sliver das spannende Mysteryforum

Astronomie Religion Außerirdische Politik Wissenschaft Verschwörungstheorien Esoterik Präastronautik
Aktuelle Zeit: 10.12.2016, 15:38

Alle Zeiten sind UTC + 1 Stunde





Ein neues Thema erstellen Auf das Thema antworten  [ 1 Beitrag ] 
AutorNachricht
 Betreff des Beitrags: Antrieb eines UFO´s
BeitragVerfasst: 01.06.2009, 23:09 
Offline
Forenkobold
Forenkobold
Benutzeravatar

Registriert: 04.2009
Beiträge: 1662
Wohnort: Österreich
Geschlecht: männlich
Charakter Gesinnung:: freundlich ;?)
Status und Stimmung:: motiviert
Jeder an UFO-Untersuchungen Beteiligte ist natürlich interessiert herauszufinden, wie so eine "fliegende Untertasse" wohl funktionieren könnte. Die Wissenschaftler versuchen die vermuteten Technologien zu verstehen und auch - was für die Militärs äußerst interessant wäre - herauszufinden, wie diese UFO`s angetrieben werden könnten, denn sie manövrieren teilweise mit für uns unvorstellbaren Beschleunigungen und Geschwindigkeiten und sind dabei überaus wendig, sie haben augenscheinlich die Fähigkeit zu schweben, rapid zu beschleunigen und abrupt die Richtung auch in extrem hoher Geschwindigkeit und in einem Winkel von 90° zuändern. Immer wieder wird von Zeugen über abenteuerliche Flugmanöver berichtet, so als ob sie uns sagen wollen "schaut her, was wir alles können".

Natürlich gibt es unterschiedliche Ideen und Erklärungsmodelle, wie solch ein hypothetischer UFO-Antrieb wohl funktionieren könnte. Die Vorstellungen eines Antigravitationsantriebs beruhen auf Berichten von Bob Lazar, einem Physiker, der auf der Area 51 im Auftrag des Militärs, UFO`s selbst untersucht haben will. Seinen Informationen zu folge, wird das Elementes115 in Schwebe und im Vakuum gehalten und mit Neutronen beschossen.

Bei der darauf folgenden Kettenreaktion entstünde Antimaterie, womit ein Antigravitationsfeld erzeugt würde. Es wurden bereits mehrere Experimente durchgeführt, bei denen man vermutlich einen Teil der Schwerkraft abgeschirmt hat. Eine supraleitende Scheibe, über einem Magneten in Schwebe gehalten, wurde mittels Spulen in schnelle Drehung gebracht, wodurch Gegenstände über der Scheibe leichter wurden. Selbst im Raum über der Apparatur hat man einen geringeren Luftdruck gemessen.

Und tatsächlich wird des öfteren von sich schnell drehenden UFO`s berichtet. Ob es sich bei dem Experiment wirklich um ein Schwerkrafteffekt handelt, ist noch umstritten. Wenn dem aber so ist, könnte man auf diese Weise Gravitation erzeugen und natürlich auch lenken. Hohe Gravitation vor, und geringe Gravitation hinter dem Raumschiff könnte dieses in kürzester Zeit beschleunigen, angeblich sogar ohne dass solche Trägheitseffekte wie extremer Beschleunigungsdruck auf den Astronauten auftreten.
Allerdings könnte ein Schiff so nur höchstens die Lichtgeschwindigkeit erreichen, was für Reisen in Planetennähe vielleicht noch vorstellbar wäre, für weite Raumreisen jedoch eher ungeeignet ist, denn selbst mit maximaler Lichtgeschwindigkeit würde eine Reise zwischen Sonnensystemen oder gar Galaxien undurchführbar lange dauern. Hier zieht man eine andere Theorie in Erwägung, und zwar die des sogenannten "Hypersprungs". Theoretisch ist es möglich, durch hohe Gravitation den Raum zu krümmen, dass Startpunkt und anvisiertes Ziel einander näher rücken bis der Raum soweit verzerrt ist, dass sie - zumindest für den Generatorbetreiber - direkt aneinander liegen, wie eine Metallfeder beispielsweise, deren Enden wir zusammen drücken. Man braucht nun nicht mehr umständlich über das ganze Metall zu "gleiten", sondern nur noch einen Schritt über die zusammen liegenden Enden machen. Der eigentliche Übergang wäre dann zum Beispiel mit durch Magnetfeldern stabilisierte "Wurmlöcher" denkbar. Schaltet man nun das Gravitationsfeld ab, entspannt sich der Raum wieder und man ist auf diese Weise quasi sofort am Ziel angelangt, ohne nennenswerten Zeitverlust.

Hier liegen so einige Forschungsaufgaben für die Zukunft, denn Wurmlöcher oder die Idee des Hypersprungs sind bisher nur mögliche theoretisch-astronomische Vorstellungen und daher wird es noch seine Zeit dauern, bis etwaige Versuche im Labor machbar sind. Ebenso Theoretisch sind die Erzeugung von Antimaterie oder die Manipulation der Gravitation. Mal sehen, was unsere Wissenschaft in nächster Zeit an moderner Antriebstechnik zu realisieren vermag, denn in 10 oder 15 Jahren will die NASA eine bemannte Mission zum Mars starten. Mit den bisherigen Raketenantrieben müsste man unglaubliche Mengen an Treibstoff mitführen um auch ja wieder sicher nach Hause zu kommen.
Vielleicht fließen bis dahin heute nach Science Fiction klingende Technologien mit ein und öffnen neue Wege zu interstellaren Raumreisen unserer Spezies.

Aber schauen wir doch mal, was es in Punkto alternativer Antriebstechnik bei der NASA (von denen einige Technologien auch mögliche Antriebe hypothetisch außerirdischer Flugscheiben seien könnten) momentan neues gibt:

Die NASA arbeitet schon seit einiger Zeit nicht nur an neuere Antriebstechniken, sondern auch an ein moderneres Nachfolgemodell des inzwischen immerhin schon 20 Jahre alten Space Shuttle. Die neuen Techniken müssen kleiner, leichter, schneller, sparsamer und vor allem billiger werden. Baut man leichtere und kleinere Antriebsaggregate, hat man mehr Platz für die Crew und mehr freie Gewichtsreserven für den Transport ins All.

Um effektivere Transporte ins All in der nahen Zukunft durchführen zu können, bedarf es intensiver Forschung. Deshalb unterschrieb Präsident Bill Clinton 1994 die National Space Transportation Policy, die Ausgangsbasis für die Gründung des ASTP. Die Aufgabe wurde gestellt, in den nächsten 25 Jahren die Kosten der Raumfahrt und des Transportes ins Weltall drastisch zu senken: von momentan 10.000 Dollar pro Pfund auf 100 Dollar pro Pfund, und in den nächsten 40 Jahren gar auf 10 Dollar pro Pfund.

Experimentelle Fluggeräte werden derzeit entwickelt, wie die X-Serie: X-33 Venture Star (von der NASA allerdings inzwischen aus Kostengründen aufgegeben), die X-34 der Firma Orbital Science, die X-37 von Boing oder der Spaceliner 100.

Das Ziel ist eine Geschwindigkeit von 6 bis 12 Mach zu erreichen. Allerdings sind bislang alle Forschungen in die Bereiche von Mach 6 bis 12 an zwei Punkten gescheitert: die immergrößeren thermischen Belastungen (die Hülle wird mehrere 100 °C heiß, schon Mach 3 erzeugt Temperaturen von 200 bis 300 °C) und der aerodynamischen Belastung (Mach 12 entspricht einer Geschwindigkeit von über 14.000 km/h). Folglich sollten zukünftige Raumfahrzeuge mit Materialien bestückt sein, die an der Außenhülle eine Kühlung bewirken. Materialien, die Temperaturen von über 2200 °C standhalten, sind schon verfügbar.
Auch leichtere Antriebsmaterialien sollen das Gewicht verringern. In Zukunft setzt man mehr auf einen Antrieb mit elektrisch geladen Teilchen (Ionen). Der Ionenantrieb setzt sich aus einer Ionenquelle zusammen, in der neutrale Atome, vorwiegend Cäsium, Quecksilber oder Xenon, durch Abstreifen eines Elektrons oder mehrerer Elektronen aus der Atomhülle in Ionen verwandelt werden. Diese werden durch ein Elektrodensystem beschleunigt und können auf diese Weise eine Endgeschwindigkeit von 69 km/s erreichen.


lg master


Dateianhänge:
ufographic.jpg
ufographic.jpg [ 20.46 KiB | 179-mal betrachtet ]

_________________
Die Spiele rund um die mysteriösen Ringwelten sind mehr als stupide Ego-shooter. Sie sind ein eigenes Universum.
Nach oben
 Profil  
 
Beiträge der letzten Zeit anzeigen:  Sortiere nach  
Ein neues Thema erstellen Auf das Thema antworten  [ 1 Beitrag ] 

Alle Zeiten sind UTC + 1 Stunde


Wer ist online?

Mitglieder in diesem Forum: 0 Mitglieder und 1 Gast


Du darfst keine neuen Themen in diesem Forum erstellen.
Du darfst keine Antworten zu Themen in diesem Forum erstellen.
Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht ändern.
Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen.
Du darfst keine Dateianhänge in diesem Forum erstellen.

Suche nach:
Gehe zu:  
cron
© phpBB® Forum Software phpBB3 Forum von phpBB8.de
» Kontakt & Rechtliches Support / Hilfe Forum Gooof Webdesign Kostenloses Forum Dein Forumo Forum web tracker