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AutorNachricht
 Betreff des Beitrags: Re: Die definition der Sünde
BeitragVerfasst: 01.08.2010, 08:08 
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Zitat:
Aber wie deffinierst du Sünde für dich? Würdest du (als Beispiel) bei einem totkranken Menschen den Stecker ziehn wenn er dich bittet oder hättest du Angst das du dich des Mordes versündigst (obwohl ja egal weil dieser Gott wohl jedem verzeiht .. Quelle: sein eingeborener Sohn)?
Mal ganz unabhängig von gesellschaftlichen Konsequenzen wie z.B Haft oder so. Das würde jetzt nur von der Frage ablenken.


Also ich würde in einer solchen Situation den Stecker ziehen. Wenn der Mensch leidet und es so will, sollte man dann überhaupt von Mord sprechen ?
Dann begingen Personen, die Patientenverfügungen unterschreiben, jeden Tag vielfach Morde.


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 Betreff des Beitrags: Re: Die definition der Sünde
BeitragVerfasst: 01.08.2010, 08:41 
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Ich schließe mich auch der Meinung von UfoFreak an.

Und ich frage mich, ob das Leben nicht zu Ende gehen sollte, wenn der Mensch allein, von Natur aus, nicht mehr lebensfähig ist? Ist es nicht menschlicher jemanden sterben zu lassen, als ihn jahrelang an technischen Geräten anzuschließen?

Ich weiß nicht, was da mehr Sünde ist?

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 Betreff des Beitrags: Re: Die definition der Sünde
BeitragVerfasst: 01.08.2010, 11:21 
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Zitat:
Ich schließe mich auch der Meinung von UfoFreak an.

Und ich frage mich, ob das Leben nicht zu Ende gehen sollte, wenn der Mensch allein, von Natur aus, nicht mehr lebensfähig ist? Ist es nicht menschlicher jemanden sterben zu lassen, als ihn jahrelang an technischen Geräten anzuschließen?

Ich weiß nicht, was da mehr Sünde ist?


Ist es nicht eigentlich sogar so, dass die Gebote aus der Zeit kamen, in denen es solcherlei Geräte noch nicht gab. Die Frage ist, ob eine Person, die nur noch über Maschinen am Leben erhalten werden kann, noch ein Mensch ist.
Die leblose Hülle die dann noch vor sich hinvegetiert, macht keinen Menschen aus. Also ist es gar kein menschliches Wesen mehr und somit wäre es auch kein Mord, ergo auch keine Sünde.


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 Betreff des Beitrags: Re: Die definition der Sünde
BeitragVerfasst: 01.08.2010, 11:59 
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Ich hab gelesen, dass die Seele bei Menschen, deren Lebenszeit eigentlich schon abgelaufen ist und die nur noch an Maschinen angeschlossen, dahinvegetieren, aus dem Körper entweicht und schon mal voraus in den Himmel geht. Es bleibt oftmals nur der Körper da liegen und wird künstlich erhalten.

Ich empfinde das auch als Sünde, einen Menschen mit Gewalt hier zu behalten und leiden zu lassen.
Im Jenseits geht es ihm bedeutend besser.

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 Betreff des Beitrags: Re: Die definition der Sünde
BeitragVerfasst: 01.08.2010, 15:30 
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Nedlim hat geschrieben:
Aber wie deffinierst du Sünde für dich? Würdest du (als Beispiel) bei einem totkranken Menschen den Stecker ziehn wenn er dich bittet oder hättest du Angst das du dich des Mordes versündigst (obwohl ja egal weil dieser Gott wohl jedem verzeiht .. Quelle: sein eingeborener Sohn)?
Mal ganz unabhängig von gesellschaftlichen Konsequenzen wie z.B Haft oder so. Das würde jetzt nur von der Frage ablenken.


Ich definiere den Begriff "Sünde" nicht (für mich). Ich strebe danach, nach den Geboten und Aufträgen Jesu Christi (z.B. aus der Bergpredigt) mein Leben zu gestalten.
Verbote ( denn das beinhaltet der Begriff "Sünde" ) sind etwas für menschliche Gesetze, sie spiegeln nicht die göttliche Liebe wieder ...

Umauf Dein Beispiel zu kommen ... Die (strafrechtliche) Unterscheidung liegt in der Bewertung als strafbewehrtes 'Töten auf Verlangen' , im Gegensatz zur straffreien Beihilfe zur Selbsttötung bzw. der passiven Sterbehilfe.
Da ist durch die letzten Entscheidungen des BGH Bewegung hinein gekommen - und es lohnt sich, sich z.B. um eine Patientenverfügung Gedanken zu machen ...

Theologisch wäre z.B. zu diskutieren, ob nicht vielleicht bereits die lebenserhaltenden Maßnahmen (um deren Beendigung geht es ja) ein Verstoß gegen den göttlichen Willen sind ...

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 Betreff des Beitrags: Re: Die definition der Sünde
BeitragVerfasst: 02.08.2010, 09:13 
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Balu, du beschreibst das so schön. :positiv: :respekt:

Ich kann deine Gedankengänge gut nachvollziehen.

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