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 Betreff des Beitrags: Wissenschaft als Religion?
BeitragVerfasst: 29.09.2009, 08:20 
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Hi.
Sehr lebhaft ist der Streit zwischen Wissenschaft und Religion wie jedem bekannt sein dürfte.
Religion war jahrhunderte lang notwendig, um Ereignisse die unerklährbar waren zu erklären was nun die Wissenschaft übernimmt.
Ist also der nächste logische schritt der spirituellen Entwicklung des Menschen die anerkennung der Wissenschaft als "Religion"? Ich sage warum nicht. Wie die etablierten Religionen sucht doch auch die Wissenschaft nach Wahrheit und Sinn. Nun könnte man behaupten sie täte es auf kosten der Religion da deren Wahrheit und Sinn stück für stück demontiert wird. Falsch sage ich denn wie auch die Religion versucht auch die Wissenschaft lediglich unerklärbares zu erklären. Der unterschied hierbei ist der, dass die Wissenschaft versucht sich auf Fakten und Beweise zu beziehen die etablierten Religionen beziehen ihre Wahrheiten aus den versuchen das unerklärbare zu erlären. Man sieht schnell den Unterschied. Die Religion als solche hat bereits eine Wahrheit und versucht diese zu erklären wärend die Wissenschaft die ganze Wahrheit nicht kennt und lediglich die erklärung versucht.
Aber höre ich euch fragen was sei denn der Sinn der Wissenschafft wenn doch der Sinn der Religion die Erlösung ist? Eben diese ... Erlösung ... Erlösung vom Unwissen, Erlösung von Schmerz und Pein, Erlösung von der Angst.
Erlösung von Schmerz und Pein? Ja natürlich denn die moderne Medizin hat sicherlich mehr Menschen von Schmerz und Pein erlößt als alle Prediger in allen Jahren zuvor zusammen. Die Wisseschafft kann uns allerdings kein Bild davon liefern was nach dem tot kommt sie kann jedoch, und das ist das wunderbare, uns erklären, das wir alle Teil der grandiosen Schöpfung sind die wir das Weltall nennen und so wie wir aus Sternen entstanden werden wir wieder zu Sternen werden ... was gibt es eindrucksvolleres?
Ich rufe die ungläubigen Menschen dazu auf neugierig zu sein ... seid wie die Gläubigen die nach der spirituellen Wahrheit suchen ... sucht auch ihr nach der wissenschaftlichen Wahrheit und wenn ihr trost braucht seht auf zu den Sternen. Seht das dort oben vermutlich tausende Völker die gleiche Suche betreiben. Seht das die Sterne eure Vorfahren und Nachkommen sind. Und verzweifelt nicht denn was ist göttlicher als der Zufall das wir jetzt grade Leben?

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BeitragVerfasst: 29.09.2009, 12:40 
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Ich meine, die Wissenschaft kann die Religion ergänzen; oder vielmehr, Religion und Wissenschaft sind wichtige Aspekte des menschlichen Lebens und bilden mit anderen Bereichen die Vielschichtigkeit des menschlichen Intellekts.

Nebeneinander gestellt bilden sie jedoch Gegensätze.

Denn Wissenschaft kommt schon vom Wortstamm her vom Begriff 'Wissen'.

Die Religion ist eine Form des 'Glaubens'

Und bereits mein Vater hat das mir gegenüber so definiert: "Glauben heißt, ich weiß es nicht ..."

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BeitragVerfasst: 29.09.2009, 12:56 
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Ich denke das sich Wissenschaft und Religion perfekt ergänzen. Nur das die Wissenschaft eher beibringen will und die Religion einen animiert und beflügelt.
Jedoch sind einige Gegensätze so gravierend das man Wissenschaft und Religion nicht einfach zusammenfassen kann.


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BeitragVerfasst: 30.09.2009, 09:54 
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Ja nur ist es nicht mittlerweile so, dass die Wissenschaft die Religion aus immer mehr bereichen verdrängt?
- Die Welt ist eine Scheibe wenn du nicht drann glaubst wirst du verbrannt
- Oh die Welt ist doch Rund nur wußten das schon die alten Ägypter und dort landete dafür niemand auf dem Scheiterhaufen

- Die Sonne dreht sich um die Erde
- Auch das wiederlegt von der Wissenschaft

- Wir wurden als Teil einer göttlichen Schöpfung geschaffen
- Nun gut hier lass ich mit mir reden denn ich glaube zwar an die Evolution aber das sagt nichts darüber aus das die ersten Mikroorganism nicht doch vieleicht künstlich geschaffen wurden

- Gott ist allwissend und allmächtig
- Wenn Gott allwissend wäre könnte er die Zukunft sehen was seine Existenz überflüssig machen würde da er seine Zukunft und die Zukunft von allem und jedem kennen würde warum also nicht als allmächtiger Gott direkt diesen Zustand herbeiführen.

- Die maßgebliche Sinn des Lebens besteht darin ein gutes Leben zu führen um ins Paradies/Nirvana/Himmel aufzusteigen um eine Ewigkeit in Glückseeligkeit zu verbringen
- Der maßgebliche Sinn unsere Existenz besteht darin dass unaufhaltsame Ende des Weltalls aufzuhalten (dann irgendwann wird auch das Weltall vergehen nur bis dahin dauerts eben noch) um nicht nur unsere Existenz zu retten sondern die Existenz der gesammten Schöpfung (wenn ich dieses Wort hier mal im Kontext verwenden darf) zu gewährleisten.

- Ganz gefährlich ...Es gibt nur den einen Gott/das eine Phanteon/die eine Entinität alle anderen Glauben basieren auf Lügen
- Es gibt eine wahre reine Wissenschaft die sich durch wiederholende Experimente bestätigen lässt. Wissenschaft begründet sich auf Zweifeln. Hätte Kopernikus/Galileo/Darwin (ich weiß das die genannten Personen ihre Thoerien im Prinzip auf bereits bekannte Modelle gestützt haben sie dienen nur der veranschaulichung) nicht das bestehende Weltbild angezweifelt, hätte sich an unserem Wissenstand nichts geändert und sie wurden von der Wissenschaft nicht als Lügner gestraft sondern ihr Modell wurde untersucht und für richtig befunden und zwar solange bis etwas anderes bewiesen wird.

Es ist einfach eine Wahrheit, dass Weltbilder die der Religion Jahrtausende lang vorbehalten waren nun stück für stück durch wissenschaftliche Weltbilder ersetzt werden. Die Religion ist in meinen Augen nur eine abgewandelte Form der Wissenschaft die mit den Mitteln der Vorstellungskraft und des Geistes versucht Dinge zu erklären die bist dato unerklärbar waren. Religion war in der tat für unsere vorfahren von enormer bedeutung (wurden doch in ihrem Namen auch einige der schönsten Kunstwerke geschaffen). Doch in zeiten des ansteigenden Wissens fragt man sich ob ein Weltbild, welches suggeriert, dass man als göttliche Schöpfung, (welche mit Verstand gesegnet wurde um seine Umwelt zu erforschen) nicht Wissen darf sondern glauben soll noch Zeitgemäß ist.

Abschliessend möchte ich noch anmerken, dass mir sehrwohl bewusst ist, das sich nicht alle Religionen meinen Beispielen oben entsprechend verhalten. Ich möchte keinen in seinem Glauben kritisieren oder angreifen (auch nicht wenn ich und mein Glaube angegriffen werden) sondern ich stelle lediglich Fragen.

P.S. Ich glaube übrigens nicht das sich Religion und Wissenschaft jemals ergänzen können, da die Ansätze und die Form die etwas versucht zu erklären einfach grund verschieden sind.
Man könnte auch sagen es herrscht ein evolutionärer Kampf zwischen Religion und Wissenschaft und in der evolution ist es nunmal so das das anpassungsfähigste Modell diesen Kampf gewinnen wird.

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BeitragVerfasst: 03.10.2009, 13:17 
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Wissenschaft kann keine Religion werden, genau so wenig wie religion keine Wissenschaft ist. Es ist einfach so dass die Zeiten sich geändert haben und wir jetzt einen Schritt weiter sind.

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-Groucho Marx


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 Betreff des Beitrags: Re: Wissenschaft als Religion?
BeitragVerfasst: 26.08.2013, 08:10 
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Ich glaube ich habe im Ansatz einen Weg gefunden Wissenschaft und Religion eben doch zu vereinen. Ansatzweise funktioniert das so wissenschaftliche Anschauungen in mytologische Weißheiten zu verpacken.

Kurzer Abriss über einige Ideen.

Zitat:
Zu den Propheten.
Die Propheten der Starfish. Die Pysiker und Astronomen. Die Biologen und Chemiker. Jede Wissenschaft, jeder Wissenschaftler alles was die Antwort liefert. Die Antwort auf alles. Alles was erklärt wie alles funktioniert.

Zu den Heilsversprechen.
Es unterhalten sich ein Geistlicher und ein Starfisher über den Sinn der Religionen. Der Geisliche Argumentiert es sei tröstend für jene die erkrankt seien und dies würde den kranken Hoffnung geben. Der Starfisher erwiedert das die Wissenschaft der Medizin in den letzten 100 Jahren mehr Menschen geheilt hat als alle Religionen in den letzten 4000 Jahren zusammen.

Zum Ende.
Der derzeitige Stand der Forschung besagt, dass sich das Universum beschleunigt ausdehnt und dies wahrscheinlich ewig so weitergeht. Nun gibt es aber Theoretiker, die diese "ewige Inflation" und auch eine endlose Zeit ablehnen. Ihnen zufolge könnte die Zeit in fünf Milliarden Jahren enden. (Die Propheten um Raphael Bousso von Berkely)

Die Frage nach dem danach.
Vielcht ist es grade das was den Starfish von anderen Religionen unterscheidet das er nicht zu sagen vermag was mit dem Konzept Seele nach dem tod geschieht. Bekannt ist das der pysische Körper nach seinem tod verwest, dabei exelenten Dünger für neues Leben abgibt und irgendwann in ferner Zeit wenn der große Stern verglüht und noch weitaus später in den Zyklus zurückkehrt als Sternenstaub um in diesem Zustand neue Konstruktionen der Starfish zu ermöglichen. Nur dies ist bekannt und alles was mit einer hypothetischen Seele geschehen könnte fällt ins reich der spekulation. Natürlich ist es aufgabe dieses mysterium (so fern ergründbar) zu ergründen. Doch eine klare Antwort ausser der rückkehr zum Zyklus lässt sich nicht geben.
Grade diese ungewisheit ist es jedoch die ein großer Vorteil des Starfish darstellt, denn wo andere Glaubensmodelle ein fest installiertes Nachleben definieren da ist das Modell Starfish frei von solcherlei Vorgaben. Dort gibt es weder Himmel noch Hölle, weder Paradies oder Nirvana nur das große Unbekannte in das es (poetisch gesprochen) gilt als letzten Akt der Forschung des einzelnen Menschn vorzudringen. Dies geschieht bei bzw nach dem tode des Individuums und nur jenes erfährt damit die Antwort auf die große Frage. Und doch bleibt die Möglichkeit das die Wissenschaft irgendwann in der Lage sein könnte auch diese Frage zu beantworten.


Ja ich nenne das Projekt "Starfish" denn auf dieser nun einige Jahre alten Idee baut sich das alles auf.
Näheres dazu hier (inkusive Genesis) *** Der Link ist nur für Mitglieder sichtbar, zum Login. ***

Aus Zeitmangel belasse ich es erstmal nur bei dem weiterführenden Link.

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