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US-Sonde stößt in Grenzbereich des Sonnensystems


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Ein Jahr nach ihrem Start hat die US-Raumsonde IBEX neue Informationen aus den bisher unbekannten Grenzbereichen unseres Sonnensystems gesammelt. Die Bilder und Messergebnisse von IBEX (Interstellar Boundary Explorer) seien "ausgesprochen bemerkenswert", weil sie "Phänomene dokumentieren, die nicht zu unseren Theorien und aktuellen Modellen über diese Region passen", sagte NASA-Experte David McComas im texanischen San Antonio.

Zu den interessantesten Befunden zählte McComas, dass es im Grenzbereich der Heliosphäre - dem blasenförmigen Einflussbereich der Sonnenwinde um unser Sonnensystem - mehr Licht gibt als bisher erwartet. "Während wir in diesem interstellaren Grenzbereich, wo das Sonnenlicht Dutzende Milliarden Kilometer von der Erde entfernt endet, nur ganz schwache Variationen erwartet haben, hat IBEX uns einen sehr feinen Lichtschleier gezeigt", sagte McCamus. Dieses Licht sei "zwei- bis dreimal intensiver als der Himmel in der Region um die Heliosphäre".

Schutz vor kosmischer Strahlung
Die Region an der Grenze des Sonnensystems ist von großer Bedeutung, weil sie die Erde weitgehend vor der gefährlichen kosmischen Strahlung schützt. In dem von IBEX untersuchten Übergangsgebiet kollidieren heiße Sonnenwinde mit Teilchen aus anderen Regionen der Milchstraße. Außerdem pulsieren dort mehrere starke Magnetfelder. Der von IBEX dokumentierte Lichtschleier scheint nach den Worten von McComas unter dem Einfluss eines kosmischen Magnetfelds zu stehen; der Einfluss der interstellaren Umgebung auf die Heliosphäre scheine größer zu sein als bisher angenommen.

Hochempfindliche Technik an BordDie IBEX-Sonde ist mit hochempfindlichen Spezialinstrumenten ausgerüstet. Sie verfügt über spezielle Kameras mit nur einem Pixel und großer Brennweite, welche energetisch neutrale Atome messen können. Die wenigen Informationen über die entfernte Region stammen von den 1977 ins All geschossenen Sonden Voyager 1 und 2. Diese haben die Ausläufer des Sonnensystems bereits erreicht und senden bis heute Daten mit zum Teil überraschenden Ergebnissen.

Voyager 1 erreichte Ende 2004 ein Gebiet, das die Wissenschaftler als "Termination Shock" bezeichnen. Dort treffen die Sonnenwinde auf interstellare Gase. Voyager 2 erreichte 2007 die Sonnenscheide, den äußersten Bereich des Sonnensystems, in dem noch Sonnenwinde vorkommen. Die Wissenschaftler rechnen damit, dass der Kontakt zu der Sonde 2020 abbrechen dürfte, weil die Plutonium-Generatoren immer schwächer werden.

Quelle: Krone.at

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Neues russisches Modul "Poisk" auf dem Weg zur ISS


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Eine russische Sojus-Rakete ist am Dienstag erfolgreich vom kasachischen Raumfahrtbahnhof Baikonur aus zur Internationalen Raumstation ISS gestartet. Sie bringt das russische Forschungsmodul "Poisk" (russisch für Suche), das künftig auch als Andockstation und Ausstieg für Weltraumeinsätze dienen soll, zur ISS, wo es am Donnerstagnachmittag ankoppeln soll.

Laut Angaben der russischen Raumfahrtbehörde Roskosmos befindet sich an Bord des Moduls zudem Material für wissenschaftliche Experimente. "Poisk", das Anfang 2010 seine Arbeit aufnehmen soll, ist knapp fünf Meter lang, hat einen Durchmesser von zweieinhalb Metern und ist rund drei Tonnen schwer.

Ein Teil des 12,5 Kubikmeter großen Innenraums des neuen Moduls soll für wissenschaftliche Experimente genutzt werden, außerdem soll "Poisk" als Luftschleuse für Außeneinsätze der ISS-Besatzung verwendet werden, wofür bisher das Modul "PIRS2 benutzt wurde. Dafür ist es mit zwei nach innen zu öffnenden Luken mit einem Durchmesser von jeweils einem Meter ausgerüstet.

An der Außenhülle des Moduls sind Stromversorgungs- und Datenanschlüsse für zwei externe Experimentpakete, die von der Russischen Akademie der Wissenschaften entwickelt wurden, vorhanden.

Quelle: krone

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ESA-Satellit Rosetta raste am Freitag an Erde vorbei


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Zum dritten Mal seit seinem Start am 2. März 2004 ist der ESA-Satellit Rosetta am Freitag um 8.45 Uhr an der Erde vorbeigerast. Dabei kam die Raumsonde dem blauen Planeten über dem Indonesischen Ozean mit rund 2.500 Kilometern Distanz am nächsten, teilte die Europäische Raumfahrtagentur ESA in Darmstadt mit.

Die drei Tonnen schwere Sonde ist auf dem Weg zum Kometen 67P/Tschurjumow-Gerasimenko, den sie im Jahr 2014 erreichen soll. Dann soll erstmals ein Landegerät auf einem Kometen ausgesetzt werden.

Bereits 2005 und 2007 nutzte Rosetta die Anziehungskraft der Erde, um die Geschwindigkeit zu erhöhen. Diesmal beschleunigte der Kometenjäger auf 48.000 Kilometer pro Stunde.

Der Name Rosetta bezieht sich auf den Stein von Rosetta, mit dessen Hilfe die Entzifferung der ägyptischen Hieroglyphen gelang. Auf dieselbe Weise soll die Raumsonde helfen, das Geheimnis zu lüften, wie unser Universum aussah, bevor die Planeten entstanden. An Bord befindet sich ein Prototyp der sogenannten Rosetta Disk, einer etwa fünf Zentimeter großen Scheibe aus einer Nickellegierung, auf der etwa 15.000 Seiten Text mit Informationen für über 2.500 Sprachen in mikroskopischer Größe eingeätzt sind.

Quelle:Krone

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"WISE" wird Himmel absuchen und Galaxien finden


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Neue NASA-"Augen" zur Erforschung des Alls: Die US-Raumfahrtbehörde will am Mittwoch eine Sonde starten, die Millionen bisher unbekannte Objekte aufspüren soll. Der "Wide-field Infrared Survey Explorer" - kurz "WISE" - soll die Erde über die Pole hinweg umkreisen und in neun Monaten den gesamten Himmel eineinhalb Mal "absuchen", wie die NASA mitteilte. Die Astronomen hoffen, mit der Infrarotkamera der Sonde massenhaft kosmische Objekte aufzuspüren, die im sichtbaren Licht kaum zu finden sind.

Dazu zählen etwa dunkle Asteroiden und kalte Sterne - Braune Zwerge genannt - die nicht im sichtbaren, aber intensiv im Infrarotbereich strahlen. Anders als sichtbares Licht durchdringen Infrarot-Strahlen auch Staubwolken. Die Forscher rechnen deshalb auch damit, dahinter verborgene leuchtstarke Galaxien zu entdecken. Ein erster Startversuch für "WISE" ist für Mittwoch 15.09 Uhr mitteleuropäischer Zeit auf dem Luftwaffenstützpunkt Vandenberg in Kalifornien geplant.

"Die Augen von "WISE" sind eine riesige Verbesserung im Vergleich zu vergangenen Infrarot-Untersuchungen", sagte Edward Wright von der Universität von Kalifornien in Los Angeles, einer der leitenden Forscher bei dieser Mission. "Wir werden Millionen Himmelskörper finden, die noch nie zuvor erblickt worden sind." Der gesamte Himmel werde in vier Infrarot-Wellenlängenbereichen erkundet, mit einer Empfindlichkeit, die hunderttausende Male größer ist als bei früheren Projekten. Infrarot-Licht, das das menschliche Auge nicht sehen kann, hat größere Wellenlängen als das sichtbare Licht.

Die mit der Kamera entdeckten Objekte sollen katalogisiert und als Navigationshilfe bei künftigen Missionen genutzt werden. Die NASA erhofft sich zudem Aufschlüsse über die Größe und Zusammensetzung von Asteroiden - wichtige Informationen bei der Einschätzung möglicher Kollisionsgefahren. Die Forscher versprechen sich von "WISE" die Entdeckung hunderttausender Asteroiden, von denen Hunderte auf einem relativ erdnahen Weg unterwegs sind.

Warme Objekte geben Infrarot-Strahlung ab. Um das infrarote Glühen von Sternen und Galaxien aufspüren zu können, darf "WISE" aber selbst kein infrarotes Licht abgeben. Zu diesem Zweck hat die NASA vor dem Start das Teleskop und die Detektoren des Raumfahrzeuges auf ultra-kalte Temperaturen abgekühlt. "Nun kann es losgehen", sagte William Irace, Projektmanager im Jet Propulsion Laboratory der NASA in Pasadena (Kalifornien).

Quelle: Krone

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Weltraumteleskop "WISE" von NASA gestartet


Die US-Raumfahrtbehörde NASA hat am Montag ein neues Weltraumteleskop zur Suche nach unbekannten Kometen, Sternen und Galaxien gestartet. Der Satellit mit dem Namen "WISE" (Wide-field Infrared Survey Explorer) soll die Erde über die Pole hinweg umkreisen und im Zeitraum von neun Monaten den gesamten Himmel eineinhalb Mal "absuchen".
Das fliegende Observatorium (Bild voriger Beitrag) wurde vom Luftwaffenstützpunkt Vandenberg (Kalifornien) aus auf den Weg geschickt, nachdem sich der Start wegen technischer Probleme zunächst um einige Tage verzögert hatte.

Suche nach verborgenen Sternen
Die Astronomen hoffen, so bisher verborgen gebliebene kosmische Objekte zu entdecken, darunter die kältesten Sterne und die leuchtstärksten Galaxien, die im sichtbaren Licht kaum zu finden sind. Dazu zählen etwa dunkle Asteroiden und kalte Sterne - Braune Zwerge genannt - die nicht im sichtbaren, aber intensiv im Infrarotbereich strahlen. Anders als sichtbares Licht durchdringen Infrarot-Strahlen auch Staubwolken. Die Forscher rechnen deshalb auch damit, dahinter verborgene leuchtstarke Galaxien zu entdecken.

"Die Augen von "WISE" sind eine riesige Verbesserung im Vergleich zu vergangenen Infrarot-Untersuchungen", sagte Edward Wright von der Universität von Kalifornien in Los Angeles, einer der leitenden Forscher bei dieser Mission. "Wir werden Millionen Himmelskörper finden, die noch nie zuvor erblickt worden sind." Der gesamte Himmel werde in vier Infrarot-Wellenlängenbereichen erkundet, mit einer Empfindlichkeit, die hunderttausende Male größer ist als bei früheren Projekten. Infrarot-Licht, das das menschliche Auge nicht sehen kann, hat größere Wellenlängen als das sichtbare Licht.

Entdeckung Hundertausender Asteroiden erwartet
Die mit der Kamera entdeckten Objekte sollen katalogisiert und als Navigationshilfe bei künftigen Missionen genutzt werden. Die NASA erhofft sich zudem Aufschlüsse über die Größe und Zusammensetzung von Asteroiden - wichtige Informationen bei der Einschätzung möglicher Kollisionsgefahren. Die Forscher versprechen sich von "WISE" die Entdeckung Hunderttausender Asteroiden, von denen Hunderte auf einem relativ erdnahen Weg unterwegs sind.

Warme Objekte geben Infrarot-Strahlung ab. Um das infrarote Glühen von Sternen und Galaxien aufspüren zu können, darf "WISE" aber selbst kein infrarotes Licht abgeben. Zu diesem Zweck hat die NASA vor dem Start das Teleskop und die Detektoren des Raumfahrzeuges auf ultra-kalte Temperaturen abgekühlt. "Nun kann es losgehen", sagte William Irace, Projektmanager im Jet Propulsion Laboratory der NASA in Pasadena (Kalifornien).

Quelle: Krone

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PostPosted: 11.01.2010, 22:49 
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Teleskop "Kepler" entdeckt Planeten, so leicht wie Kork


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Das NASA-Weltraumteleskop "Kepler" (Bild) hat einen fernen Planeten entdeckt, der so leicht ist wie Kork. Das berichtete ein Astronomen-Team am Montag auf der Jahrestagung der Amerikanischen Astronomengesellschaft AAS in Washington. Der Planet mit der Bezeichnung Kepler-7b kreist um einen sonnenähnlichen Stern im Sternbild Leier.

Seine Dichte ist mit 0,17 Gramm pro Kubikzentimeter nur unwesentlich größer als diejenige von Kork (0,15 Gramm pro Kubikzentimeter). "Kepler-7b ist einer der leichtesten Planeten, die bislang entdeckt wurden", schreiben die Forscher um William Borucki von der US-Weltraumbehörde NASA im Fachjournal "Science".

Zwei rätselhafte Himmelskörper entdeckt
Das Weltraumteleskop hat außerdem zwei rätselhafte Himmelskörper entdeckt, die wegen ihrer Größe und Temperatur weder Stern noch Planet sein können. Beide umkreisen einen eigenen Stern, wie Borucki beim AAS-Treffen erklärte. Sie sind deutlich heißer als diese Sterne und außerdem größer und heißer als die Planeten in unserem Sonnensystem.

Weitere Exoplanten gefunden
Neben Kepler-7b und den erwähnten Himmelskörpern hat der im März 2009 gestartete Planetenjäger in den ersten Beobachtungswochen vier weitere sogenannte Exoplaneten entdeckt, von denen drei ebenfalls extrem leicht für ihre Größe sind. Damit bestätige sich die Existenz von Planeten mit einer erheblich geringeren Dichte als bislang vorausgesagt, betonen die Astronomen.

Der fünfte von Kepler entdeckte Exoplanet ähnelt in seiner Dichte (1,91 Gramm pro Kubikzentimeter) und seiner Größe (rund 50.000 Kilometer Durchmesser) dem Gasriesen Neptun aus unserem Sonnensystem. Die übrigen vier sind allesamt wesentlich leichter und deutlich größer als der Jupiter, der größte Planet unseres Systems. Die meisten der bislang entdeckten rund 400 Exoplaneten sind vom Kaliber des Jupiter, umkreisen ihre Sterne aber oft sehr viel enger.

156.000 Sterne auf Begleiter ausgespäht
Das Weltraumteleskop "Kepler" war gestartet worden, um erdähnliche Planeten in der bewohnbaren Zone anderer Sterne in unserer Galaxie aufzuspüren. Als bewohnbare Zone bezeichnen Astronomen denjenigen Bereich um einen Stern, in dem es flüssiges Wasser geben kann. Flüssiges Wasser gilt als Grundvoraussetzung für Leben, wie wir es kennen. Das Team um Borucki stellte in Washington die "Kepler"- Beobachtungen der ersten sechs Wochen vor. In dieser Zeit hatte das Weltraumteleskop 156.000 Sterne auf Begleiter ausgespäht.

Quelle: Gmx

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PostPosted: 11.01.2010, 23:27 
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WoW, wir haben vielleicht eine neue Form von planetaren Objekten entdeckt.
Was ist denn mit einer neuen Form von Planeten oder was ist mit Asteroiden ?


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 Post subject: Re: News Raumsonden
PostPosted: 13.05.2010, 14:02 
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Weltraumteleskop Herschel findet "Loch" im Weltall


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Das europäische Weltraumteleskop Herschel hat laut Angaben der NASA eine höchst ungewöhnliche Entdeckung gemacht. Das Observatorium im All hat einen riesigen leeren Fleck (die dunkle Region im sonst hellen Nebel auf dem Bild) in einer sonst sehr dichten Region namens NGC 1999, die rund 1.500 Lichtjahre von der Erde entfernt ist, entdeckt.

Normalerweise sind dunkle Flecken auf Bildern von Teleskopen ein Hinweise auf extrem dichte Ansammlungen von Staub und Gas. Die jetzt von Herschel gemachten Infrarot-Aufnahmen, die Forscher mit Daten des Teleskops Kitts Peak kombiniert haben, zeigen aber eine gähnende Leere.

"Niemand hat je ein Loch dieser Art gesehen", sagt Tom Megeath von der Universität Toledo im US-Bundesstaat Ohio. "Das ist ungefähr so überraschend, wie wenn man weiß, dass man Regenwürmer unter dem Rasen hat und dann eines Morgens feststellt, dass sie einen gewaltigen Krater gegraben haben."

Nach Ansicht der Astronomen ist das Loch möglicherweise entstanden, als sogenannte Gasjets eines der jungen Sterne in der Wolke die Staub- und Gasschleier von NGC 1999 durchstoßen haben. Die starke Strahlung eines nahen älteren Sterns könnte dazu beigetragen haben, diese Loch dann weiter freizuräumen, so die Forscher.

Herschel ist das größte jemals ins All geschickte Teleskop. Das nach dem deutschen Astronomen Friedrich Wilhelm Herschel (1738-1822) benannte High-Tech-Instrument wurde im vergangenen Mai gestartet und wird im Idealfall bis weit ins Jahr 2013 hinein Daten sammeln und zur Erde senden.

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 Post subject: Re: News Raumsonden
PostPosted: 13.05.2010, 14:04 
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"Herschel" verrät Neues über Geburt von Sternen


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Das europäische Weltraumteleskop "Herschel" (kleines Bild) liefert nach ersten Einschätzungen von Wissenschaftlern neue, bahnbrechende Erkenntnisse über die Geburt von Sternen. Von ihm aufgenommene Bilder zeigten Tausende weit entfernte Galaxien und prachtvolle sternbildende Staubwolken, die sich über die gesamte Milchstraße hinziehen, so die Raumfahrtagentur ESA am Donnerstag.

Die ersten Forschungsergebnisse stellten frühere Annahmen über Sternengeburten infrage und ebneten der künftigen Forschung neue Wege, so die Forscher.

Durch "Herschels" Beobachtungen einer sternbildenden galaktischen Blase mit dem wissenschaftlichen Namen RCW 120 (im Bild blau) konnte etwa ein Stern im Embryonalstadium entdeckt werden, der sich in mehreren Hunderttausend Jahren zu einem der größten und hellsten Sterne unserer Galaxie entwickeln dürfte. Er besitzt bereits jetzt die acht- bis zehnfache Masse der Sonne und ist noch von einer 2.000 Sonnenmassen starken Gas- und Staubwolke umgeben, von der er weiter Materie aufnehmen kann.

"Unmöglichen" Stern entdeckt
"Dieser Stern kann nur größer werden", meint Annie Zavagno vom Labor für Astrophysik in Marseille. Massive Sterne sind selten und kurzlebig. Einen solchen während seiner Entstehung einzufangen, bedeute die einmalige Chance, ein seit langem bestehendes Paradoxon in der Astronomie zu klären. "Nach unserem derzeitigen Kenntnisstand ist es eigentlich nicht möglich, dass sich ein Stern bildet, der größer ist als acht Sonnenmassen", so Zavagno.

Viele dieser "unmöglichen" Sterne sind bereits bekannt, einige davon machen bis zu 150 Sonnenmassen aus. Jetzt hat "Herschel" einen solchen Stern am Anfang seiner Existenz beobachtet und Astronomen können mit Hilfe der gewonnenen Daten untersuchen, inwiefern er ihren Theorien widerspricht.

"Herschel" ist das größte jemals ins All geschickte Teleskop. Das nach dem deutschen Astronomen Friedrich Wilhelm Herschel (1738-1822) benannte High-Tech-Instrument wurde im vergangenen Mai gestartet und wird im Idealfall bis weit ins Jahr 2013 hinein Daten sammeln und zur Erde senden.

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 Post subject: Re: News Raumsonden
PostPosted: 09.07.2010, 13:39 
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Zwischen Mars und Jupiter
Raumsonde trifft auf Asteroiden

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Die Raumsonde Rosetta in einer Computeranimation.(Foto: picture-alliance/ dpa)

Die europäische Raumsonde Rosetta trifft zwischen Mars und Jupiter auf den Asteroiden Lutecia. Fotos sollen Auskünfte über die Beschaffenheit des Himmleskörpers geben. Rosetta ist zurzeit auf dem Weg zum Rande unseres Sonnensystems.

Auf ihrem Flug durch das Weltall trifft die europäische Raumsonde Rosetta am Samstag (17.45 MESZ) auf den Asteroiden Lutecia. Auf etwa 3200 Kilometer soll sich Rosetta der Oberfläche des Asteroiden nähern, der zwischen Mars und Jupiter angesiedelt ist, wie die Europäische Raumfahrtbehörde ESA mitteilte. Bei dem rund zweistündigen Überflug soll Rosetta Fotos von Lutecia mit ihren rund hundert Kilometern Durchmesser machen. Die Wissenschaftler interessiert vor allem die Beschaffenheit des Asteroiden, etwa das Vorkommen von Metall. Sie hopffen auf neue Erkenntnisse zur Entstehung der Planeten in unserem Sonnensystem hoffen.

Rosetta, deren Geschwindigkeit bei ihrem Treffen mit Lutecia bei rund 54.000 Stundenkilometern liegen wird, war im März 2004 gestartet. Die Sonde soll im Jahr 2014 den Kometen Tschurjumow-Gerassimenko im äußeren Sonnensystem erreichen. Auf ihm soll ihr Roboter Philae landen, was die erste jemals vollführte Landung auf einem Kometen wäre. Der Roboter soll die Oberfläche untersuchen. Rosetta wird den Kometen in den folgenden Jahren auf seiner Reise zur Sonne begleiten.

Rosetta wird bis zu dem Kometen rund sieben Milliarden Kilometer zurücklegen, wobei sich die Sonde schon mehrfach durch einen Vorbeiflug an der Erde und dann am Mars Schwung für ihre lange Reise holen musste. Die Mission ist eine der bisher teuersten in der Geschichte der unbemannten Weltraumforschung - eine Milliarde Euro kostete allein die Sonde selbst.

Quelle: AFP

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Rosetta hats geschafft5. Alles verlief planmäßig.
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Darmstadt (dpa) - Bilderbuchflug für den Kometenjäger "Rosetta": Die europäische Raumsonde ist wie geplant knapp am Asteroiden Lutetia vorbeigerast.


Rund 450 Millionen Kilometer von der Erde entfernt passierte die Sonde der Europäischen Raumfahrtagentur ESA den kosmischen Felsbrocken in nur etwa 3600 Kilometern Abstand, wie das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) am Abend mitteilte. Das ESA-Raumflugkontrollzentrum ESOC in Darmstadt empfing noch am Abend die ersten Bilder vom Vorbeiflug an dem Asteroiden.

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 Post subject: Re: News Raumsonden
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 Post subject: Re: News Raumsonden
PostPosted: 18.06.2011, 18:27 
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Bisher Älteste Schwarze Löscher entdeckt

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Mit Hilfe des Röntgenteleskops Chandra haben Astronomen die bislang ältesten schwarzen Löcher entdeckt. Gleichzeitig deutet ihr Fund darauf hin, dass massereiche schwarze Löcher in der frühen Anfangszeit des Universums häufig vorkamen.

Ein Team rund um Ezequiel Treister der University of Hawaii konzentrierte sich bei der Suche nach den schwarzen Löchern auf rund 250 Galaxien, die zuvor mit Hilfe des Hubble Space Teleskops entdeckt wurden. Mehr als sechs Wochen lang wurde Chandra auf die betroffenen Stellen im Weltraum gerichtet.
"Die Beobachtungen deuten an, dass extrem massereiche schwarze Löcher bereits 700 - 800 Millionen Jahre nach dem Urknall existiert haben, was nahelegt, dass sie entweder so massereich geboren wurden oder dass sie explosionsartig gewachsen sind", erklärt Proyamvada Natarajan der University Yale, der an der Forschung beteiligt war. Die ältesten schwarzen Löcher befinden sich also rund 13 Milliarden Lichtjahre von der Erde entfernt. Der Urknall fand vor rund 13,7 Milliarden Jahren statt.
Die Entdeckung der Wissenschaftler wurde erschwert, da die schwarzen Löcher durch große Mengen an Staub und Gas von ihren Heimatgalaxien verdeckt wurden. Zwischen 30 und 100 Prozent der beobachteten, weit entfernten Galaxien hatten ein schnell wachsendes schwarzes Loch in ihrer Mitte. Werden diese Befunde hochgerechnet, so müssten laut NASA mindestens 30 Millionen sehr massereiche schwarze Löcher im frühen Universum vorhanden sein.
Die Astronomen konnten außerdem die Wachstumsrate der schwarzen Löcher messen und stellten fest, dass sich die schwarzen Löcher gemeinsam mit ihren Heimatgalaxien entwickeln. Dieser Fund bedeutet laut Kevin Schawinski der Yale University, dass eine symbiotische Beziehung zwischen den schwarzen Löchern und ihren Galaxien besteht, die seit Anbeginn der Zeit existiert haben muss. Schawinski erklärt außerdem, dass die schwarzen Löcher mit einem Faktor von Hundert oder Tausend wachsen, um so zu den massereichen schwarzen Löcher zu werden, wie sie jetzt 13 Milliarden Jahre später zu sehen sind.
Mit dem Chandra-Teleskop wurde im vergangenen Jahr auch das bis dato jüngste schwarze Loch entdeckt. Es ist rund 30 Jahre alt und etwa 50 Millionen Lichtjahre von der Erde entfernt.

Quelle: Netzwelt.de

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Ein Drache bewacht wie es sich gehört die Schätze, die in seiner Höhle liegen oder ihm anvertraut wurden. Unter diesem Schätzen lag ihm ein großer Dunkeldiamant besonders am Herzen, der sich aber eines Tages selbständig auf den Weg machte und bis heute verschwunden ist. Der Drache bewachte diese Höhle treu, dennoch zog nach Jahren des Wartens weiter, da diese Wesen recht alt werden können und wissbegierig sind, brach er zu neuen Ausflügen auf sowie einer neuen Felsnsiche. Er hat in der Zwischenzeit auch gelernt, dass manche Dinge einen besonderen Anreiz durch ihr Strahlen erhalten oder ihre Aura und nicht nur durch ihre Beschaffenheit.


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 Post subject: Re: News Raumsonden
PostPosted: 18.06.2011, 18:47 
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Predkrieger wrote:
...
Mit dem Chandra-Teleskop wurde im vergangenen Jahr auch das bis dato jüngste schwarze Loch entdeckt. Es ist rund 30 Jahre alt und etwa 50 Millionen Lichtjahre von der Erde entfernt.
...


Damit wäre das schwarze Loch (relativ genau) 50.000.030 Jahre alt. Ist schon interessant, was die Explosion einer Sonne mit der 20fachen Masse unserer Sonne so für Folgen hat.

Weiß jemand von Euch, wie viele Sonnenmassen eine Nova bzw. Supernova mindestens haben muss, um ein stabiles schwarzes Loch zu erzeugen ??

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