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Simulierte Mars-Mission in Moskau beendet


Nach mehr als 100 Tagen in einem Raumschiffnachbau haben die sechs Teilnehmer einer simulierten Mars-Reise am Dienstag wieder ihre Füße auf die Erde gesetzt. "Ich muss zugeben, dass ich jegliche langfristige Wahrnehmung für Zeit verloren habe", schrieb der Deutsche Oliver Knickel kurz vor seinem Ausstieg aus dem Container-Komplex, in dem er mit fünf Kollegen aus Frankreich und Russland abgeschottet von der Welt gelebt hatte.

Um 12.00 Uhr MESZ öffnete ein Ingenieur auf dem Versuchsgelände in Moskau die Luke zum Isolationsmodul. Der 29-jährige Knickel (im Bild der Zweite von rechts), der Air-France-Pilot Cyrille Fournier, die beiden russischen Kosmonauten Oleg Artemjes und Sergej Rijasanski, der Arzt Alexej Baranow und der Sportmediziner Alexej Schpakow stiegen lächelnd aus dem Raumschiffnachbau. Dort nahmen sie Blumen entgegen und posierten Arm in Arm. Die wie echte Astronauten in blauen Overalls gekleideten Männer schienen in guter körperlicher Verfassung zu sein.

Experiment verlief erfolgreich
Das Experiment sei ein Erfolg gewesen, sagte Rijasanski, der bei der russischen Raumfahrtagentur Roskosmos arbeitet. Bei der simulierten Mars-Reise ging es für ihn und die anderen Teilnehmer jedoch nicht ins All. Die europäische Raumfahrtagentur ESA und das Russische Institut für Biomedizinische Probleme (IBMP) wollten in Vorbereitung für einen ab 2035 geplanten Flug zum Roten Planeten zunächst in einem 550 Kubikmeter großen Container-Komplex auf der Erde testen, wie sich Menschen unter den extremen Bedingungen eines Weltraumflugs verhalten. Wie in der Fernsehserie "Big Brother" wurde das Leben der "Versuchskaninchen" deshalb genauestens beobachtet.

Zeit verging für Teilnehmer wie im Flug

Die Zeit an Bord des Raumschiffnachbaus verging für die Teilnehmer offenbar wie im Flug. "Mir erscheint es wie drei bis vier Wochen, aber der Kalender beweist, dass es 105 Tage waren", schrieb Knickel in seinem letzten Tagebucheintrag auf der Internetseite der ESA. Als er Ende März mit seinen vier russischen und einem französischen Kollegen in das Modul gestiegen sei, habe "auf den Straßen noch Schnee und Eis gelegen". Dass es jetzt bereits Sommer sei, könne er kaum glauben, nachdem er dreieinhalb Monate kein Tageslicht gesehen habe.

Kommunikation mit Außenwelt mit Zeitverzögerung

Bei dem Isolationsprojekt standen die sechs Astronauten in der "Weltraumkapsel" gerade einmal vier zylinderförmige Module zur Verfügung: Im Wohnbereich gab es neben den Schlafkojen ein Gemeinschaftszimmer, eine Küche und ein Bad. Hinzu kamen ein eigenes Medizin-Modul, ein Lager- und Sportraum sowie ein weiterer Container, mit dem eine Landung auf dem Mars simuliert werden sollte. Wegen des Platzmangels war auch die Nahrung strikt kalkuliert; die einzig frische Kost kam aus einem kleinen Gewächshaus. Mit der "Bodenstation" konnten die Teilnehmer wie bei einem echten Marsflug nur mit rund 20-minütiger Zeitverzögerung über Funk Kontakt aufnehmen.

Weiteres Isolationsexperiment geplant

Im Frühjahr 2010 wollen ESA und IBMP ihrem Projekt einer bemannten Mars-Mission näher kommen: Dann soll eine andere Crew ein noch längeres Isolationsexperiment von 520 Tagen beginnen - das entspräche einem Hin- und Rückflug zum Mars einschließlich 30 Tagen Aufenthalt.

quelle: krone.at

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Scheint so als ob sie ernsthaft auf eine Marsmission hinarbeiten.

Das "Trockentraining" ist zwar nicht das gelbe v. Ei, aber immer noch das beste.

Ob die Nerven der Astronauten halten, wenn nach 50 Tagen mal ein gröberer Defekt auftritt? Ich meine bei diesem Projekt konnte sich jeder einzelne darauf verlassen nicht zu sterben wenns schief geht.

Aber andererseits ist jeder ausflug ins All kein Picknick....

lg sliver

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Eisenbrocken auf dem Mars


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Es ist ein Zufallsfund, der die Forscher begeistert:

Das amerikanische Robot-Fahrzeug Opportunity ist auf einen 60 Zentimeter großen Eisenbrocken auf der Oberfläche des Planeten Mars gestoßen. Erste Untersuchungen bestätigen die Vermutung der Wissenschaftler, dass es sich um einen Eisenmeteoriten handelt, der möglicherweise schon vor mehreren Milliarden Jahren auf die Oberfläche des roten Planeten gestürzt ist.

Opportunity war gerade auf dem Weg zu einem nahe gelegenen Krater, als die Forscher auf den zur Erde gefunkten Bildern den auffällig dunklen Brocken entdeckten. Der “Block Island” getaufte Stein ist mit einem Durchmesser von 60 Zentimetern und einer Höhe von 30 Zentimetern doppelt so groß wie der bisherige Rekordhalter, den die Forscher in der Nähe des abgestoßenen Hitzeschilds von Opportunity fanden.

Erste Untersuchungen mit dem Alphateilchen-Spektrometer bestätigten, dass es sich um einen Eisenmeteoriten handelt. Nahaufnahmen zeigen, dass der Meteorit teilweise von einer dünnen Staubschicht bedeckt ist. Doch darunter ist die metallisch schimmernde Oberfläche des Eisenmeteoriten sichtbar. Die Wissenschaftler hoffen, dass weitere Untersuchungen des Meteoriten ihnen Informationen über die Klimageschichte des Mars liefern.

Die Größe des Brockens deutet darauf hin, dass er zu einer Zeit herab gestürzt ist, als die Atmosphäre des roten Planeten dichter war als heute. Denn eine dünne Atmosphäre hätte den Meteoriten zu wenig abgebremst, er wäre mit hoher Geschwindigkeit aufgeprallt und völlig geschmolzen. Die Forscher wollen nun nach Spuren von Rost auf der Oberfläche des Meteoriten suchen, die zeigen könnten, ob und wann der Brocken mit Wasser in Berührung gekommen ist.

Quelle:

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Wieder was neues v. der roten Wüste......

Pasadena/ USA - Nachdem auf Fotoaufnahmen der Mars-Rover Opportunity und Spirit bereits zahlreiche merkwürdige "Objekte" entdeckt wurden und sich Laienforscher aber auch Experten über deren Herkunft und Natur streiten, kommt nun ein vermeintlich schwarzer Kubus in der Nähe des Gusev-Kraters zum bisherigen Kuriositäten-Kabinett des Mars hinzu.

Das auffallend ebenmäßige und rechtwinklige Objekt sticht deutlich aus der großen Anhäufung zahlreicher unregelmäßig geformter Steine in seiner direkten Umgebung heraus und wirkt wie ein verlorener Würfel in der kargen Mars-Landschaft. Während gerade in Online-Foren dieser "Stein" bereits als möglicherweise außerirdisches Artefakt diskutiert wird, verweisen andere Betrachter auf dem Umstand, dass auch auf der Erde ebenmäßige Steinformen durch unterschiedliche geologische Prozesse entstehen können. Zudem sei es gut möglich, dass der vermeintliche Würfel nur zufällig und aus der Perspektive der Momentaufnahme derart symmetrisch erscheint - aus einem anderen Blickwinkel oder von der gegenüberliegenden Seite betrachtet, jedoch schnell diese Form verliert und dann ebenso "natürlich" erscheinen würde wie alle anderen Steine der Szenerie.

Aufgenommen wurde das Bild mit der "Panoramic Camera" am 676 Tag (Sol) der Mission auf dem Weg des Rovers zum Gusev-Krater. Ohne dass der Rover oder eine spätere Mission zum "Mars-Kubus" zurückkehren und ihn genauer untersuchen, wird wohl auch diese Aufnahme und die mysteriöse "Black Box" ihr Geheimnis weiterhin für sich bewahren.

Diese Neuigkeit wird alle Anhänger der Marszivillisation in ihrem glauben bestätigen. Bevor da niemand vor Ort war gibt das eine Menge raum zum spekulieren^^.

Quelle: grenzwissenschaft

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Ein absolut toller Film von Stanley Kubrick

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Prototyp eines Mars-Anzugs besteht Kältetest


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Bei unglaublichen minus 110 Grad haben am Montag Tiroler Forscher ihren Prototypen eines Weltraumanzuges getestet. Die marsähnlichen Bedingungen fand man in der Kältekammer des Seefelder Hotels Lamm. Tester Ulrich Luger war mehr als 20 Minuten in der Eiseskälte - und fühlte sich pudelwohl.

Seit Jahren arbeitet das Österreichische Weltraumforum an einem Mars-Anzug. In unzähligen Stunden, und auch unter Mithilfe von Tiroler Schülern, ist er nun fertig. Doch taugt er auch etwas?

Futuristischer Anzug
Am Montag wurde der futuristische Anzug einem Härtetest unterzogen. Bei der Suche nach marsähnlichen Bedingungen "haben wir zuerst beim Bäcker Ruetz angefragt, doch in seiner Kühlhalle hat es nur minus 35 Grad", erklärt Mars-Forscher Gernot Grömer, "dann sind wir auf die Kältekammer im Seefelder Tophotel Lamm gestoßen, und Hausherr Hannes Seyrling war sofort bereit mit uns zusammen zu arbeiten."

Am Montag war der spannende Moment - vor allem für den 24-jährigen Studenten Ulrich Luger. Der Innsbrucker "durfte" sich der einstündigen Prozedur des Anziehens unterziehen und dann mit dem 35-Kilo-Anzug in die Kältekammer. Diese dient im Wellness-Tempel normal therapeutischen Zwecken - "etwa bei Rheuma", erklärt Seyrling. Nun erfüllte sie mal andere Aufgaben. "Wir wollten wissen, ob bei dieser enormen Kälte die Technik funktioniert, die Kommunikation mit Ulrich und wie lange er es aushält", so Grömer.

Kältetest bestanden
"Ich war rund 22 Minuten in der Kammer und habe mich eigentlich pudelwohl gefühlt", erzählt der Innsbrucker Student. Nur auf der Innenseite der Oberschenkel sei ein wenig Kälte herein gekrochen - da muss der Anzug noch besser isoliert werden. Ansonsten verlief der Test absolut zufriedenstellend.

Wird dieses Modell also am Mars landen? "Nein, ganz sicher nicht", so Grömer. "Er ist wirklich nur ein Prototyp, aber gewisse Elemente, die wir hier entwickeln, finden sicherlich Niederschlag im echten Modell, das sich vielleicht in 30 Jahren auf den Weg zum roten Planten macht..."

von Stefan Ruef, Tiroler Krone

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Eis in südlichen Breiten des Mars entdeckt


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US-Wissenschaftler haben auf dem Mars so weit im Süden wie noch nie Eis entdeckt. "Wir wussten, dass es unter der Oberfläche des Mars in höheren Breitengraden Eis gibt, aber jetzt haben wir festgestellt, dass dies auch näher am Äquator der Fall ist, als wir gedacht haben", sagte Shane Byrne von der Universität Arizona. Mit Hilfe der Kamera einer US-Raumsonde entdeckten die Forscher das Eis in mehreren Kratern (Bild), die kürzlich durch Meteoriteneinschläge entstanden waren.

Auch die hohe Reinheit des Eises von etwa 99 Prozent überraschte die Forscher. Nach Byrnes Aussage waren sie zuvor davon ausgegangen, dass das gefrorene Wasser zur Hälfte mit Erde vermischt sei. Kurz nachdem die Wissenschaftler das Eis in den neu entstandenen Kratern das erste Mal beobachten konnten, war es jedoch bereits verdunstet.

"Relikt eines feuchteren Klimas auf dem Mars"

Wären die Aufnahmen einige Monate später angefertigt worden, hätten die Forscher ihre Entdeckung daher nicht machen können. Das Eis ist laut Byrne "ein Relikt eines feuchteren Klimas auf dem Mars, das vielleicht nur einige tausend Jahre zurückliegt".

Quelle: Krone.at
Fotos: NASA/JPL/University of Arizona

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Russland will mit Atom-Raumschiff zum Mars


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Die Amerikaner wollen zurück auf den Mond, die Russen nehmen den Mars ins Visier: Ihr Projekt für den Bau eines atomgetriebenen Raumschiffes soll bemannte Flüge tief ins All, zum Mars (Bild) und anderen Planeten möglich machen. Die rein technische Seite stellte der Chef der russischen Raumfahrtbehörde, Anatoli Perminow, bereits am Mittwoch vor, am Donnerstag schob er dann auf der Website seiner Behörde konkrete Ziele nach.

Bereits 2012 könnte das erste Design des neuen Raumschiffes fertig sein, erklärte Perminow. Dann werde es weitere neun Jahre dauern und 17 Milliarden Rubel (400 Millionen Euro) brauchen, das Gefährt zu bauen.

Das Vorhaben hat die Unterstützung von Präsident Dmitri Medwedew, der die Regierung am Mittwoch aufforderte, dessen Finanzierung sicherzustellen. Perminow sagte zu den Zielen in seiner Web-Erklärung: "Das Projekt soll großangelegte Erkundungsprogramme im All umsetzen, darunter eine bemannte Mission zum Mars, interplanetare Reisen sowie Aufbau und Betrieb von Außenstellen auf Planeten."

Neuer Wettlauf im All?
Perminows Konkretisierungen kamen einen Tag nach dem erfolgreichen Test einer NASA-Mondrakete, die den USA eine bemannte Rückkehr zum Mond ermöglichen soll (Bericht in der Infobox). Das sieht fast nach einem neuen Wettlauf im All aus. Experten weisen aber auch darauf hin, dass beide Seiten in den vergangenen Jahren wenig für die Entwicklung von Raumschiffen getan haben.

So wird im kommenden Jahr das US-Shuttle-Programm eingestellt, ohne dass eine neue Baureihe für Flüge etwa zur Internationalen Weltraumstation (ISS) zur Verfügung steht. Die NASA ist dann für die Beförderung von Astronauten ganz auf die russischen Sojus-Raketen und -Kapseln angewiesen - einer seit 40 Jahren bewährten, aber auch kaum veränderten Technologie.

Amerikanische wie russische Experten sehen in einem atomgetriebenen Raumschiff die richtige Wahl für bemannte Flüge tief ins All. Ein leitender NASA-Ingenieur für die Entwicklung von atomgesteuerten Antrieben für Raumschiffe, Stanley Borowski, sagte, die Nukleartechnologie biete für Flüge etwa zum Mars viele Vorteile. So hätten atomgetriebene Raketen die doppelte Reichweite konventioneller Antriebe.

Reaktor mit Leistung im Megawattbereich
Russland hat bereits Erfahrungen mit atomgetriebenen Satelliten im All. Die Militärsatelliten der damaligen Sowjetunion produzierten allerdings nur wenige Kilowatt Strom und hatten eine Lebensdauer von gut einem Jahr. Das neue russische Vorzeigeprojekt im All sieht einen Atomreaktor mit einer Leistung im Megawattbereich vor.

Ein Moskauer Experte des russischen Raumfahrtprogramms, Igor Lissow, sagte der Nachrichtenagentur AP: "Das wird ziemlich effizient sein für einen Flug zum Mars." Seit den 60er-Jahren forschten russische Ingenieure an Atomantrieben für Weltraummissionen. Diese Erfahrung werde nützlich sein: "Es wird ein beträchtlich stärkerer Atomreaktor benötigt, aber die Aufgabe ist ziemlich realistisch", sagte Lissow.

Quelle: Krone.at

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 Post subject: Steckt im Mars-Sand
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NASA will Rover "Spirit" wieder flott bekommen


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Die NASA versucht zurzeit, ihren Mars-Rover "Spirit" wieder flott zu kriegen. Experten der US-Weltraumbehörde haben damit begonnen, elektronische Signale zu dem Vehikel auf dem Roten Planeten zu senden, damit es sich aus einem Sandloch befreien kann, in dem es seit April dieses Jahres steckt. "Wir haben in der Nacht erste Signale geschickt", sagte eine Sprecherin am Dienstag. "Nun warten wir auf erste Ergebnisse."

Die "Befreiungsaktion" sei äußerst schwierig und könne mehrere Wochen oder länger dauern, hieß es. Zudem sind die Experten unsicher, ob die Rettungsversuche tatsächlich von Erfolg gekrönt sein werden.

Der 2,30 Meter breite und 1,60 Meter lange Roboter befindet sich gemeinsam mit seinem Zwilling "Opportunity" seit 2004 auf dem Mars und versorgt die NASA mit wissenschaftlichen Daten. Im April war "Spirit" auf einer Erkundungsfahrt über krustigen Boden eingebrochen und in einer darunter liegenden Sandschicht stecken geblieben. Zunächst scheiterten mehrere Befreiungsversuche.

Eines der sechs Räder defekt
Jetzt sollen die Räder des Roboters äußerst behutsam und langsam in Bewegung gesetzt werden, damit "Spirit" Stück für Stück aus dem lockeren Sand herauskommt. "Der Versuch, 'Spirit' aus der Sandfalle auf dem Mars zu befreien, wird voraussichtlich Wochen oder Monate dauern, falls das überhaupt möglich sein sollte", heißt es in einer Mitteilung der NASA. Erschwerend kommt hinzu, dass eines der sechs kleinen Räder von "Spirit" defekt ist.

Rover-Mission bereits jetzt ein Erfolg
Ob der Rettungsversuch gelingt oder nicht: Die Mission der beiden Mars-Rover gilt bereits jetzt als ausgesprochener Erfolg. Ursprünglich war geplant, dass "Spirit" und "Opportunity" gerade mal 90 Tage arbeiten. Nun sind sie bereits seit fünf Jahren im Einsatz.

Quelle:krone

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PostPosted: 06.01.2010, 22:35 
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Forscher finden auf Mars Spuren von einstigen Seen


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Auf dem Mars hat es früher offenbar ein miteinander verbundenes Seensystem gegeben. In der Äquatorregion des Roten Planeten entdeckten britische Forscher jetzt die Überbleibsel mehrerer Gewässer von jeweils rund 20 Kilometern Durchmesser. Die Wissenschaftler des Imperial College London vermuten, dass es in dieser Mars-Region vor rund drei Milliarden Jahren so warm wurde, dass das im Boden enthaltene Eis schmolz und sich in Senken sammelte.

Bisher glaubten Forscher zwar, dass der Mars in seiner Frühzeit warm und feucht war. Aber man dachte, vor knapp vier Milliarden Jahren habe der Planet den Großteil seiner Atmosphäre verloren und sei zu einer kalten Wüste verödet. Dass es auch im Mars-Mittelalter, der sogenannten Hesperianischen Epoche, noch warme und feuchte Phasen gab, belegen nun Aufnahmen der Nasa-Sonde Mars Reconaissance Orbiter, die den Planeten derzeit umkreist.

Landschaft ähnelt Thermokarst-Gebieten
Die Forscher analysierten Bilder aus der Umgebung von Ares Vallis, einer am Äquator gelegenen, 2.000 Kilometer langen Schlucht. In dieser Region liegen etliche Senken, die über kleine gewundene Kanäle (rote Pfeilchen) miteinander verbunden sind. Diese Landschaft ähnelt auffällig den Thermokarst-Gebieten in Alaska und Sibirien, in denen aus auftauenden Permafrostböden ein verzeigtes Seen-System entstand. Das Alter der Mars-Seen von etwa drei Milliarden Jahren errechneten die Forscher aus der Zahl der Meteoritenkrater in der Gegend.

Bedingungen für Entstehung von Leben
Als Ursache für die plötzlich einsetzende Warmphase vermuten sie vulkanische Aktivitäten, Einschläge von Meteoriten oder eine Verlagerung der Umlaufbahn des Planeten um die Sonne. Entstehende Gase hätten sich dann zeitweilig in der Atmosphäre angereichert und so die Wärme gehalten. Diese warmen und feuchten Gegenden könnten nach Ansicht der Forscher auch günstige Bedingungen für die Entstehung von Leben auf dem Nachbarplaneten geboten haben.

"Die Erforschung des Mars hat sich bisher weitgehend auf die Frühphase und die jüngere Vergangenheit konzentriert", sagt Studienleiter Nicholas Warner. "Wissenschaftler haben die Hesperianische Epoche weitgehend übersehen, weil der damalige Mars als frostiges Ödland galt. Unsere Studie zeigt, dass dieses Mittelalter viel dynamischer war als wir bisher dachten", berichten die Wissenschaftler in der Zeitschrift "Geology".


Quelle: Krone

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NASA-Sonde schickt Foto von "Bäumen" auf dem Mars


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Eine ganze Weile haben Forscher der NASA gebraucht, ehe sie das jüngste Foto aus der HiRISE-Kamera der Sonde "Mars Reconnaissance Orbiter" deuten konnten. Auf den ersten Blick sind darauf scheinbar Bäume zu sehen. Des Rätsels Lösung: Es sind Sandrutschungen, die entstehen, wenn zum Jahreszeitenwechsel das Trockeneis in der Marswüste "schmilzt".

Das "High Resolution Imaging Science Experiment", die derzeit leistungsstärkste Kamera im Weltraum, liefert seit dem Jahr 2006 immer wieder spektakuläre Aufnahmen der Marsoberfläche.

"Bäume" sind Sandlawinen
Die "Bäume" verdutzten die Weltraumforscher der NASA zunächst. Es sieht tatsächlich so aus, als würden ein paar dürre Pappeln die Sanddünen auf dem unwirtlichen roten Planeten schmücken. Tatsächlich sind es kleine Sandlawinen, die HiRISE fotografiert hat.

"In der Winterzeit bedeckt eine Schicht 'Kohlendixoid-Eis' die Dünen. Wenn der Frühling kommt, wärmen die Sonnenstrahlen diese Schicht", schreibt die NASA auf ihrem Blog. Die Trockeneisschichten brechen und das feste CO2 verdunstet (sublimiert). Dabei entstehen kleine Sandlawinen, die die dunklen Striche auf den Dünen erzeugen, die aus der Vogelperspektive wie Bäume aussehen.

Frühling längste Jahreszeit auf dem Mars
Auf dem Mars sind die Jahreszeiten unterschiedlich lange. Zudem gibt es wegen des unkreisförmigen Orbits des roten Planeten Temperaturunterschiede zwischen Nord- und Süd-Hälfte von bis zu 30 Grad Celsius. Auf der Nordhalbkugel dauern der Frühling 199,6, der Sommer 181,7, der Herbst 145,6 und der Winter 160,1 irdische Tage. Der Umschwung von Winter auf Frühling beginnt im Dezember.

Quelle: ESA/NASA

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Wow das Foto ist wirklich atemberaubend scharf und die Gegend faszinierend schön! Ich würde da so gerne mal hinfliegen *träum*, schade das das noch nicht geht.

Übrigens wie Bäume sehen die schwarzen Striche für mich nicht aus, eher wie Grashalme in Sanddünen am Meeresstrand. Obwohl......

lg Vicky

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Liebe Vicky,

grundsätzlich ist auch heute ein Flug zum Mars schon möglich.

Ich würde Dir aber dringend davon abraten.
Voraussichtlich werden nur ältere Astronaten/innen zum Mars geschickt, denn zum einen ist die kosmische Strahlung während des Fluges (auf die lange Flugdauer gesehen) so stark, dass man nach oder während des Fluges möglichst keine Kinder mehr zeugen / bekommen sollte. Zudem ist davon auszugehen, dass das Krebsrisiko als Langzeitrisiko (so 20 bis 30 Jahre nach dem Flug) sehr sehr groß ist. Dies ist jetzt bei Astronauten, die z.B. die 50 überschritten haben, nicht mehr so problematisch.
Außerdem wird davon ausgegangen, dass die Psyche bei älteren Menschen stabiler ist, so dass sie einen mehrjährigen Flug voraussichtlich stressfreier überstehen.

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PostPosted: 02.02.2010, 22:27 
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Der kleine Marsrover "Spirit", der seit sechs Jahren den Roten Planeten erkundet, wird nicht mehr rollen. Die NASA hat ihre Bemühungen eingestellt, den seit zehn Monaten im Sand steckenden Roboter zu befreien. Er soll nun zu einer stationären Forschungsplattform werden, wie die Raumfahrtbehörde am Dienstag mitteilte.

"Spirit ist nicht tot, er hat nur eine neue Phase seines langen Lebens begonnen", sagte Doug McCuistion, Direktor des Mars-Forschungsprogramms im NASA-Hauptquartier in Washington. "Wir haben der Welt im vergangenen Jahr gesagt, dass unsere Versuche, unseren geliebten Roboter zu befreien, vielleicht nicht erfolgreich sein werden. Es sieht so aus, als würde Spirits derzeitiger Ort auf dem Mars sein letzter Ruheplatz."

Im März 2004 am Mars gelandet
Der Rover und sein Zwillingsbruder "Opportunity" waren im Jänner 2004 auf dem Mars gelandet. Ursprünglich war die NASA nur von einer Lebensdauer von 90 Tagen ausgegangen, aber die beiden Rover übertrafen alle Erwartungen: Sie liefen und liefen und liefen. "Opportunity" rollt immer noch, aber "Spirits" Räder brachen im Frühjahr vergangenen Jahres durch die krustige Marsoberfläche und blieben im weichen Sand darunter stecken. Die NASA hatte dann in monatelanger Arbeit ein Programm entworfen, um den Roboter Millimeter um Millimeter, Zentimeter um Zentimeter aus seiner Sandfalle zu befreien.

Kommunikation erschwert
Nachdem dies gescheitert ist, will die Raumfahrtbehörde sich jetzt darauf konzentrieren, "Spirit" durch den bevorstehenden Mars-Winter zu bringen. Er hat sich leicht seitwärts geneigt festgefahren und kann der NASA zufolge in dieser Position mit seinen Solarpaneelen wahrscheinlich nicht genügend Sonne auffangen, um während des Winters mit der Erde zu kommunizieren.

Jetzt will die NASA versuchen, den Neigungswinkel zumindest um ein paar Grad zu verbessern. Als Forschungsstation kann "Spirit" unter anderem mit Hilfe seines Roboterarms den Boden in seiner Nähe intensiv erkunden. Er hat damit der NASA zufolge bereits begonnen.

Quelle: NASA/ESA

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