches Biosprit-Unternehmen hat mit Hilfe der Universität eine Sensation geschafft: Die Herstellung von Rohöl aus Algen.
Es ist das erste Mal, dass Benzin auf diesem Wege massentauglich hergestellt werden kann, und siehe da: es zündet und bringt den Motor zum Laufen. Und das könnte die Lösung sein für schwindende Ölreserven.
"Wir haben hier ein patentiertes System, wir machen aus Algen Biomasse und diese Biomasse wird zu einem Biobenzin, das genau das gleiche ist wie Rohöl“, sagte Frederic Fonlut, ’Forscher bei Bio Fuel Systems’.
In den Gläsern wachsen die Mikroalgen, die den Biosprit erst möglich machen. Bei der Zersetzung der Algen entsteht Öl, nur dauert das in der Natur rund eine Million Jahre, hier geben die Forscher jede Menge Sonnenlicht dazu und CO2, und dann teilen sich die Algen an einem Tag, hinterlassen dabei eine klebrige Biomasse, und die wird durch ein geheimes Verfahren hinter dieser verschlossenen Tür zu Biokraftstoff.
Im kommenden Jahr soll ein 50 Quadratkilometer großer Algen-Park in Südspanien gebaut werden, und dessen Ausbeute könnte dann umgerechnet vier deutsche Bundesländer mit Benzin versorgen und zusätzlich jede Menge vom Klimakiller CO2 vernichten

Für das krisengeschüttelte Spanien mit der hohen Jungendarbeitslosigkeit ist es mal eine Top-Nachricht, die wie eine Bombe in der Welt einschlägt und vielen Spaniern auch wieder Arbeit verschaffen könnte. =)

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