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 Betreff des Beitrags: Cyberwar - Im Netz tobt bereits ein Krieg
BeitragVerfasst: 24.10.2010, 15:55 
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Hi

Begriff: Cyberwar meint die kriegerische Ausernandersetzung im virtuellen Raum.

Anwendungen: Zu den Methoden zählt unter anderem das eindringen in fremde Computersysteme^^ zwecks Informationsgewinnung, das einschleusen eigener Programme oder Viren, die das System entweder (zer)stören oder übernehmen. Derzeitiger Höhepunkt im Cyberwar ist der entgültige Zusammenbruch eines ganzen Netzwerkes - Distributed denial of service - zuletzt nachweislich v. Russland angewendet gegen Estland das für einen ganzen Tag unregierbar war mit Mrd. Schäden.

Es ist längst keine Utopie mehr, die Kriege der Zukunft werden im Internet ausgetragen, dabei kann innerhalb kürzester Zeit mehr Schaden angerichtet werden als durch jede Kriegsmaschinerie.

Derzeitige nachweisbaren Gefechte--->

April 2007 Zuerst in Banken, dann in Ministerien - totaler Zusammenbruch nach einem gezielten Erstschlag aus Russland. Kurz v. diesem registrierte die "Computer Emergency Response Team" v. Estland zig-tausende Anfragen auf die Server pro SEKUNDE.

September 2007 Flog die israelische Luftwaffe einen Angriff auf eine geheime Kernenergieanlage in Syrien die sich noch im Bau befand.
Kurz davor wurde die syrische Luftabwehr durch einen parallel gestarteten Cyberangriff außer Gefecht gesetzt - ihr wurde simuliert, dass alles bestens wäre im Luftraum.

2008 das Amerikanische Heeresoberkommando wird ausspioniert, streng geheime Daten über den Afghanistanfeldzug werden entwendet.

Jänner 2009 brach in Kirgiesien das gesamte Internet zusammen, Urheber derzeit unbekannt, vermutlich war dies nur eine Manöverübung (!)

Das derzeit letzte Gefecht Stuxnet befindet sich noch in Vorbereitung, keinerlei Gegenmaßnahmen haben bisher funktioniert.

Momentan bauen fast alle Nationen eigene Einheiten zur Abwehr und Angriff auf. Das unglaubliche ist ja das Angriffskriege nicht nur ohne Kriegserklärung laut UN-Charta ja verboten sind, aber noch nichtmal geklärt ist worunder Cyberwarattacken jetzt wirklich fallen und der Angriff auf Estland ja nix anderes als ein Überaschungsangriff ohne Vorwahrnung sprich Kriegserklärung war.

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 Betreff des Beitrags: Re: Cyberwar - Im Netz tobt bereits ein Krieg
BeitragVerfasst: 08.11.2010, 04:30 
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Na hoffentlich bleiben wir 'normale User' davon verschont, weitesgehend.

Vor kurzem sah ich ein Bericht von einem Virus/Wurm? der es auf Kraftwerke? abgesehen hat und im netz wohl kursiert, der aber zum Glück nichts auf Heimcomputer anrichten kann, da er nicht darauf programmiert wurde. (war das jetzt Stuxnet?^^ sry, hab ka..^^)

Das ist schon was heftig, Cyberwar.

Wo wird das noch hinführen..?


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 Betreff des Beitrags: Re: Cyberwar - Im Netz tobt bereits ein Krieg
BeitragVerfasst: 08.11.2010, 07:51 
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Stuxnet, richtig.
Gibt hier auch einen sehr guten Thread dazu, im OT Forum wenn ich mich nicht täusche.

Eigentlich logisch, dass man es über das Internet versucht, es wird für beinahe jeden Menschen jeden Tag wichtiger.


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 Betreff des Beitrags: Re: Cyberwar - Im Netz tobt bereits ein Krieg
BeitragVerfasst: 08.11.2010, 12:46 
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So muß ich mich zum Thema doch nochmal einschalten.
Cyberwar bezeichnet nicht (nur) die "Kriegsführung" via Internet wie manch einer glauben möchte. Der Begriff als solcher ist vielfältiger als es auf den ersen Blick erscheinen mag.
So beschreibt schon Sunzi in seinen Buch "die Kunst des Krieges" die nutzung der Information als Waffe.
Ebenso Karl von Clausewitz in seinem Buch "vom Kriege".
Laut deffinition gehört zum "Cyberwar" unter anderem
Zitat:
Übliche Verfahren des Cyberwar umfassen:

* Spionage: Das Eindringen in fremde Computersysteme zum Zwecke der Informationsgewinnung
* Defacement: Veränderungen am Inhalt einer Website, um u. a. Propaganda zu schalten
* diverse Formen von Social Engineering
* Einschleusen von kompromittierter Hardware, die bewusst fehlerhaft arbeitet oder Fremdsteuerung erlaubt
* Denial-of-Service-Attacken, um feindliche Dienste zu stören oder vollständig zu unterdrücken
* Materielle Angriffe (Zerstören, Sabotage, Ausschalten) von Hardware (z. B. Kabel-, Antennen- und Satellitenverbindungen)

Auf Softwareseite nutzen Angreifer in erster Linie die in vielen Webapplikationen prävalenten Schwachstellen aus. Auf physikalischer Ebene werden insbesondere Kampfmittel verwendet, die auf Strahlungsemission beruhen und hierdurch elektronische Geräte stören, etwa EMP-Waffen oder Airborne Tactical Laser.

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Der Begriff des Cyberwar ist daher lediglich als neuzeitlich geprägter Begriff von Taktiken zu verstehen, die seid altersher im Krieg verwendung finden bzw die sich maßgeblich mit dem Medium Internet auseinandersetzen.
Cyberwar als solches bedient sich allerdings nicht nur des Internets. Bezeichnet man doch auch den einsatz von bsp. EMP Waffen als Cyberwar oder die gezielte zerstörung der gegnerischen Kommunikation. Dies muß sich nicht zwangslaufig im Internet abspielen (reicht es doch z.B. eine Antenne zu zerstören).
Cyberwar als solcher kann also vielmehr als Kombination der aufgeführten Taktiken gesehn werden, wobei Viren, Trojaner oder Malware nur einen Teil ausmachen.
Der vollständigkeithalber wollte ich nur mal drauf hinweisen (ausserdem lege ich jedem nahe, der sich mit dem Thema befasen möchte, mal die Zitate des Wiki Artikels zum Thema Cyberwar zu lesen)
Barack Obama hat geschrieben:
Heute werden wir uns auf nukleare, biologische und Cyber-Bedrohungen konzentrieren - drei Bedrohungen des 21. Jahrhunderts, die während der letzten acht Jahre vernachlässigt wurden. Es ist an der Zeit, aus Washingtons konventionellem Denken auszubrechen, dass darin versagt hat, mit unkonventionellen Bedrohungen Schritt zu halten.[…] Jeder Amerikaner hängt, direkt oder indirekt, von unserem System von Informationsnetzen ab. Sie bilden zunehmend das Rückgrat unserer Wirtschaft und unserer Infrastruktur – unserer nationalen Sicherheit und unserer persönlichen Wohlfahrt. Es ist kein Geheimnis, dass Terroristen unsere Computernetze nutzen könnten, um uns einen lähmenden Schlag zu versetzen. Wir wissen, das Cyberspionage und vergleichbare Verbrechen schon im Ansteigen begriffen sind. Und während Länder wie China diesen Wandel rasch verstanden haben, haben wir die letzten acht Jahre den Fuß nachgezogen. Als Präsident werde ich der Cybersicherheit jene höchste Priorität einräumen, die ihr im 21. Jahrhundert zukommt. Ich werde unsere Cyber-Infrastruktur zur strategischen Einrichtung erklären und einen Nationalen Cyberberater [u. U. besserer Übersetzungsvorschlag: Berater für nationale Belange im Cyberspace] ernennen, der direkt mir berichtet. Ich werde die Bemühungen quer durch die Bundesregierung koordinieren, eine wahrhaft nationale Cybersicherheitspolitik einführen und die Standards zur Informationsicherheit straffen – von den Netzen, auf die sich die Bundesregierung stützt, bis hin zu den Netzen, die Sie in ihrem persönlichen Leben nutzen.


Edit: Daran anschließend möchte ich Vicky´s Liste um ein Gefecht erweitern ...
Zitat:
Einer Reihe von Autoren gilt der Kosovo-Krieg 1999 als der erste „richtige Cyberwar“ zwischen Staaten, bei dem beide Seiten entsprechende Kampfmittel auf dem Schlachtfeld einsetzten. Auch die umfassende Steuerung und Kontrolle des Kriegsgeschehens mittels weltraumgestützter Systeme trat hier auf NATO-Seite bestimmend hervor.

Die Allianz etwa störte und manipulierte serbische Luftabwehrsysteme u. a. durch Einsatz hochfrequenter Mikrowellenstrahlung, griff das jugoslawische Telefonnetz an und brach auf elektronischem Weg in russische, griechische und zypriotische Banken ein, um Konten des serbischen Präsidenten Slobodan Milošević zu sabotieren und leerzuräumen. Serbische Kräfte störten ihrerseits u. a. NATO-Server und hörten ungeschützte NATO-Kommunikation ab; eine serbische Hackergruppe soll einen Schweizer Provider zur Schließung der Website der prowestlichen „Stimme des Kosovos“ gezwungen haben.

Nach der Bombardierung der chinesischen Botschaft in Belgrad durch NATO-Jets mischten sich auch chinesische Hacker ein und griffen Websites an, versandten virenverseuchte E-Mails und schalteten Propaganda (vgl. Heinz-Michael Winkels, a.a.O.). Attackiert wurden u. a. die Internetpräsenzen des US-Energieministeriums und des National Park Service. Die Website des Weißen Hauses (www.whitehouse.gov) musste sogar für drei Tage geschlossen werden.

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 Betreff des Beitrags: Re: Cyberwar - Im Netz tobt bereits ein Krieg
BeitragVerfasst: 11.11.2010, 01:54 
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Interessant! Danke für deine Ausführung.

Ist bekannt, ob zB diese EMP-Waffen auch für physiche Schäden sorgen können? Oder es vllt schon taten?

In Wiki find ich zumindest nichts auf Anhieb.


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 Betreff des Beitrags: Re: Cyberwar - Im Netz tobt bereits ein Krieg
BeitragVerfasst: 11.11.2010, 09:20 
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Offziell wird dies natürlich dementiert aber inoffiziell denke ich schon, dass ein starker EMP das Hirn schädigen kann.
Werd mich diesbezüglich mal auf recherchetour begeben.

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 Betreff des Beitrags: Re: Cyberwar - Im Netz tobt bereits ein Krieg
BeitragVerfasst: 11.11.2010, 11:00 
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So hab mich mal ein wenig schlau gemacht. Also der klassische EMP (Elektro Magnetischer Puls) scheint weniger auswirkungen auf den Menschen zu haben (zumindest ist nicht viel drüber bekannt) bedenklich ist allerdings die Tendenz zur generellen nutzung von E - Waffen durch Militär und Polizei (noch bedenklicher da sie größtenteils unter der Kategorie "nicht tödliche Waffen" geführt werden) ...

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Allerdings gehört das weniger in den Bereich des Cyberwar sondern eher in Elektronische Kriegsführung und hat daher einen eigenen Thread verdient.

Man sollte allerdings mal die überlegung anstellen, dass Gehirne auch (korrigiert mich wenn ich falsch liege) mit elektrischen Impulsen arbeiten und daher halte ich eine schädigung durch einen starken, gezielten EMP für nicht ausgeschlossen.

Edit: Wenn bedarf zur diskussion besteht am besten hier weitermachen off-topic/moderne-waffen-und-uberwachung-t1708.html?hilit=Waffen

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