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 Post subject: Kometen als Lebensbringer?
PostPosted: 18.08.2009, 20:34 
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Eiweis-Baustein Glyzin in Kometen-Staub entdeckt


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Die Aminosäure Glyzin, ein grundlegender Baustein von Eiweißen (Proteinen), ist erstmals in einem Kometen entdeckt worden. Damit erhalte die Theorie, dass einfache Lebensbausteine aus dem All auf die Erde gelangten, neue Nahrung, erklärten US-Wissenschaftler am Montag. Die Glyzin-Spuren wurden in einer Probe von Partikeln nachgewiesen, die die NASA-Sonde Stardust (links im Bild) in einer Entfernung von 320 Millionen Kilometern von der Erde vom Schweif des Kometen Wild 2 im Jänner 2004 eingefangen hatte.

Die Gas- und Staubproben (kleines Bild rechts unten) wurden auf einer kleinen mit Aerogel beschichteten Scheibe gesammelt und zwei Jahre später mittels eines von der Sonde abgekoppelten Kanisters, der an einem Fallschirm befestigt in der Wüste von Utah landete, zur Erde zurückgesandt.

Kometen wie Wild 2 (kleines Bild rechts oben), benannt nach dem Astronomen Paul Wild, enthalten nach Meinung der Forscher gut erhaltenes Material, das bei der Entstehung des Sonnensystems vor einigen Milliarden Jahren gebildet wurde.

Extraterrestrischer Ursprung nachgewiesen
Bereits im Vorjahr war über die Entdeckung von Glyzin aus dem Kometenschweif berichtet worden. Allerdings mussten die Forscher noch nachweisen, dass dieses wirklich extraterrestrischen Ursprungs war. "Wir konnten nicht sicher sein, ob es (Glyzin, Anm.) nicht von der Fertigung oder der Handhabung der Sonde stammt", erklärte die Astrobiologin Jamie Elsila vom NASA Goddard Space Flight Center in Maryland, die Hauptautorin der Studie, die in der Zeitschrift "Meteoritics and Planetary Science" veröffentlicht wurde.

"Wir haben schon früher Aminosäuren in Meteoriten gefunden, aber jetzt haben wir sie zum ersten Mal in einem Kometen entdeckt", sagte sie. Wissenschaftler haben lange darüber diskutiert, ob so komplexe Strukturen wie die sich zu Ketten formenden Aminosäuren auf der Erde oder im Weltraum entstanden sind.

Die jüngste Entdeckung gibt jenen Wissenschaftlern neuen Auftrieb, die meinen, dass Meteoriten und Kometen die im Kosmos gebildeten Lebensbausteine auf die Erde und andere Planeten gebracht haben. Carl Pilcher, Direktor des NASA Astrobiology Institute in Kalifornien und Mitautor der Studie, sagte, das Argument, dass Leben im All eher häufiger als seltener vorkomme, werde dadurch gestärkt.

Einfachste der 20 Aminosäuren
Glyzin (H2N-CH2-COOH) ist der einfachste der insgesamt 20 auf der Erde vorkommenden Aminosäuren. Diese bilden die Bausteine der Proteine, aus denen alle lebenden Zellen aufgebaut sind. Die Proteine verleihen den Zellen nicht nur ihre Struktur, sondern sind auch für lebenswichtige biochemische Vorgänge verantwortlich.

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PostPosted: 18.08.2009, 23:16 
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Aminosäuren sind selbstverständlich unabdingbare Bestandteile biologischen Lebens. Jedoch führen Aminosäuren nicht unbedingt zum Leben, da gehört viel mehr dazu.
Glycin besteht aus Wasserstoff, Sauerstoff und Stickstoff, also aus sehr häufig im All vorkommenden Elementen.
Es würde mich eher wundern, wenn man auf außerterestrischen Himmelskörpern, oder z.B. Kometenstaub, keine organischen Molekühlverbindungen finden würde.
Natürlich ist das auch eine Voraussetzung des Lebens.
...
Glycin entsteht unter anderem bei der Reaktion von Formaldehyd, Cyanwasserstoff und Wasser:
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Diese Reaktion erlangt besondere Bedeutung durch die Hypothese, dass sich die Ausgangsstoffe aus der sogenannten Uratmosphäre gebildet haben könnten, die die Erde vor ca. 4 Mrd. Jahren umgeben hat. Dabei verfügte sie über eine vermutlich aus Wasserstoff (H2), Helium (He) sowie in geringerem Maße aus Methan (CH4), Ammoniak (NH3) und einigen anderen Edelgasen bestehende Gashülle. *** The link is only visible for members, go to login. ***
...

Aber dennoch ... sebst wenn ich sämtliche für Leben notwendige Aminosäuren in einen Behälter gebe und kräftig schüttle, es wird nicht unweigerlich Leben entstehen ...

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