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 Betreff des Beitrags: 25.2.1942 Schlacht um Los Angeles
BeitragVerfasst: 07.07.2009, 16:53 
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Hi

Am 25. Februar 1942, erschienen plötzlich riesige seltsame Lichterscheinungen über dem Nachthimmel von Los Angeles. Diese Nacht sollte in späteren Aufzeichnungen als Schlacht um Los Angeles bekannt werden. Tausende von Bürgern zeigten sich ängstlich und erschreckt, vom dem was sich in dieser Nacht über der Stadt der Engel abgespielt hat. Es war noch nicht sehr lange her, nur zehn Wochen früher in den Morgenstunden des 7. Dezember 1941, da attackierten japanische U-Boote und Flugzeugträger die US-Pazifikflotte von Pearl-Harbor. Es wurde ebenfalls der nahegelegene Flugplatz von den Japanischen Flugzeugen angegeriffen. Zehn weitere Flotten der Kriegsmarine wurden an diesem Tag versenkt, oder schwer beschädigt. 200 Flugzeuge der US-Airforce wurden zerstört. Annähernd 3000 Menschen wurden bei diesem Angriff getötet oder verletzt. Jeder auf der Insel erwartete weitere Angriffe der Japaner, die Invasion schien kurz bevor zu stehen. 8 Meilen nördlich von Santa Barbara wurde schließlich ein U-Boot lokalisiert, das laufend Bezintanks in der Nähe beschoss. Alle Menschen wussten, das Süd-Kalifornien in großer Gefahr schwebte. Wie auch immer, schwebte auf einmal im Februar eine ganz andere andere Gefahr über Los Angeles.

Am 24. Februar verkündete der Geheimdienst der US-Navy, das mit japanischen Luftangriffen innerhalb der nächsten 10 Stunden zu rechnen sei und so meldeten Beobachter auch eine Reihe von leuchtenden Punkten am Himmel. Es sollen ca 24 gewesen sein. Dies führte um 19:18 Uhr (Ortszeit) zu einem Fliegeralarm, der bis 22:23 Uhr anhielt. Danach war es für einige Stunden ruhig. In den frühen Morgenstunden des 25. Februar jedoch geriet ein unbekanntes Flugobjekt auf die Radarschirme um Los Angeles, das ca. 120 Meilen westlich flog. Daraufhin wurden um 2:15 Uhr die Flugabwehrkanonen um Los Angeles bemannt, bis wenige Minuten später der Befehl "Green Alert“ herausgegeben wurde, was soviel wie "Bereithalten zum Feuern“ bedeutet. Auch die Luftwaffenstützpunkte der Umgebung wurden alarmiert, jedoch blieben die Flugzeuge am Boden, da man die wenigen einsatzfähigen Flugzeuge nur in die Luft schicken wollte, sobald Richtung und Umfang des Angriffes bekannt waren. Um 2:21 Uhr nachdem die Radarstationen das Objekt bereits wenige Meilen vor der Küste orteten, wurde Verdunklung für die gesamte Region angeordnet. Einige Minuten später wurde von tausenden von Menschen, die Anwesenheit eines riesigen leuchtenden Objekts gemeldet. Dabei wurde jenes seltsame Objekt auch mehrfach fotografiert. Ungehindert jeder Warnung flog das Objekt weiter.

Um 2:45 Uhr meldeten Beobachter Flugzeuge über Long Beach, einer Stadt an der Küste vor Los Angeles. Wenig später wurden 25 weiß leuchtende Flugzeuge in triangularer Formation über Los Angeles gesichtet. Einige dieser Flugobjekte sollen sogar in 10.000 m Höhe noch im Zickzack Kurs geflogen sein (Foofighter?). Um 3:16 Uhr schließlich eröffneten die Flaks bei Los Angeles und Santa Monica das Feuer. Von jenem Zeitpunkt an, gibt es nur noch sehr widersprüchliche Berichte. Bewohner von Los Angeles und Sanat Monica berichteten von mehreren Flugzeugen, andere von Ballons in verschiedenen Größen. Einige Bewohner wollen einzelne, andere wiederum hunderte Flugzeuge gesehen haben, die entweder in der Luft zu stehen oder schweben schienen, oder mit über 200 Meilen pro Stunde über Los Angeles hinwegflogen. Das Kuriose an diesem Luftangriff war jedoch, das keine Bomben fielen und es auch der Luftabwehr die über 1440 Magazine Munition verschoss, nicht gelang, einen der Angreifer abzuschießen. Gegen 4:15 Uhr schließlich beendeten die Flakgeschütze ihre Tätigkeit. Long Beach meldete 20 Minuten später den Überflug der Objekte. Um 7:21 Uhr wurde die Verdunklung aufgehoben. Das nächtliche Ereignis lieferte die Schlagzeile für die Presse entlang der gesamten Westküste und erhielt auch landesweite Beachtung. Marineminister Frank Knox erklärte am 25. Februar, der Vorfall sei ein falscher Alarm gewesen, ausgelöst durch die Angst vor Angriffen und allgemeiner "Kriegsnervosität". Diese Meldung löste sehr verschiedene Reaktionen in der Presse aus. Man spekulierte über eine Vertuschungsaktion der Regierung. Jedoch wurde auch davon berichtet das eines der Objekte abgeschossen worden sein soll.

Entgegen der offiziellen Darstellung, in der man versuchte den Vorfall als falschen Alarm darzustellen, hatte die Regierung das Ereignis sehr wohl ernstgenommen. 1974 wurde ein Schriftstück öffentlich gemacht, in dem General George C. Marshall an Präsident Franklin Roosevelt berichtet.

Der folgende Bericht ist die Information, den wir von GHQ für diesem Moment bezüglich der Luftwarnung über Los Angeles gestern früh haben.

Die verfügbaren Details dieser Stunde:

1. Unbekannte Flugzeuge, (keine) der amerikanische Armee- oder Marineflugzeuge, waren wahrscheinlich über Los Angeles und wurden durch Abwehgeschosse der 37. CA Brigade (AA) zwischen 3:12 und 4:15 AM angezündet. Diese Einheiten verschossen rund 1440 Salven Munition.

2. Bis zu fünfzehn Flugzeuge können identifiziert werden, mit verschiedenen Geschwindigkeiten, ab 200 Meilen pro Stunde und in Höhen von 9000 bis 18000 Fuß.

3. Keine Bomben wurden abgeworfen.

4. Keine Unfälle unter unseren Truppen.

5. Keine Flugzeuge wurden niedergeschossen.

6. Keine amerikanischen Armee- oder Marineflugzeuge waren in die Handlung einbezogen. Ständige Untersuchung. Es scheint angemessen, dass wenn es unbekannte Flugzeuge waren, sie von kommerziellen Quellen gewesen sein können, bedient von feindlichen Agenten.

George C. Marshall

Erklärungsversuche:

Japanische Ballonbomben (Ballons, die mit einer Bombe versehen von Japan aus losgeschickt wurden) oder ein Wetterballon seien verantwortlich. Diese Theorie gilt als unwahrscheinlich, da Japan 1942 noch keine Ballonbomben losgeschickt hatte und ein Wetterballon niemals den Beschuß überstanden hätte, dem er über Los Angeles ausgesetzt gewesen wäre.

Japanische Flugzeuge operierten von U-Booten aus. Die Japaner verwendeten solche Flugzeuge mehrmals an der Westküste, etwa über Seattle, aber nach dem Krieg wurde bekannt, das Japan zum Zeitpunkt des "Angriffs" keinerlei Flugzeuge über diesem Gebiet einsetzte.

Passagierflugzeuge und andere zivile Flugzeuge operierten von Mexiko aus, um Panik in Los Angeles zu erzeugen. Bis hierher ist nicht bekannt, dass jemals ein solcher geheimer Flugplatz gefunden wurde, es gilt ebenfalls als unwahrscheinlich, das nicht wenigstens eines der Flugzeuge abgeschossen werden konnte.

Über Los Angeles sei ein UFO geflogen und erstmals von rund 2 Millionen Menschen gesehen worden. Als Beleg dafür wird das Foto angeführt, das von der Los Angeles Times am nächsten Tag als Schlagzeile verwendet wurde. UFO-Gläubige sehen darauf eindeutig ein scheibenförmiges Objekt, das von mehreren Suchscheinwerfern angestrahlt wird. Objektiv betrachtet kann man darin ebenso die Strahlen der Suchscheinwerfer sehen, die die Wolkendecke anleuchten, sowie darum herum explodierende Granaten.

Bis heute ist nicht geklärt, was den Alarm von 1942 auslöste. Erschwert wird und wurde die Wahrheitsfindung durch die stark unterschiedlichen Zeugenaussagen, die wahrscheinlich auch entstanden, da rund 2 Millionen Menschen, die gerade aus dem Schlaf gerissen wurden, in den Himmel starrten, auf dem Rauch und Granatenexplosionen zusammen mit Scheinwerfern ein konfuses Bild lieferten.


Video 1

Video 2


Quellen:

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lg sliver

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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 07.07.2009, 17:10 
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Kann mich da leider nur kurz fassen.

Ich glaube die Lichtpunkte sind die explodierenden Flugabwehrgeschoße.
Wenn es dann noch soviele Zeugen gibt und sich daraus immer noch kein vernünftiges Bild daraus konstruieren läßt, dann wurde schlecht rekonstruiert.

Aber wie sooft, wenn alle Stricke reisen, müssen Ufos herhalten.
Also ich glaube an diese Story nicht.

LG Efdoir

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BeitragVerfasst: 07.07.2009, 17:42 
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Hi, hmmm....

Ich kenne diese Geschichte nur allzu gut um zu wissen das da etwas seltsames vorging. Es gibt da ja mehrere Originalfilme über dieses Ereignis und es waren auch mehrere Städte betroffen.
Als erstes dachte ich auch an Flugabwehrgeschosse, aber dann beim genauerem Hinsehen und wenn man das mal live erlebt hat, weis man eigentlich das dies nicht als Erklärung herhalten kann. Sicherlich waren da ein paar Geschosse dabei, aber manch andere sind komisch, sie wirken nicht mal als Geschosse und das eigentliche Objekt wurde ja durch die Scheinwerfer angestrahlt und wenn dies andere Leuchten Flugabwehrgeschosse sein sollen, dann müssen die Amis damals schlechte Schützen gewesen sein, wenn sie versucht hätten dieses Objekt zu treffen, das sich nicht mal bewegt!

lg master

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Die Spiele rund um die mysteriösen Ringwelten sind mehr als stupide Ego-shooter. Sie sind ein eigenes Universum.


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