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 Betreff des Beitrags: quo vadis Europa
BeitragVerfasst: 14.05.2011, 11:26 
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Hi,

Milliardenschwere Rettungspakete für bankrotte Euroländer, die schrittweise Rückkehr der Grenzbalken, dazu zum Überfluss eine Bürgerferne Bürokratie in Brüssel. Das wunderbare Märchen eines vereinten Kontinents vieler Völker in friedlicher Koexistenz statt kleinlicher Konflikte steht vor dem Aus.

Ich finde das tragisch was gerade passiert nichtmal 100 Jahre und Europa erodiert wie ein Stück altes Eisen. Gerade in Zeiten der Globalisierung wo nur große Länder Gewinner sind und die kleinen zum Spielball derer werden.

Was bräuchte die EU um zu Überleben?

Außenpolitik
Wirtschaftpolitik
Einwanderungspolitik
Energie- und Klimapolitik

Was bräuchte sie gar nicht?

Regelungswahn
Korruption
Machtkämpfe der Länder untereinander
Politische Alleingänge

Was meint ihr dazu?

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 Betreff des Beitrags: Re: quo vadis Europa
BeitragVerfasst: 16.05.2011, 14:10 
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Was die EU und die Welt im Allgemeinen brauch, ist vor Allem ein Sinn für Gerechtigkeit.
Solange es Korruption, Gier nach Macht und Geld gibt, wird die Vorstellung
von einer Gemeinsamen Welt, EU oder was auch immer, nur ein Wunschtraum einer Weniger bleiben.

"Eine Welt ohne Grenzen für Jedermann" :rainbow:

So schön ich diese Vorstellung auch finde und mich danach sehne, ich glaube nicht an ihre Umsetzung. :frust:

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 Betreff des Beitrags: Re: quo vadis Europa
BeitragVerfasst: 16.05.2011, 17:00 
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Eine Welt ohne Grenzen für jedermann würde wohl neue Probleme aufwerfen ich denk da besonders an die Flüchtlingsströme aus Afrika...
Außerdem verändert Macht fast jeden Menschen man kommt in einen Art Rausch wird abgehoben und weltfremd, meist richtig assozial.
Darum wird es immer Koruption und Gier geben, selbst die UDSSR konnte die Menschen nicht umerziehen. Wir sind Gruppentiere keine Herdentiere oder gar selbstlos kollektiv liebend kooperierend wie Ameisen.

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 Betreff des Beitrags: Re: quo vadis Europa
BeitragVerfasst: 16.05.2011, 19:31 
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Victoria hat geschrieben:
Eine Welt ohne Grenzen für jedermann würde wohl neue Probleme aufwerfen ich denk da besonders an die Flüchtlingsströme aus Afrika...


Jetzt ist der Zug sowieso abgefahren.
Die Menschheit hätte sich viel, viel früher, anders entwickeln müssen.
Dann gäbe es auch keine Flüchtlinge. Jedenfalls nicht aus den aktuellen Gründen.

In der heutigen Zeit ist das auf jeden Fall nicht mehr machbar, da stimm ich dir zu.

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 Betreff des Beitrags: Re: quo vadis Europa
BeitragVerfasst: 16.05.2011, 22:49 
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Ich bin selbstverständlich für eine Welt völlig ohne Grenzen, so wie sie eigentlich in der meisten Zeit der menschlichen Existenz grenzenlos war.

Und eine Welt ohne Grenzen würde uns endlich dazu bewegen, ökonomische und ökologische Probleme dort zu lösen, wo sie entstanden sind.
Und vielleicht können wir dann alle christlich solidarische Nächstenliebe üben ...

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 Betreff des Beitrags: Re: quo vadis Europa
BeitragVerfasst: 17.05.2011, 10:15 
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Victoria hat geschrieben:
Darum wird es immer Koruption und Gier geben, selbst die UDSSR konnte die Menschen nicht umerziehen.
Die UdSSR hat's ja auch wieder mal mit Zwang versucht, vor allem mit all zu offensichlichem. Die Zwänge, denen wir hier ausgesetzt sind, sind jedenfalls anderer Natur... schwieriger in den Griff zu kriegen, aber ich denke, auch dieses System, dieses Geflecht aus Wirtschaft, Politik und sozialen Aspekten, wird sich auf Dauer "totrennen" - Anzeichen dafür sehen wir ja schon.

El Duderino hat geschrieben:
Jetzt ist der Zug sowieso abgefahren.
Seh' ich nicht so. Es ist nur schwierig, aber es war auch nie einfach. Die Masse der Menschen ist weit größer geworden, als sie es jemals war; die Verbindungen zwischen den Menschen haben sich verändert, aber zum Teil ist es viel einfacher geworden, zumindest etwas von der Welt mitzubekommen (durch schnelle Reisemöglichkeiten und Telekommunikation) - ob wir dadurch die Möglichkeit haben, sie auch zu verändern, wissen wir noch nicht. Wir haben einen haufen neuer Wekrzeuge an die Hand bekommen, wir müssen nur (wie immer) lernen, damit umzugehen.

El Duderino hat geschrieben:
Die Menschheit hätte sich viel, viel früher, anders entwickeln müssen.
Dann gäbe es auch keine Flüchtlinge. Jedenfalls nicht aus den aktuellen Gründen.
Hm, was hätte sich denn anders entwickeln sollen, und wann, und in welche Richtung? Ich bezweifle, daß es möglich gewesen wäre, eine Abzweigung in unserer gesellschaftlichen oder biologischen Entwicklung zu nehmen, die uns zu utopischen Zuständen geführt hätte.
Dieses "Was hätte sein können, wenn..." ist eh' müßig - wir stehen nun mal, wo wir stehen, wir können nur immer wieder jetzt einen Weg wählen und sehen, wo er uns hinführt, zurück gehen können wir nicht.

El Duderino hat geschrieben:
In der heutigen Zeit ist das auf jeden Fall nicht mehr machbar, da stimm ich dir zu.
Das hat mit "der heutigen Zeit" nichts zu tun. Das Problem ist viel langfristiger, man kann es auf der Zeitskala betrachten, auf der die Evolution abläuft, und von einigen Aspekten der Evolution haben wir uns dank technischer Entwicklung mittlerweile erfolgreich abgekoppelt, also werden wir in Zukunft andere Wege der Entwicklung finden müssen.

Knuddelbär-balu hat geschrieben:
Ich bin selbstverständlich für eine Welt völlig ohne Grenzen, so wie sie eigentlich in der meisten Zeit der menschlichen Existenz grenzenlos war.
Diese "Grenzen" sind eh' eine menschliche Erfindung und im Prinzip total willkürlich; sie sind nur hilfreich, für gute wie für schlechte Dinge.

Knuddelbär-balu hat geschrieben:
Und eine Welt ohne Grenzen würde uns endlich dazu bewegen, ökonomische und ökologische Probleme dort zu lösen, wo sie entstanden sind.
Das muss aber dann auch zu dem Bewusstsein führen, daß es keine universelle Lösung gibt, sondern nur ein Netz aus lokalen, regionalen Einzellösungen.

Knuddelbär-balu hat geschrieben:
Und vielleicht können wir dann alle christlich solidarische Nächstenliebe üben ...
Einspruch. Das kannst du gerne machen, ich werde trotzdem eher diskordianische Verwirrung stiften.

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 Betreff des Beitrags: Re: quo vadis Europa
BeitragVerfasst: 17.05.2011, 17:58 
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Bwana Honolulu hat geschrieben:
Victoria hat geschrieben:
Darum wird es immer Koruption und Gier geben, selbst die UDSSR konnte die Menschen nicht umerziehen.
Die UdSSR hat's ja auch wieder mal mit Zwang versucht, vor allem mit all zu offensichlichem. Die Zwänge, denen wir hier ausgesetzt sind, sind jedenfalls anderer Natur... schwieriger in den Griff zu kriegen, aber ich denke, auch dieses System, dieses Geflecht aus Wirtschaft, Politik und sozialen Aspekten, wird sich auf Dauer "totrennen" - Anzeichen dafür sehen wir ja schon.


Die Idee war gut aber die Umsetzung lausig. Wie Du schon schreibst solange man was mit Gewalt durchzusetzen versucht wird es nie klappen.

Bwana Honolulu hat geschrieben:
El Duderino hat geschrieben:
In der heutigen Zeit ist das auf jeden Fall nicht mehr machbar, da stimm ich dir zu.
Das hat mit "der heutigen Zeit" nichts zu tun. Das Problem ist viel langfristiger, man kann es auf der Zeitskala betrachten, auf der die Evolution abläuft, und von einigen Aspekten der Evolution haben wir uns dank technischer Entwicklung mittlerweile erfolgreich abgekoppelt, also werden wir in Zukunft andere Wege der Entwicklung finden müssen.


Nur geht uns nicht langsam oder doch schnell die Zeit aus? Um unseren Wohlstand und unseren Technikstand zu halten oder auszubauen bräuchten wir mind. noch eine Erde, leider ist dem nicht so.....

Bwana Honolulu hat geschrieben:
Knuddelbär-balu hat geschrieben:
Und eine Welt ohne Grenzen würde uns endlich dazu bewegen, ökonomische und ökologische Probleme dort zu lösen, wo sie entstanden sind.
Das muss aber dann auch zu dem Bewusstsein führen, daß es keine universelle Lösung gibt, sondern nur ein Netz aus lokalen, regionalen Einzellösungen.


Wie würde so ein Netz aus regionalen Lösungen den Aussehen? Ich kann mir darunter schwer was vorstellen......

Knuddelbär-balu hat geschrieben:
Und vielleicht können wir dann alle christlich solidarische Nächstenliebe üben ...


Mmh ja sicher wir sind ja alles Christen und davon überzeugt. Vielleicht gibt es irgendwann einen Bewustssprung wo wir alle als Brüder und Schwestern sehen mit grosser Liebe und Achtung gegeneinander, aber eher werden wir uns am Ende um die letzten Resourcen die Schädel einschlagen, schließlich gilt das Gesetz der Natur und die aktzeptiert nur Stärke, Schnelligkeit und List.

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 Betreff des Beitrags: Re: quo vadis Europa
BeitragVerfasst: 17.05.2011, 20:52 
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Zitat:
Wie würde so ein Netz aus regionalen Lösungen den Aussehen? Ich kann mir darunter schwer was vorstellen......


Das bedeutet u.a., dass uns selbstverständliche Wohlstandsstandards - Auto, Kühltruhe, Notebook, I-Pod ... - nicht unbedingt in das letzte Savannendorf projiziert werden brauch. Eine ausreichende Wasserversorgung und Nahrung, Bestätigung und Lohn bietende Arbeit, und der Zugang zu Informationsmedien würde vermutlich schon ausreichen, um die Bewohner des Dorfes zum Bleiben zu bewegen ...

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 Betreff des Beitrags: Re: quo vadis Europa
BeitragVerfasst: 17.05.2011, 23:30 
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Balu du siehst die Sache etwas zu einfach, wenn wir dieses "Zeug" aus unseren Alltag streichen und unserem komfort drosseln,
hat dies nicht zwangsläufig eine Verbesserung für Menschen aus irgendwelchen Dörfern in Afrika zur Folge.
Viele dieser Leute ,die in der Rohstoffförderung weit weg von ihren Familien arbeiten, um ihre verhältnismäßig große Familien durchzufüttern,
würde die Einkommensquelle entzogen, wenn wir durch unser Verhalten die Nachfrage absacken lassen, von heute auf morgen.
Und eine eigene Versorgung mit Lebensmitteln auf kleinen Äckern ist durch die subventionierte Konkurrenz (von uns)
für die Dorfbewohner mittlerweile aufwendiger Kosten(Arbeitsaufwand+Wasser)/Nutzen-Verhältnis,
das sie eher einen Sack Milchpulver aus den USA von einem Händler kaufen anstatt selbt Tiere zu halten.
Außerdem braucht man kein Internetanschluss um was zu verändern, hier ein Beispiel.
Die Wasserversorgung ist und bleibt der härteste Knackpunkt, solange man aber nicht alle an einen Tisch bekommt und sie davon überzeugt,
dass alle gleich sind, egal ob er ein Christ, ein Muslim, ein Scheich, ein Stammesältester oder eine Frau ist, bleibt eine konstante Wasserversorgung ein Wunschtraum,
abgesehen von den astronomischen Kosten, die viele die die finanziellen Mittel hätten abchrecken oder ihnen die Allgemeinheit am Ar**** vorbeigeht.
Außerdem passen Dörfer in Savannen nicht mehr ins heutige Weltbild die Zivilsation wächst stetig weiter und erschließt sich immer schneller neue Gebiete,
wo heute noch ein Dorf steht kann in 10-15 Jahren schon eine Großstadt stehen.
Abgesehen davon, dass es in den Industrieländern auch nicht anders ist, wer was erreichen will, verlässt seinen Heimatsort und
versucht weiterso sich weiter zu bilden oder sich zu verwirklichen, auch bei uns gibt es leerstehende Ortschaften.

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Ein Drache bewacht wie es sich gehört die Schätze, die in seiner Höhle liegen oder ihm anvertraut wurden. Unter diesem Schätzen lag ihm ein großer Dunkeldiamant besonders am Herzen, der sich aber eines Tages selbständig auf den Weg machte und bis heute verschwunden ist. Der Drache bewachte diese Höhle treu, dennoch zog nach Jahren des Wartens weiter, da diese Wesen recht alt werden können und wissbegierig sind, brach er zu neuen Ausflügen auf sowie einer neuen Felsnsiche. Er hat in der Zwischenzeit auch gelernt, dass manche Dinge einen besonderen Anreiz durch ihr Strahlen erhalten oder ihre Aura und nicht nur durch ihre Beschaffenheit.


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 Betreff des Beitrags: Re: quo vadis Europa
BeitragVerfasst: 18.05.2011, 09:33 
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Predkrieger hat geschrieben:
Balu du siehst die Sache etwas zu einfach, wenn wir dieses "Zeug" aus unseren Alltag streichen und unserem komfort drosseln,
hat dies nicht zwangsläufig eine Verbesserung für Menschen aus irgendwelchen Dörfern in Afrika zur Folge.
:kopfkratz: Ich glaube, du hast da Balu gründlich missverstanden. Er ist auf meine Aussage eingegangen, daß bestimmte Lösungen und Vorgehensweisen nicht global funktionieren, und hat das dann z.B. auf (wie er es nannte) "Wohlstandsstandards" bezogen.
Andererseits sehe ich es aber trotzdem so, daß wir in Zukunft mit unseren Luxus- und High Tech-Gütern aufpassen werden müssen und unser Handeln überdenken müssen, weil uns die Ressourcen knapp werden.

Predkrieger hat geschrieben:
Viele dieser Leute ,die in der Rohstoffförderung weit weg von ihren Familien arbeiten, um ihre verhältnismäßig große Familien durchzufüttern,
würde die Einkommensquelle entzogen, wenn wir durch unser Verhalten die Nachfrage absacken lassen, von heute auf morgen.
Rohstoffförderung? Interessantes Gebiet, ich hab' letztens 'nen Bericht gesehen darüber, wie und unter welchen Umständen seltene Erden abgebaut werden, welche wiederum seltene Elemente enthalten, die für moderne Elektronik wie Handys, Computer etc. notwendig sind. Oder wie auf Müllhalden in der Dritten/Vierten Welt Rohstoffe von Kindern mit primitivsten und gesundheitsgefährdenen Mitteln auf Elektronikschrott zurückgewonnen werden. Glaub's mir, wenn du so was siehst, überlegst du dir mehr als zwei mal, ob du wirklich ein neues Smartphone brauchst oder ob die alte Quasselgurke nicht noch was taugt.
Man entzieht den Menschen damit die Lebensgrundlage? Das, was die da tun, ist aber keine Lebensgrundlage, das ist Hinrichtung auf Raten, und das funktioniert, weil bei uns der Bedarf da ist.
Natürlich kann der bloße Verzicht auf solche Dinge nicht die einzige maßnahme sein, aber es muss Teil des Umdenkens werden.

Predkrieger hat geschrieben:
Außerdem braucht man kein Internetanschluss um was zu verändern, hier ein Beispiel.
Nö, brauchen vielleicht nicht, aber wie immer kann so was helfen - schau' dir die Revolutionen unten in Arabien an.

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