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 Post subject: Heilige Lanze
PostPosted: 21.05.2009, 22:33 
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Die Heilige Lanze (auch: Mauritiuslanze oder Longinuslanze) ist das älteste Stück der Reichskleinodien der römisch-deutschen Könige und Kaiser des Heiligen Römischen Reiches. Sie enthält angeblich ein Stück eines Nagels vom Kreuz Christi (Heiliger Nagel). Nach der Legende gehörte die Lanze Mauritius, dem Anführer der Thebaischen Legion, oder nach anderen Quellen dem römischen Hauptmann Longinus, der mit ihr den Tod Jesu überprüfte, so dass sie auch mit dessen Blut getränkt sein soll.

Zeitweise war sie das bedeutendste Stück der Insignien, später trat an ihre Stelle die Reichskrone. Die Lanzenspitze wurde in einem Hohlraum im Inneren des Querbalkens des Reichskreuzes aufbewahrt. Ein Herrscher, der diese Lanze besaß, galt als unbesiegbar. Sie war das sichtbare Zeichen dafür, dass seine Macht von Gott ausging, dass er der Stellvertreter Christi war.

Für mindestens drei weitere Lanzen bzw. deren Spitzen wurde der Anspruch erhoben, die „echte“ Heilige Lanze aus der Zeit Christi zu sein (siehe Abschnitt: Andere Heilige Lanzen). Ihre Überreste sind jedoch heute nicht mehr auffindbar. Schon zur Zeit Kaiser Ottos III. wurden zwei Kopien der zu den Reichskleinodien gehörenden Lanze hergestellt und an befreundete Herrscher übergeben.

Die Lanze wurde zusammen mit den anderen Reichskleinodien während der Napoleonischen Feldzüge von Nürnberg nach Wien gebracht, um sie vor dem Zugriff Napoléon Bonapartes zu schützen.

Hitler ließ die Lanze kurz vor dem Zweiten Weltkrieg wieder nach Nürnberg bringen. Sie wurde 1945 von Soldaten der Alliierten in einem Stollen gefunden und zurück nach Wien gebracht. Heute wird sie in der Schatzkammer der Wiener Hofburg unter der Inventarnummer XIII, 19 ausgestellt.

Aussehen
Die Heilige Lanze, von der heute nur noch der Aufsatz erhalten geblieben ist, ist eine 50,7 Zentimeter lange Flügellanze. Der Lanzenschaft, der wohl aus Holz gefertigt war, fehlt. Aus dem Lanzenblatt ist ein spitzovaler Teil auf einer Länge von 24 Zentimeter und einer maximalen Breite von 1,5 Zentimeter herausgestemmt. In diesem ist ein ornamental zurechtgeschmiedetes, auch als Dorn (lat. spina) bezeichnetes, Eisenstück eingepasst, dessen unteres abgebrochenes Ende fehlt. Er ist mit vierfachem Silberdraht befestigt, wobei nicht klar ist, ob er früher in anderer Weise fester in den Freiraum eingefügt war.

Dieser Dorn galt jahrhundertelang als der „Heilige Nagel“. Ein (Kreuz-)Nagel kann er keinesfalls gewesen sein. Jedoch befinden sich auf zwei von den drei mondsichelförmigen Ausnehmungen mit knotenartigen Verdickungen des Dorns messingtauschierte Kreuze, die vielleicht eingelagerte Kreuznagelpartikelchen markieren.

Dort, wo sich das Lanzenblatt verjüngt, um in den Schaft überzugehen, ist auf jeder Seite der Lanze eine Eisenklinge angebracht, in deren Rücken zu diesem Zweck Ösen gebohrt worden sind. An diesen nachträglich angefügten Eisenblättern, welche oft als Messerklingen interpretiert worden sind, fallen ungewöhnlich tiefe Scharten auf, wie von einer scharfen Klinge, im Gegenhieb aufgefangen.

Derartige Beschädigungen lassen sich in großer Zahl auf den Schneiden von Lanzenspitzen aus Opferfunden der vorrömischen und römischen Kaiserzeit nachweisen.[1]

Halt und Befestigung finden diese „Messerklingen“ hauptsächlich durch die von den Manschetten weitgehend verdeckten Lederbänder und dem kunstvoll verspannten Silberdraht. Da die Art ihrer Verbindung mit dem Hauptteil des Lanzenblattes sehr dem oben eingefügten Eisendorn ähnelt, wird schon seit langem angenommen, dass beides im gleichen Arbeitsgang ausgeführt wurde, also vor etwa 1000 Jahren.

Das Lanzenblatt ist gebrochen. Wahrscheinlich brach es beim Ausstemmen des Spaltes kurz vor dem Jahr 1000, da in eine vereinfachte, noch existierende Kopie, die Kaiser Otto III. nach Krakau verschenkt hat, auch eine Nachbildung dieses Dorns eingepasst ist. Die Bruchstelle ist dreifach verkleidet, zuerst mit einem schmalen Eisenband, dann mit einem breiten Silberblech und zuletzt mit einem Goldblech. Die silberne Manschette trägt auf einem vergoldeten Streifen folgende lateinische Inschrift:

„CLAVVUS + HEINRICVS D(EI) GR(ATI)A TERCIVS ROMANO(RUM) IMPERATOR AVG(USTUS) HOC ARGENTUM IVSSIT FABRICARI AD CONFIRMATIONE(M) CLAVI LANCEE SANCTI MAVRICII + SANCTVS MAVRICIVS“

„deutsch: „Nagel des Herren + Heinrich von Gottes Gnaden der Dritte, Kaiser der Römer und Augustus, befahl dieses Silberstück herzustellen zur Befestigung des Nagels der Heiligen Lanze des Mauricius + Heiligen Mauricius“

Der Auftraggeber der silbernen Manschette ist Heinrich IV. Er ließ diese in der Zeit zwischen 1084 und 1105 anbringen.

Die oberste goldene Manschette, die Kaiser Karl IV. anfertigen ließ, ist mit der lateinischen Inschrift +LANCEA ET CLAVUS DOMINI, (deutsch: „+ Lanze und Nagel des Herrn“) versehen.

Die Lanze im dritten Reich
Hitler schrieb in „Mein Kampf“ in Bezug auf die durch den „Deutschen Krieg“ 1866 vollzogene Trennung von österreichischer und preußisch-deutscher Geschichte: „Die zu Wien bewahrten Kaiserinsignien einstiger Reichsherrlichkeit scheinen als wundervoller Zauber weiter zu wirken als Unterpfand einer ewigen Gemeinschaft.“ Nach dem Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich unter Hitler wurden die Reichskleinodien 1938 von Wien wieder nach Nürnberg überstellt. Fest steht, dass Hitler damit den Lokalpolitikern der Stadt, die durch die Abhaltung der Parteitage auf dem Reichsparteitagsgelände fest mit der NSDAP verbunden waren, einen Gefallen erweisen wollte. Erst gegen Ende des 20. Jahrhunderts kamen Thesen auf, Hitler sei es dabei nur um die Heilige Lanze gegangen, die ihm Unbesiegbarkeit verleihen sollte und die er als Wunderwaffe einsetzen wollte. Diese These geht anscheinend auf das Buch "Der Speer des Schicksals" von Trevor Ravenscroft zurück.

Gegen diese Thesen spricht auch, dass sich die Lanze zusammen mit den anderen Insignien des römisch-deutschen Kaisertums zu Kriegsende noch immer in Nürnberg befand, wo sie von amerikanischen Soldaten gefunden wurde. 1946 wurden die Reichskleinodien als Beutegut des Dritten Reichs von den Vereinigten Staaten an die Schatzkammer in Wien zurückgegeben. Auch das Gerücht, die Lanze habe dabei ihren Weg in die Vereinigten Staaten gefunden und nur eine Kopie sei in der Schatzkammer ausgestellt worden, bewahrheitete sich nicht. Röntgenaufnahmen und andere zerstörungsfreie Materialprüfungen des Interdisziplinären Forschungsinstitutes für Archäologie der Universität Wien in den vergangenen Jahren zeigten, dass es sich dabei um die oftmals beschriebene, 1200 Jahre alte Lanze handelt.

Unabhängig von allen Gerüchten ist festzuhalten, dass die Mediävistik im „Dritten Reich“ eine intensive Diskussion um die Lanze als Herrschaftsinsignie der Ottonen, vor allem in den Händen Heinrichs I. und Ottos I., führte. Die ersten beiden Ottonen galten seit dem 19. Jahrhundert gemeinhin als Vorläufer des nach Osten gerichteten Imperialismus und erfuhren seit 1933 besondere Hochschätzung. An der Diskussion beteiligt waren der SS nahestehende anerkannte Historiker. So Albert Brackmann als damals renommiertester Historiker mit wiederholten Aussagen zur Lanze als Mauritiusreliquie in den Händen Ottos, für den der in Magdeburg verehrte Mauritius als „Schutzpatron des deutschen Ostens“ gegolten habe; aber vor allem auch der im „Ahnenerbe“ mitarbeitende und an den Universitäten in München und Kiel lehrende Otto Höfler, der in einem Vortrag über das „germanische Kontinuitätsproblem“ beim Historikertag 1937 in Erfurt die Lanze als den „heiligen Speer Wotans“ identifizierte. Seiner These nach sei dieser Speer in der Heiligen Lanze als Reichslanze lediglich römisch-christlich überfremdet worden. Anfang der 1940er Jahre beteiligten sich neben Brackmann parallel an der Diskussion der Mediävist H.-W. Klewitz, Josef Otto Plassmann als großer Heinrichsverehrer und Alfred Thoss, Angehöriger der Waffen-SS, in einer weiteren Auflage (1943) seiner Heinrichsmonographie von 1936.


Macht sie Unsterblich?
Nun, Hitler hat sie berührt.. er entkam dem Bombenattentat
(siehe Operation: Walküre (film)
Und er lebt scheinbar immernoch. (siehe Hitlerverschwörung)

Quelle: *** The link is only visible for members, go to login. ***


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Hallo Mysterious,

was soll man den deiner Meinung jetzt auf diesen einkopierten Text anworten ?

Das man auch glaubt Hitler sei wegen dieser Berührung einem Attentat entkommen ?

Versteh den Sinn nicht so ganz.

LG Efdoir

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Na toll, und ich kann dann wieder den Müll raustragen^^. Naja,ist ja noch Platz.

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Nö lass mal, die Kippe dient der Allgemeinen Erheiterung^^.

Witzig ist es ja.

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Das heist natürlich trotzdem nicht, das ich das gerne für dich mache sliver :oops:

Allerdings ist kann das sehr unterhaltsam sein... :alien4:

lg master

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Naja, zum Lesen ist es doch geeignet.
Als Quelle diente Wikipedia, und die Leute , die sich für den Beitrag verantwortlich zeigen, haben in den meisten Fällen sich doch sehr viel Arbeit mit ihrer Recherche gemacht.
Nicht umsonst wird diese Quelle gerne für Informationen herangezogen.

LG Efdoir

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PostPosted: 15.06.2009, 22:27 
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Keine Angst in der Müllkippe verschwindet nichts, ist wie ein Archiv, so jetzt ist hier aber zu^^.

Man kann gerne über die Lanze schreiben, dann aber bitte mit eigenen Worten.

lg sliver

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