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 Post subject: News "Exoplaneten"
PostPosted: 23.10.2009, 16:05 
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Genfer Astronomen finden 32 neue Exoplaneten


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Genfer Astronomen haben gleich 32 neue Planeten (einer davon umkreist den oben abgebildeten Stern Gliese 667 C) außerhalb unseres Sonnensystems entdeckt. Die Zahl der bekannten Exoplaneten stieg damit auf rund 400, wie die Europäische Südsternwarte (kurz ESO), die Teleskope in Südamerika betreibt, am Montag mitteilte.

Die Forscher stellten ihre Entdeckungen gleichzeitig bei zwei Fachkonferenzen in Porto und Madrid vor. Möglich wurden die Funde durch ein Messgerät namens HARPS (High Accuracy Radial Velocity Planet Searcher), das von einem internationalen Team um Michel Mayor vom Observatorium der Universität Genf gebaut worden war.

HARPS war 2003 auf einem ESO-Teleskop in La Silla in Chile installiert worden. Seitdem wurden damit nicht weniger als 75 der bisher 400 bekannten Exoplaneten entdeckt. Die unerreichte Präzision des Instruments führt vor allem zu einem sprunghaften Anstieg der relativ kleinen Planeten.

Bislang 28 Super-Erden entdeckt
Insgesamt seien heute 28 Planeten bekannt, die eine Masse von weniger als das 20-Fache der Erde hätten, schreibt die ESO. Nicht weniger als 24 dieser sogenannten Super-Erden wurden von HARPS entdeckt. Allein unter den am Montag vorgestellten Neuentdeckungen befinden sich laut ESO etwa zehn Super-Erden.

Super-Erde ist eine umgangssprachliche Bezeichnung für einen großen extrasolaren terrestrischen Planeten. Die etwas irreführende Bezeichnung richtet sich lediglich nach der Masse, macht jedoch keine Aussagen zur Oberflächenbeschaffenheit oder Bewohnbarkeit des Planeten. Eine Super-Erde muss mindestens so schwer wie die Erde, aber leichter als der Planet Uranus sein und dementsprechend eine ein- bis 14-fache Erdmasse aufweisen.

Auch Österreich ist ESO-Mitglied
Die ESO wurde im Jahr 1962 gegründet, um auch europäischen Astronomen Beobachtungsmöglichkeiten am Südsternhimmel zu verschaffen. Sie zählt 14 Mitgliedsstaaten, zu denen seit dem Juli 2008 auch Österreich zählt.

Quelle: Krone.at
Foto: ESO/L. Calçada

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PostPosted: 23.10.2009, 21:08 
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Gibt es dazu Infos, wie weit diese Planeten von der Erde entfernt sind ??

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PostPosted: 24.10.2009, 07:01 
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Auf jeden Fall müssen sie schon ziemlich weit weg sein. Wie weit genau weiß ich leider nicht aber die Entfernung dürfte schon einiges betragen.


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PostPosted: 24.10.2009, 12:38 
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Och, das ist schade. Dann gibt es ja gar keine Aussicht auf einen Besuch von dort ... :engel5:

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PostPosted: 24.10.2009, 13:14 
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Der beste Ort, sich einen Überblick über alle bislang entdeckten Planeten um andere Sterne zu verschaffen, ist die Extrasolar Planets Encyclopaedia, die von einem der führenden "Planetenjäger"-Teams in Genf betrieben wird.
Insgesamt wurden schon 403 solcher Planeten entdeckt.

Hier gehts zur Liste: *** The link is only visible for members, go to login. ***

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PostPosted: 17.12.2009, 22:05 
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Auf der Jagd nach der zweiten Erde


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Amerikanischen Astronomen ist eine sensationelle Entdeckung geglückt: Mit einfachen Fernrohren, wie sie auch Hobbyforscher verwenden, konnten sie einen Planeten aufspüren, der unserer Erde sehr ähnlich ist.

GJ 1214b ist vor allem deswegen eine Sensation, weil auf ihm sehr viel Wasser vorhanden ist, wie das "Havard-Smithsonian Center For Astrophysics" (CFA) mitteilt. "Es scheint so, als sei das eine Wasserwelt", berichtet Studentin Zachory Berta, die als erste die Brisanz der Daten erkannte. "Er ist viel kleiner, kühler und viel erdenähnlicher als jeder bisher bekannte Exoplanet."

Trotzdem sind die Ausmaße der so genannten Supererde gigantisch: Der entdeckte Planet ist 6,5 Mal schwerer als unsere Erde, fast drei Mal so groß, auf ihm herrschen Temperaturen von 120 bis 280 Grad Celsius, und sein Ozean ist 15.000 Kilometer tief. GJ 1214b umrundet in 38 Stunden einen roten Zwerg (GJ 1214) - das sind Sterne mit einer schwachen Leuchtkraft. Im Vergleich zu unserer Sonne ist die Strahlkraft von GJ 1214 3.000 Mal schwächer.

"Dass wir die Supererde mit kleinen Teleskopen von der Erde aus entdecken konnten, ist der Beweis, dass jeder mit einer technisch ähnlichen Ausrüstung dazu in der Lage ist. Studenten auf der ganzen Welt können diese Supererde beobachten", schwärmt Harvard-Professor David Charbonneau, der das Teleskop-Projekt MEarth leitet.

Nach der Entdeckung ist die Beobachtung von GJ 1214b noch lange nicht abgeschlossen. Jetzt geht es darum, die Atmosphäre des Planeten zu erforschen. Die Harvard-Experten gehen bisher davon aus, dass die heißen Wassermassen die Luftschicht stark beeinträchtigt haben. Diese Vermutung soll nun das Weltraumteleskop Hubble überprüfen. "Weil der Planet so nah an unserer Erde ist, sollte Hubble die Atmosphäre aufspüren und bestimmen können, woraus sie besteht", ist Charbonneau zuversichtlich.

Quelle: GMX,

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PostPosted: 18.12.2009, 07:22 
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Wirklich sehr interessant aber ich denke nicht das die Menschen dort leben könnten. Kreaturen haben sich wahrscheinlich schon im Wasser und vielleicht auch an Land gebildet, aber für den Menschen wäre der Planet viel zu heiß und der Ozean viel zu gefährlich.


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PostPosted: 06.01.2010, 23:01 
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Jeder sechste Stern hat Planetensystem wie unseres


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Rund jeder sechste Stern in der Milchstraße hat vermutlich ein Planetensystem, das mit unserem vergleichbar ist. Das schließt ein Team um den Astronomen Scott Gaudi von der Ohio State University in Columbus aus den Beobachtungsdaten von vier Jahren. Etwa 15 Prozent der Sterne in unserer Galaxie bilden demnach ähnliche Systeme mit mehreren großen Gasplaneten in den Außenbezirken.

"Nun kennen wir unseren Platz in der Galaxis", sagte Gaudi am Dienstag auf der Jahrestagung der Amerikanischen Astronomengesellschaft AAS in Washington. "Sonnensysteme wie unseres sind nicht einzigartig - aber auch nicht weit verbreitet."

Gaudis internationales Team hat über mehrere Jahre die Galaxis nach Planeten außerhalb unseres Sonnensystems abgesucht. Dabei stützten sie sich auf den sogenannten Mikro-Gravitationslinsen-Effekt. Dieser setzt dann ein, wenn aus Sicht der Erde ein Stern den anderen kreuzt. Der Himmelskörper, der näher an der Erde ist, verstärkt wie eine Lupe das Licht des entfernteren Sterns. Umkreisen Planeten den sogenannten Lupen-Stern, erhöhen sie diese Verstärkung kurzzeitig.

Mit dieser Technik spürten die Forscher in den vier Beobachtungsjahren nur ein einziges Sonnensystem wie unseres auf, das große Gasplaneten in den Außenbezirken besitzt. "Hätte jeder Stern ein Sonnensystem wie unseres, hätten wir etwa sechs finden müssen", erläuterte Gaudi, der für seine Forschung den Helen-B.-Warner-Preis für Astronomie erhielt.

Große Gasplaneten in den Außenbezirken eines Sonnensystems gelten als günstig für die Entwicklung von Leben auf möglichen inneren Gesteinsplaneten. Dank ihrer enormen Schwerkraft fangen sie herumtrudelnde Bruchstücke, Kometen und Asteroiden ein und mildern so das tödliche kosmische Bombardement innerer Planeten.


Quelle: Krone

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PostPosted: 10.01.2010, 15:44 
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US-Forscher finden zweitkleinsten Exo-Planeten


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Beim Jahrestreffen der American Astronomical Society haben Forscher jetzt von der Entdeckung des zweitkleinsten bis dato gefundenen Exoplaneten berichtet. Der im Sternbild des Herkules gefundene Planet mit dem wissenschaftlichen Namen HD 156668b hat die etwa vierfache Masse unserer Erde und braucht für einen Umlauf um seine Sonne (im Bild links oben) 4,6 Tage.

Aufgespürt wurde der Exoplanet, der rund 80 Lichtjahre von der Erde entfernt ist, von US-Astronomen des California-Planet-Search-Teams, der Yale Universität, dem California Institute of Technologie und der Penn State University mithilfe des 10-Meter-Keck-I-Teleskop am Mauna Kea auf Hawaii.

Also Exoplaneten werden alle jene Planeten bezeichnet, die sich außerhalb unseres Sonnensystems befinden. Ihr Nachweis ist erst seit einigen Jahren möglich. Er stellt besondere Anforderungen an die Teleskope, da diese Planeten nur eine sehr geringe Strahlung abgeben und von den Sonnen überstrahlt werden.

Bereits über 400 Exoplaneten entdeckt
In den vergangenen 15 Jahren wurden bereits mehr als 400 Exoplaneten entdeckt, aber nur sehr wenige sind von ihrer Masse her vergleichbar mit der Erde oder anderen erdähnlichen Himmelskörpern.

In der Regel handelt es sich bei den fernen Planeten um riesige Gasbälle mit einer bis zu 25 Mal so großen Masse wie Jupiter. Allerdings haben die Forscher schon von Anfang an damit gerechnet, auch kleinere Trabanten zu finden, die aus Stein beziehungsweise Lava bestehen könnten.

Quelle:Krone

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PostPosted: 10.01.2010, 18:38 
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Boahh ... wenn der in 4,6 Tagen um seine Sonne herum fliegt, muss man sich dann nicht ganz dolle festhalten (am Planeten) damit man nicht weggeschleudert wird ??

Also, mir würde da echt schwindelig werden. Und dann dauert das Jahr nur 4,6 Tage ... also alle 4 1/2 Tage ne Stunde Weihnachten ... nö - da möchte ich nich hin ..

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 Post subject: Re: News "Exoplaneten"
PostPosted: 31.07.2010, 07:35 
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Quote:
Oxford/ England - Im März 2009 gestartet, hat das NASA-Weltraumteleskop "Kepler" bislang 706 Sterne entdeckt, die Hinweise auf planetare Begleiter aufweisen. Daten zu rund 400 dieser möglichen Exoplaneten hatte die NASA kürzlich der internationalen Astronomengemeinschaft zugänglich gemacht, hielt jedoch Daten zu den interessantesten und wahrscheinlichsten Kandidaten für erdähnliche Planeten noch zur eigenen Auswertung zurück (...wir berichteten). Auf einem Vortrag hat nun ein Mitglied des Kepler-Teams eine erstaunliche Anzahl "erdähnlicher" Planeten präsentiert und damit zugleich für kontroverse Diskussionen und erste Verschwörungstheorien gesorgt.


Der Kepler-Astronom Dimitar Sasselov sprach Mitte Juli auf der "TEDGlobal Conference" in Oxford und zeigte dabei auch eine Grafik, auf der erklärt wird, dass Kepler rund 140 Kandidaten "erdähnlicher" Planeten gefunden habe, deren Größe unterhalb des zweifachen des Erdradius liegt.


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 Post subject: Re: News "Exoplaneten"
PostPosted: 03.02.2011, 09:59 
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Weltraumteleskop Kepler findet zahlreiche erdgroße Planetenkandidaten innerhalb der habitablen Zonen um ferne Sterne

Quote:
Washington/ USA - Mit der erneuten Veröffentlichung von Beobachtungsdaten des Weltraumteleskops "Kepler" haben NASA-Wissenschaftler auch zahlreiche Kandidaten für erdgroße Planeten bekannt gegeben, die ihre Sterne innerhalb der sogenannten habitablen Zone umkreisen. Somit könnte es auf diesen Planeten aufgrund gemäßigter Temperaturen auch Wasser in flüssiger Form und damit die Grundlage für Leben geben, wie wir es von der Erde kennen.

Bei derartigen "Kandidaten" handelt es sich um mögliche Planeten, deren tatsächliche Existenz noch bestätigt werden muss. Fünf dieser Planetenkandidaten sind in etwa so groß wie die Erde.

Insgesamt hat die NASA Daten von mehreren hundert Planetenkandidaten veröffentlicht, wodurch die Anzahl der von Kepler entdeckten potentiellen Planeten auf 1.235 angestiegen ist.
68 davon sind in etwa erdgroß. Bei 288 handelt es sich um sogenannte "Super-Erden", also Planeten von dem zwischen 2 bis 10-fachen der Erdmasse, 662 Planeten von in etwa der Größe des Neptun, 165 jupitergroßen Planeten und 19 Planeten, die größer sind als der Gasriese Jupiter.

54 der Kandidaten umkreisen ihre Sterne innerhalb der habitablen Zone und fünf dieser 54 sind in etwa erdgroß. Die verbleibenden 49 Kandidaten in der lebensfreundlichen Zone verfügen über Größen zwischen dem Zweifachen der Erde und der mehrfachen Größe des Jupiters.

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 Post subject: Re: News "Exoplaneten"
PostPosted: 26.08.2011, 14:41 
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Reuters wrote:
Astronomen entdecken Planeten aus Diamant

Astronomen haben einen exotischen Planeten entdeckt, der aus Diamant zu bestehen scheint und rund um einen kleinen Stern in unserer galaktischen Hinterhof kreist.

Der neue Planet ist viel dichter als jeder andere bisher bekannte und besteht größtenteils aus Kohlenstoff. Weil er so dicht ist, haben Wissenschaftler berechnt, daß der Kohlenstoff kristallin muss, also wird ein großer Teil dieser fremden Welt tatsächlich aus Diamant bestehen.

"Die Entwicklungsgeschichte und die erstaunliche Dichte des Planeten deuten darauf hin, daß er Kohlenstoff enthältt - also ein massiver Diamant, der einen Neutronenstern alle zwei Stunden in eine Umlaufbahn umkreist, die so eng ist, daß Sie ins Innere unserer Sonne passen würde", sagte Matthew Bailes von der Swinburne University of Technology in Melbourne.

Mit einem Abstand von 4.000 Lichtjahre zu uns, oder um ein Achtel des Weges von der Erde bis zum Zentrum der Milchstraße, ist der Planet wahrscheinlich der Rest eines einst gewaltigen Stern, der seine äußeren Schichten an den Stern, den er umkreist, einen so genannten Pulsar, verloren hat.

Pulsare sind kleine, tote Neutronensterne, deren Durchmesser nur rund 20 Kilometer (12,4 Meilen) beträgt und die hunderte Male pro Sekunde um die eigene Achse rotieren, wobei sie Strahlungsbündel aussenden.

Im Fall von Pulsar J1719-1438 überstreichen diese Strahlen regelmäßig die Erde und werden von Teleskopen in Australien, Großbritannien und Hawaii überwacht, dank derer die Astronomen Abweichungen durch die Anziehungskraft des ansonsten unsichtbaren Planeten zu erkennen.

Die Messungen legen nahe, daß der Planet, der seinen Stern alle 2 Stunden und 10 Minuten umkreist, etwas mehr Masse als Jupiter besitzt, aber 20-mal so dicht ist, berichteten Bailes und seine Kollegen in der Fachzeitschrift Science am Donnerstag.

Neben Kohlenstoff enthält der neu entdeckte Planet wahrscheinlich auch Sauerstoff, der an der Oberfläche sehr viel weiter verbreitet sein könnte und zum kohlenstoffreichen Zentrum hin wahrscheinlich immer seltener wird.

Seine hohe Dichte lässt darauf schließen, daß die leichteren Elemente Wasserstoff und Helium, die die Hauptbestandteile von Gasriesen wie Jupiter darstellen, nicht vorhanden sind.

Wie diese seltsame Diamantenwelt tatsächlich von Nahem ausssieht, ist jedoch ein Rätsel.

"In Hinblick darauf, was er aussieht, weiß ich nicht einmal zu spekulieren", sagte Ben Stappers von der University of Manchester. "Ich kann mir nicht vorstellen, daß wir hier das Abbild eines ausgesprochen glänzenden Objektes betrachten."
Ich hoffe, meine Übersetzung ist OK. :hot:
Mein Übersetzungshonorar beträgt einen Diamantplaneten - Freundschaftspreis. :brüll:

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Wenn ich schon der Affe bin, dann will ich der Affe sein, der dem Engel auf's Maul haut.


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 Post subject: Re: News "Exoplaneten"
PostPosted: 26.08.2011, 15:08 
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Wow, das ist interessant!

Hab eben auch davon gelesen

Hättest dir die Mühe sparen können :D

:BrAv:


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