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 Betreff des Beitrags: Die definition der Sünde
BeitragVerfasst: 21.07.2010, 10:07 
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Silver hat geschrieben:
Bitte gehe damit in das etsprechende Thema oder eröffne eines.

Und somit bitte

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Hmm Frage ... wie kann ich etwas errechnen über dessen Definition ich mir nicht im klaren bin?


Wie gesagt, wenn ich 200 MP3 illegal lade mach ich mich des Diebstahls schuldig. Bin ich mir dessen bewusst geb ich das im Rechner an ... tu ich das nicht kann ichs auch nicht angeben. Deffiniere ich das illegale runterladen als Diebstahl oder als ausgleichende Gerechtigkeit (meinetwegen mit dem Argument, dass die Plattenfirmen eh genug verdienen).
Wie ist es mit Sex in der Kirche? Hat Gott nicht gesagt "seid Fruchtbar und mehret euch"? Huldige ich nicht indirekt Gott damit wenn ich in der Kirche Sex habe?
Alles eine Frage der Auslegung.

Oh ich kann das nochmehr verkomplizieren ... was ist mit den Turnschuhen die irgendein Kind in China für mich genäht hat? Mach ich mich der ausbeuterei und des Sklaventums schuldig oder nicht und wenn ja bestehle ich nicht das Kind bzw. betrüge ich es nicht um seinen gerechten Lohn? Oder ermögliche ich dem Kind mit dem kauf der Turnschuhe ein einigermaßen menschenwürdiges Leben.

Also nochmal wie und von wem wird Sünde deffiniert. Über sowas sollte man sich im klaren sein wenn man (auch wenns nur nen Funprog ist) die Fragen des Rechners beantwortet. Letztendlich möchte ich mal annehm das mindestens die hälfte von den Leuten die sich mit dem Ding beschäftigt haben, über so kleinigkeiten nicht nachgedacht haben.

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 Betreff des Beitrags: Re: Die definition der Sünde
BeitragVerfasst: 30.07.2010, 08:59 
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Sex in der Kirche - auf die Idee bin ich noch gar nicht gekommen. :Huch:
Im Grunde ist es keine Sünde. Sünde ist es nur, wenn du einen Mitmenschen damit schädigst . Wenn dieser z.B. zufällig das mitbekommt und einen Herzinfarkt erleidet vor Entsetzen. :schreck:

Ich würde Sünde damit ausdrücken: "Was du nicht willst, dass man dir antut - das tu auch keinem andern an".

So Kleinigkeiten wie am Freitag Fleisch essen, .. das fällt unter die kleinen Alltagssünden und speziell das würde ich gar nicht als Sünde ansehen. Das muss eigentlich jeder Christ selbst für sich entscheiden, ob er das einhalten will oder nicht. Ich sehe das nur als Hilfe an, damit man auch mal fastet oder auf etwas verzichtet, aber das sollte immer freiwillig sein und wenn man das schafft, tut es einem gut.

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 Betreff des Beitrags: Re: Die definition der Sünde
BeitragVerfasst: 30.07.2010, 09:39 
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Zitat:
Im Grunde ist es keine Sünde. Sünde ist es nur, wenn du einen Mitmenschen damit schädigst .


Laut der Bibel ist aber auch das Essen von Schalentieren oder Homosexualität eine Sünde und damit schadest du auch keinem (für gewöhnlich).
In der Bibel steht, dass beides mit dem Tode bestraft werden sollte.


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 Betreff des Beitrags: Re: Die definition der Sünde
BeitragVerfasst: 30.07.2010, 09:46 
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Hmm auch da hat mein Archiv was beizusteuern.
Cpt. Bucky Saia hat geschrieben:
Gottesprogramme:

Aus
Dem guten Buch der hohen Kunst
DER Leitfaden der Kompanie (alte Fassung)

Es geht darum einen alltäglichen Zustand der Angst und des Gehorsams aufrecht zu erhalten, damit man nicht die Konsequenzen zu spüren bekommt, die ein Verstoß nach sich ziehen würde.

Dies bewerkstelligt man folgendermaßen:

Man stellt eine lange, lange (echt lange) Liste mit Regeln auf, von denen man behauptet sie kämen von Gott (evtl Äquivalent einsetzen Anm. Cpt. Saia), ernennt eine Mafiapristerschaft die "deuten" was Gott gemeint hat und versetzt die Anhängerschaft in Angst und Schrecken, indem man ihr sagt was geschehen werde, wenn sie gegen die Gottesgesetze verstoßen.
In der Regel beinhaltet die Strafe für den Verstoß einen unverhältnissmäßig langen aufenthalt in einer sogenannten "Hölle" respektive Sauna.
Nun muß die Mafia ähm Pristerschaft natürlich nur noch dafür sorgen, dass die Anhänger glauben, ihr jetziges Dasein ist einzig und alleine ein Test dafür ob man nun saunieren darf oder nicht.
Ist dies gelungen, kann die Mafisterschaft nach belieben neue Regeln einführen da nur sie den Willen Gottes versteht und, wie bereits in den ersten Regeln dargelegt, nur sie Anspruch darauf hat seinen Willen zu interpretieren.
Dies funktinoniert seid Babylonischen Zeiten in immer dem selben Schema.
(Anm. Cpt. Saia als hochgradig Effektiv hat sich das auslegen und weitergeben der Regeln in einer für den Laien unverständlichen Sprache erwiesen. Dies gibt jedem Mafister genügend Raum zur Interpretation im Zweifel ists halt ein Übersetzungsfehler der aber von Gott inspiriert war).

Stimmen:
Ich wurde einst gebeten bei einem Problem behilflich zu sein bei dem es um beleidigende Stimmen ging die in das Hirn eines armen Wesens gepflanzt wurden.
Meine Erkenntniss war folgende:
Die Stimmen beleidigen nicht dich.
Bild

Sie beleidigen das, was du glauben sollst das du bist.

Sie beleidigen sich selbst.
Ein Witz!

(Bild: Eine Darstellung des Bewusstseins)


Mit freundlicher Genehmigung original veröffentlicht.

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 Betreff des Beitrags: Re: Die definition der Sünde
BeitragVerfasst: 30.07.2010, 10:12 
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UfoFreak hat geschrieben:
Laut der Bibel ist aber auch das Essen von Schalentieren oder Homosexualität eine Sünde und damit schadest du auch keinem (für gewöhnlich).
In der Bibel steht, dass beides mit dem Tode bestraft werden sollte.


Da beziehst du dich jetzt sicher auf das Alte Testament in dem eine Menge Grausamkeiten drinnen stehen.
Im Christentum orientieren wir uns aber nach dem Neuen Testament. Jesus hätte nie gesagt, dass das Essen von Schalentieren und Homosexualität mit dem Tode bestraft werden soll.

Was mich betrifft, ich bin sehr christlich aufgewachsen, aber heute nehme ich das Christentum nicht mehr so ernst. Ich bin zwar noch dabei, aber ich sehe Vieles sehr locker und halte mich nicht an alle Kirchengesetze.

Aus hermetischer Sicht glaube ich, dass Schuld nicht wirklich existiert. Daher soll man sich auch nicht ewig Vorwürfe machen. Wir sind alle unvollkommene Menschen, .... Wichtig ist nur der Wille sich zu bessern.

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 Betreff des Beitrags: Re: Die definition der Sünde
BeitragVerfasst: 30.07.2010, 13:40 
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Hinweis: Balus letzter Post wurde gelöscht.

UfoFreak hat geschrieben:
Laut der Bibel ist aber auch das Essen von Schalentieren oder Homosexualität eine Sünde und damit schadest du auch keinem (für gewöhnlich).
In der Bibel steht, dass beides mit dem Tode bestraft werden sollte.


Cherrycurry hat geschrieben:
Da beziehst du dich jetzt sicher auf das Alte Testament in dem eine Menge Grausamkeiten drinnen stehen.
Im Christentum orientieren wir uns aber nach dem Neuen Testament. Jesus hätte nie gesagt, dass das Essen von Schalentieren und Homosexualität mit dem Tode bestraft werden soll.

Was mich betrifft, ich bin sehr christlich aufgewachsen, aber heute nehme ich das Christentum nicht mehr so ernst. Ich bin zwar noch dabei, aber ich sehe Vieles sehr locker und halte mich nicht an alle Kirchengesetze.

Aus hermetischer Sicht glaube ich, dass Schuld nicht wirklich existiert. Daher soll man sich auch nicht ewig Vorwürfe machen. Wir sind alle unvollkommene Menschen, .... Wichtig ist nur der Wille sich zu bessern.


Wenn schon christlich, dann sollte man sich doch bitte an beiden Testamenten orientieren.


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 Betreff des Beitrags: Re: Die definition der Sünde
BeitragVerfasst: 30.07.2010, 14:44 
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Ich dachte immer das neue Testament hat das alte ersetzt ... naja bin aber auch kein *rofl* Bibelforscher.
War da nicht irgendwas mit Jesus wie er die 10 Gebote wiederrief und meinte 2 oder 3 würden reichen ... ach ich weiß es nicht mehr.
Am schlimmsten finde ich nur die veränderung des Textes mit dem Argument es wäre von Gott inspiriert.
Das aber nur am Rande denn Thema ist Sünde und nicht Bibel.
Hat eigentlich noch eine andere Kultur einen so schön ausgearbeiteten Sündenkatalog wie die Bibel?
Ich weiß z.B. vom Judentum, dass Gott nicht will, dass man Käse und Fleisch im gleichen Backofen backt ... und das es wohl Aufstehrituale gibt die festlegen wie man seine Socken etc anzuziehn hat (damit man nicht in die Hölle kommt) *hrr hrr hrr*

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 Betreff des Beitrags: Re: Die definition der Sünde
BeitragVerfasst: 30.07.2010, 15:00 
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Mhh, der Islam hat doch auch eine Liste mit Sünden, oder ?

Ich sehe es nicht so, dass das neue das alte Testament ersetzen kann.
Aber wie du schon sagtest ist das nur am Rande dienlich für das Thema.


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 Betreff des Beitrags: Re: Die definition der Sünde
BeitragVerfasst: 30.07.2010, 15:44 
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Zitat:
Wenn schon christlich, dann sollte man sich doch bitte an beiden Testamenten orientieren.


Nö - Der Kern des Christlichen Glaubens ist das sog. Neue Testament.
Das Alte Testament bildet eher die Hinführung zum Leben Jesu Christi; ist also quasi als Vorgeschichte zu verstehen.

Solltest Du jedoch das Alte Testament bevorzugen, spräche das ja eher für den jüdischen Glauben ...

Moralische Richtlinien bzw. die Kernaussagen des Christlichen Glaubens findest Du vielmehr in der Bergpredigt; Matthäus-Evangelium, die Kapitel 5 bis 7 ...

By the way - "Kann denn Liebe Sünde sein ?"

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 Betreff des Beitrags: Re: Die definition der Sünde
BeitragVerfasst: 30.07.2010, 15:55 
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Zitat:
By the way - "Kann denn Liebe Sünde sein ?"

Kommt drauf an wie du es für dich definierst sofern du nicht lieber andere für dich definieren lässt was Sünde ist und was nicht. =D

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 Betreff des Beitrags: Re: Die definition der Sünde
BeitragVerfasst: 30.07.2010, 16:10 
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Zitat:
Hat eigentlich noch eine andere Kultur einen so schön ausgearbeiteten Sündenkatalog wie die Bibel?


Da alle großen monotheistischen Religionen (Judentum, Christentum und Islam) aufeinander aufbauen und sich aufeinander beziehen, ist auch der Gedanke der Sünde ähnlich bzw. gleich.
Das Judentum sowieso, da ja die Bücher Mose Hauptbestandteil der Thora sind, und auch die Muslime, die sich ja ebenfalls in der Nachfolge Abrahams sehen.

Aber auch im Hinduismus (und anderen vedischen Religionen) gibt es Handlungen, die als negativ angesehen werden und (ein schlechtes) Karma zur Folge haben. Auch das könnte man sinnfolgend mit Sünde übersetzen.

Ich würde auch nicht von einem "Sündenkatalog" sprechen.

Ihr folgt da sehr der sog. Moraltheologie der katholischen Kirche, die seit dem 12. Jhd. versucht, durch oft verzerrende (Bibel-)Textinterpretationen eine besondere Bedeutung des christlichen Glaubens für die praktische Lebensführung des Einzelnen zu konstruieren. Ich halte diese Moraltheologie für lieblos und unchristlich ...

Ich folge da eher den Worten Jesu in der Bergpredigt, der den Menschen im positiven christlich menschliche Verhaltensweisen zueinander und miteinander vorschlägt, die allgemeingültig das konstruktive und liebende Miteinander der Menschen regeln ...

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 Betreff des Beitrags: Re: Die definition der Sünde
BeitragVerfasst: 30.07.2010, 16:19 
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In "primitiveren" Kulturen wird Sünde oftmals mit dem "Tabu" gleichgesetzt.
Wobei das "Tabu" auch zivilisatorischen Charakter hat. Man könnte also annehmen, dass die definition der Sünde respektive Tabu für ein gesundes moralisches miteinander sorgen soll und ausserdem für eine gesunde Population.
Also gibt es "begründete" Sünden wie z.B. töten und unbegründete Sünden die nichts zur Verbesserung der Geselschafft beitragen sondern einzig dazu dienen diejenigen zu kasteien die an die definition eben dieser Sünde glauben wollen.
Was denjenigen die definieren was eine Sünde ist Macht über diejenigen verleiht die daran glauben wollen das eben dies eine Sünde ist.

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 Betreff des Beitrags: Re: Die definition der Sünde
BeitragVerfasst: 30.07.2010, 16:32 
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Nedlim hat geschrieben:
Zitat:
By the way - "Kann denn Liebe Sünde sein ?"

Kommt drauf an wie du es für dich definierst sofern du nicht lieber andere für dich definieren lässt was Sünde ist und was nicht. =D



Jeder kleine Spießer macht
das Leben mir zur Qual,
denn er spricht nur immer von Moral.
Und was er auch denkt und tut,
man merkt ihm leider an,
daß er niemand glücklich sehen kann.
Sagt er dann: Zu meiner Zeit
gab es sowas nicht!
Frag' ich voll Bescheidenheit
mit lächelndem Gesicht:
Kann denn Liebe Sünde sein?
Darf es niemand wissen,
wenn man sich küßt,
wenn man einmal alles vergißt,
vor Glück?

Kann das wirklich Sünde sein,
wenn man immerzu an einen nur denkt,
wenn man einmal alles ihm schenkt,
vor Glück?

Niemals werde ich bereuen,
was ich tat,
und was aus Liebe geschah,
das müßt ihr mir schon verzeihen,
dazu ist sie ja da!

liebe kann nicht Sünde sein,
doch wenn sie es wär'
dann wär's mir egal -
lieber will ich sündigen mal,
als ohne Liebe sein!

Was die Welt auch spricht von mir,
das ist mir einerlei.
Ich bleib' immer nur der Liebe treu!
Ach, die Frau'n, die so viel spotten,
tun mir höchstens leid;
meine Damen, bitte, nur kein Neid!
Keine Frau bleibt doch immun,
wenn ein Mann sie küßt;

jede würd' es gerne tun,
wenn's auch verboten ist!

Kann denn Liebe Sünde sein...

Dieser Songtext eines Liedes von Sarah Leander, komponiert von Lothar Brühne, aus dem UFA-Spielfilm Der Blaufuchs von 1938 sagt eigentlich alles ...

... über die (Doppel-)Moral der Sünde ...
... dass die "Sünde" immer auch im Auge des Betrachters liegt ...
... und zeigt, wie der Begriff "Sünde" dem Wandel der Moralvorstellungen im Zeitenlauf unterliegt.

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 Betreff des Beitrags: Re: Die definition der Sünde
BeitragVerfasst: 01.08.2010, 00:20 
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Aber wie deffinierst du Sünde für dich? Würdest du (als Beispiel) bei einem totkranken Menschen den Stecker ziehn wenn er dich bittet oder hättest du Angst das du dich des Mordes versündigst (obwohl ja egal weil dieser Gott wohl jedem verzeiht .. Quelle: sein eingeborener Sohn)?
Mal ganz unabhängig von gesellschaftlichen Konsequenzen wie z.B Haft oder so. Das würde jetzt nur von der Frage ablenken.

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