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 Betreff des Beitrags: Eine Welt ohne Religion
BeitragVerfasst: 20.08.2010, 21:15 
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Nabend liebe Foris und Forinnen, ;)

vor kurzem haben wir in einem anderen Thread eifrig darüber diskutiert,
ob Religionen zeitgemäß sind oder nicht. Viele von uns haben dazu ihre Ansichten mit weniger oder vielen Beispielen vertreten, dabei stellte sich raus, dass die meisten den Religionen kein Vertrauen mehr schenken, ein paar andere haben den Weg in neuere oder unbekanntere Religionen gefunden oder sind noch auf der Suche danach oder bleiben Christ wie unser Gute-Laune-Bär. =)
So nun genug alten Brei aufgewärmt, jetzt geht´s ans Eingemachte ...

Wie viele von uns mitbekommen haben durch Fachmagazine, Zeitschriften, Internet, etc. kamen viele Forscher und Historiker zu der Feststellung, dass in der heutigen Zeit mehr Kriege und vorallem brutalere durchgeführt werden, als jene in geraumer Vorzeit von denen wir im Unterricht oder in Büchern gelesen haben, dabei heißt es doch wir leben doch in einer freien, zivilisierten und friedlichen Welt. Dem ist aber nicht wirklich so.

Viele Terrororganisationen und andere Extremistengruppen (viele, aber nicht alle) rechtfertigen ihre Massaker, Anschläge und andere Gräueltaten mit religiösen Hintergründen. Dass es die jeweils anderen im Land sind, seien es Einheimische oder Ausländer, die ihren Gott, Prophet oder deren Heilige Schrift verschanden oder nicWas meint ihrht als die Echte anerkennen und somit umgehend mit dem Tode bestraft werden müssen. Bei der Bestrafung ist es aber den Gotteskriegern egal, ob es Unschuldige erwischt solange nur ein Schuldiger unter 100 Personen bei einem Attentat stirbt sowie der Attentäter auch der als Märtyrer zum Symbol wird und andere Gotteskämpfer ebenfalls zu bestialischen Handlungen positiv animiert oder zu noch größeren Aktionen anregt.
Ich habe mich jetzt bewusst auf bestimmte Religion festgelegt, deren Namen und meine Quellseiten werde ich hier nicht nennen, will nicht das unsere verehrte Admina Ärger bekommt.^^

Was glaubt ihr, gibt es in einer Welt ohne Religion mehr oder weniger Kriege??

Oder wenn der Deckmantel der Religionen weg ist, glaubt ihr, dass die wahren Ziele Einfluss, Geld, Kämpfe um
Grundversorgung (sauberes Wasser und Nahrung), ... zum Vorschein kommen ? Oder ganz andere??
Was meint ihr ??

_________________
Ein Drache bewacht wie es sich gehört die Schätze, die in seiner Höhle liegen oder ihm anvertraut wurden. Unter diesem Schätzen lag ihm ein großer Dunkeldiamant besonders am Herzen, der sich aber eines Tages selbständig auf den Weg machte und bis heute verschwunden ist. Der Drache bewachte diese Höhle treu, dennoch zog nach Jahren des Wartens weiter, da diese Wesen recht alt werden können und wissbegierig sind, brach er zu neuen Ausflügen auf sowie einer neuen Felsnsiche. Er hat in der Zwischenzeit auch gelernt, dass manche Dinge einen besonderen Anreiz durch ihr Strahlen erhalten oder ihre Aura und nicht nur durch ihre Beschaffenheit.


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 Betreff des Beitrags: Re: Eine Welt ohne Religion
BeitragVerfasst: 20.08.2010, 22:07 
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Eine Welt ohne Religion wäre nicht möglich.
Ich schenke der Religion weder Vertrauen, noch glaube ich an eine von ihnen.
Aber es gibt Menschen, die nur durch ihre Religion Kraft schöpfen, ihr Leben weiter zu leben. Das ist okay und diese Menschen würden ohne Religionen eingehen.
Es ist einfach Zeit Religionen anders zu vermitteln als man es bisher tat. Ich bin allerdings nicht der Meinung, dass heutige Kriege brutaler oder zahlreicher sind.
Vielleicht gäbe es in einer Welt ohne Religion weniger Kriege, aber die Religion hat auch viel Gutes vollbracht. Sie trieb die Menschen zu Höchstleistungen an, spendet(e) Trost und Hoffnung, Menschen lehnten sich gegen das System auf, wegen Glauben an ihre Religion.
Einige Beispiele für Glaubenskriege, die wesentlich brutaler waren:

- Die Kreuzzüge gegen die Juden waren ein Massaker mit Demütigung erster Klasse
- Der 2. Weltkrieg muss wohl gar nicht erst erläutert werden, das Opfer waren wieder einmal die Juden


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 Betreff des Beitrags: Re: Eine Welt ohne Religion
BeitragVerfasst: 21.08.2010, 09:11 
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Hi

Ufo es gab keine Kreuzzüge gegen Juden^^ Das war gegen die Muslime gerichtet, zur befreiung der heiligen Länder zwischen Jerusalem und Antiochien.

Und im 2 Weltkrieg? Naja vergessen wir mal nicht die anderen Opfer.....Juden ja klar aber nicht nur.

Außerdem hatte das weniger religiöse als vielmehr einen Rassenidiologischen Hintergrund.

So meine Meinung zu dem Thema ist mittlerweile hinlänglich bekannt. Bisher haben alle Religionen mich mehr oder minder Enttäuscht. Nicht das ich nicht glaube das es kein Überwesen namens Gott gibt, es sind vielmehr diese bescheuerten Religionen die dahinter stehen. Jede für sich beansprucht die einzig wahre zu sein und notfalls erretten sie andersgläubige mit der Bibel oder einer Bombe.

lg Vicky

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 Betreff des Beitrags: Re: Eine Welt ohne Religion
BeitragVerfasst: 21.08.2010, 11:21 
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Zitat:
Bisher haben alle Religionen mich mehr oder minder Enttäuscht. Nicht das ich nicht glaube das es kein Überwesen namens Gott gibt, es sind vielmehr diese bescheuerten Religionen die dahinter stehen. Jede für sich beansprucht die einzig wahre zu sein und notfalls erretten sie andersgläubige mit der Bibel oder einer Bombe.


Sliver da stimme ich dir zu.
Wenn man mal den Koran und die Bibel vergleich, gibt es sehr viele zusammenhänge wo man meinen könnte, es war damals wie flüsterpost. Alle haben es verbreitet und irgendwann spalteten sich die äusserungen.

Naja ich Glaube an Gott aber das mit den Religionen habe ich bis jetzt noch nicht so ganz begriffen wozu die gut sein sollen.

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Liebe Grüsse


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 Betreff des Beitrags: Re: Eine Welt ohne Religion
BeitragVerfasst: 21.08.2010, 13:29 
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Sry aber für mich heißt Fortschritt nicht nur körperlich zu reifen sondern auch geistig zu akzeptieren, dass auf Fragen die bisher nur unter religiösem Kontext erklärt werden konnten, eine rationale Erklärung gefunden wird und diese das Erklärungsmodell der Religion ersetzt.
Letztendlich ist Religion nur ein anderes Wort für "an etwas glauben" und diesbezüglich ist es egal ob ich an Gott oder die Wissenschaft glaube.
Allerdings existieren immer noch Menschen, die anscheinend nicht akzeptieren können, dass man viele religiöse Überzeugungen stichhaltig wiederlegen kann. Wäre es da nicht im Namen der Nächstenliebe und der Akzeptanz angebracht, bei vernünftiger Grundlage, diese Wahrheiten für sich zu akzeptieren und sie nicht zu verleugnen und mit Feuer und Schwert auszutreiben?
Meiner Meinung nach (und hier nochmal ein vorsorgliches Sry) sind streng gläubige Menschen ein Auslaufmodell der Evolution und ich möchte ihnen nicht allzuviel Überlebenschancen einräumen (wisst ja ... der/die Stärkste/Schlauste überlebt).
Warum immer auf Gott vertrauen warum nicht mal mir selbst vertrauen ... dem vertrauen was ich leisten kann von mir aus ... aus meinem Körper und mit meinem Willen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Eine Welt ohne Religion
BeitragVerfasst: 21.08.2010, 22:45 
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Zitat:
Ufo es gab keine Kreuzzüge gegen Juden^^ Das war gegen die Muslime gerichtet, zur befreiung der heiligen Länder zwischen Jerusalem und Antiochien.


Sieh dir mal den Link an, vielleicht weißt du dann wovon ich rede.
*** Der Link ist nur für Mitglieder sichtbar, zum Login. ***

Was den zweiten Weltkrieg angeht so reifen diese Rassenideologien doch zum Großteil auch auf religiöser Basis. Frei nach dem Motto "Gott hat uns zu etwas besserem gemacht"


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 Betreff des Beitrags: Re: Eine Welt ohne Religion
BeitragVerfasst: 21.08.2010, 23:09 
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Ja und? Sag mal hast Du dir das im Link mal durchgelesen oder nu überflogen?

Da steht nicht das die Kreuzzüge gegen die Juden geführt haben - wie auch zu der Zeit gab es kein Jüdisches Land - sondern in der Zeit wurden auch die Juden die einfach in ganz Europa, Nordafrika und im Nahen Osten beheimatet waren besonders schlimm verfolgt v. den Christen und Muslimen.

Das war kein Kreuzzug es waren pogrome gegen eine religiöse Minderheit die schon immer als Fussabtreter herhalten musste
:Mhmmm?:

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 Betreff des Beitrags: Re: Eine Welt ohne Religion
BeitragVerfasst: 22.08.2010, 03:09 
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Predkrieger hat geschrieben:
Viele Terrororganisationen und andere Extremistengruppen (viele, aber nicht alle) rechtfertigen ihre Massaker, Anschläge und andere Gräueltaten mit religiösen Hintergründen.


Solche Menschen haben ihren eigenen Glauben, ihre Religion nicht richtig verstanden. Sie interpretieren ihre Religion falsch und sie sind extrem und fanatisch.

Ich meine, Religionen braucht man nicht unbedingt. Religion ist so wie eine Leiter zum Himmel. Eine Hilfe - aber man kommt auch sehr gut ohne sie aus. Man kann sich auch ohne Religion geistig und seelisch weiterentwickeln.

Für sehr viele Menschen ist die Religion aber eine große Stütze, in der sie Hoffnung und Zuflucht finden, besonders in extrem belastenden Situationen, z.B. beim Tod eines nahestehenden Menschen. So gesehen haben die Religionen schon ihre Berechtigung, wenn sie die Menschen trösten und ihnen neue Hoffnung schenken und auch, wenn sich die Menschen dadurch bemühen einen besseren Lebenswandel zu führen, nächstenliebend zu sein,...

Ohne Religionen gäbe es wahrscheinlich genauso viele Kriege. Die Religionen sind doch meist nur Vorwand, in Wirklichkeit geht es eher um sehr materielle Dinge, wie Öl, andere Länder unterwerfen wollen,...
Die Menschheit ist leider noch sehr unterentwickelt, geistig gesehen, und da ist es kein Wunder, wenn sich die Leute die Köpfe einschlagen.

Wenn die Religionen weg wären, ob dann die wahren Ziele der Menschheit: Einfluss, Geld, Kämpfe um
Grundversorgung (sauberes Wasser und Nahrung), ... zum Vorschein kommen ? Oder ganz andere??

Diese Ziele gibt es jetzt doch auch schon und sie werden in Zukunft genauso sein, mit oder ohne Religionen.
Aber ich würde nicht sagen, dass die gesamte Menschheit diese Ziele verfolgt. Es gibt durchaus auch friedliebende Menschen, die bescheiden leben und nicht geld- und machtgierig sind.

Es liegt an jedem von uns, wofür wir uns entscheiden, was uns wichtig ist.

Man sollte auch nicht vergessen, dass gerade die Religionen, die Menschen daran erinnern, dass wir "Schätze für das Himmelreich" sammeln sollen und nicht hier auf Erden, wo Rost und Motten sie zerfressen. Ich meine, sie erinnern uns ständig daran, dass wir unser geistiges Leben, unsere Entwicklung, nicht vergessen sollen.

Noch schlimmer fände ich es, wenn die Menschen nur mehr im Materialismus dahin leben würden und man Geist und Seele, Gott, vergessen würde. Denn das wäre ein großer Rückschritt, wir würden praktisch dieses Leben vergeuden.

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 Betreff des Beitrags: Re: Eine Welt ohne Religion
BeitragVerfasst: 24.08.2010, 15:31 
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Eine Welt ohne Religion?? Aber sofort! Denn Religion wird zwar sehr schnell mit Glauben verwechselt, ist aber eigentlich ja doch eher was Institutionelles. Ich brauche keine Organisation die mir sagt wann ich wie zu meinen Göttern zu beten habe. Denn, und damit kämen wir zu Glauben, dies ist was Individuelles. Ich bin der persönlichen Meinung, dass alles das, was sich heute als Religion in einem organisiertem Sinne bezeichnet, längst überholt ist und sich um Lichtjahre von der Intention ihrer Gründer entfernt hat. Ich meine damit nicht den Wandel dem eine Religion ebenso wie die Gesellschaft unterworfen ist, sondern die Machtgier und Besitz- sowie Alleinigkeitsansprüche. Von daher, schafft sie ab die organisierten Beter, meine Stimme habt ihr dafür. Das sagt im Übrigen einer der 10 Jahre Messdiener, sechs Jahre davon Kirchenorganist und auch mal Vorstand eines Neodruidenordens war.

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 Betreff des Beitrags: Re: Eine Welt ohne Religion
BeitragVerfasst: 24.08.2010, 18:05 
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Dubhdara hat geschrieben:
Das sagt im Übrigen einer der 10 Jahre Messdiener, sechs Jahre davon Kirchenorganist und auch mal Vorstand eines Neodruidenordens war.
:AnGeL:

Dann verstehe ich dich umso weniger. Was, um alles in der Welt, hast du erlebt, welche schlechten Erfahrungen hast du gemacht, dass du heute so eine negative Überzeugung hast????

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 Betreff des Beitrags: Re: Eine Welt ohne Religion
BeitragVerfasst: 24.08.2010, 19:13 
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Vereine sind von Menschen gemacht, und deren Regeln auch. Ich bin in der fränkischen Provinz aufgewachsen wo man damals auch mal ne Ohrfeige vom Pfarrer oder dem Religionslehrer/in bekommen konnte.Ich will ja nicht sagen das es überall so ist, aber Kirche, so wie sie organisiert ist hat keinen anderen Zweck als Menschen mit mehr oder minderem Zwang aneinander zu binden. In manchen Regionen funktioniert das noch, in anderen nicht mehr. Wie gesagt ich sage nichts gegen den Glauben an Gott, von mir auch an einen Einzigen, aber so nen Verein der meint er könne Menschen nach den Regeln einteilen die seinem Machterhalt dienen, der kann meinetwegen zur Hölle fahren, so es die denn überhaupt gibt. :OmG:

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 Betreff des Beitrags: Re: Eine Welt ohne Religion
BeitragVerfasst: 24.08.2010, 20:55 
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Willkommen im Club.
Ich gehöre auch zu den Franken :rainbow:

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 Betreff des Beitrags: Re: Eine Welt ohne Religion
BeitragVerfasst: 25.08.2010, 17:32 
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Ja schau an! Das freut mich aber.

Sind wir nicht überall? Man soll den Göttern alles danken, gerade für die Unterfranken! (Kann wahlweise an Mittel- und Oberfranken angepasst werden. :Hi:

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 Betreff des Beitrags: Re: Eine Welt ohne Religion
BeitragVerfasst: 28.08.2010, 11:09 
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Nietzsche hat einmal gesagt, dass Religion in gewisser Weise schon von der SPO-Struktur unserer menschlichen Sprachen nahe gelegt wird. Wenn wir etwa sagen "Es blitzt", suggerieren wir damit, dass da ein Etwas oder ein Jemand ist, der oder das eine Handlung ausführt oder dem eine Eigenschaft zukommt. Wir ontologisieren also durch unsere Sprache das reine Ereignis zu einem Akt oder einer Eigenschaft, die einem Objekt zukommt. Nietzsches Lösung dieses Problems ist der "Übermensch", der selbst nicht mehr an die Grammatik glaubt. Die Frage ist aber, ob es möglich ist, nicht an die Grammatik zu glauben. Ein solcher Unglaube könnte jedenfalls keine abstrakte Einstellung sein, sondern müsste sich in den Handlungen und in der Sprachpraxis des jeweiligen Individuums selbst irgendwie zeigen. Immerhin ist die Struktur unserer Sprache das, was uns fast am nächsten ist und was wir fast mechanisch verwenden, ohne darüber nachzudenken. Es scheint sogar so, als könnten wir die Sprache nur verwenden, um Inhalte zu vermitteln, weil wir nicht gleichzeitig ihre Struktur thematisieren. Die Frage ist also nicht, wie eine Welt ohne Religionen aussähe, sondern wie Atheismus überhaupt möglich ist. Der zeitgenössische Idealismus behauptet (meist implizit), dass er nicht möglich ist (d.h. dass wir irreduzibel auf den Horizont von Sprache und Bedeutung zurückgeworfen sind, "aus der Sprache nicht herauskommen"), während der Materialismus die Wette eingeht, dass die Lücke zwischen Sprache (langue) und Rede (parole) die Möglichkeit für atheistische Akte eröffnet, die die Nichtexistenz des großen Anderen (bzw. Gottes) nicht sagen, sondern zeigen. Sogenannte Wahrheits-Ereignisse. (Siehe u.A. Slavoj Zizek, Parallaxe - wer sich für das Thema interessiert, dem kann ich auch weitere Lektüre empfehlen.)

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"Wo Gefahr ist, da wächst das Rettende auch." - Hölderlin


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