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 Post subject: Milliarden erdähnliche Planeten alleine in unsere Galaxie
PostPosted: 20.05.2012, 11:31 
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Moin,

Laut Berechnungen der Europäischen Weltraumagentur, soll es deutlich mehr erdähnliche Planeten in unserer Milchstraße geben als Gasplaneten. Leider umkreist ein Großteil von denen Rote Sterne. Dennoch lässt die Zahl von ca 160 Milliarden potentielle Erden einen optimistischen Ausblick zu, das wir nicht die einzigen im Universum sind.

Neuesten Erkenntnissen sind sogar reine Wasserplaneten eher die Regel als eine Ausnahme.

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 Post subject: Re: Milliarden erdähnliche Planeten alleine in unsere Galaxi
PostPosted: 20.05.2012, 12:03 
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Habe mal einen Bericht über einen Wasserplaneten gefunden ^^

Astronomen haben einen ganz neuen Planetentyp entdeckt: Eine Wasserwelt mit dicker Dampfhülle. Der Wasserplanet GJ1214b umkreist 40 Lichtjahre von der Erde entfernt einen Roten Zwergstern. Er ist gut zweieinhalb Mal so groß wie die Erde und sieben Mal so schwer. Die Temperatur auf seiner Oberfläche liegt nach Schätzungen der Astronomen bei rund 230 Grad Celsius. Aus ihren Berechnungen schließen die Forscher, dass er hauptsächlich aus Wasser und nur zu einem kleinen Teil aus Gestein bestehen muss. "GJ1214b gleicht damit keinem Planeten, den wir bisher kennen", sagt Studienleiter Zachory Berta vom Harvard-Smithsonian Center for Astrophysics (CfA) in Cambridge. Über ihre Ergebnisse berichten die Forscher im Fachmagazin "The Astrophysical Journal".
In unserem Sonnensystem kennen Astronomen drei Klassen von Planeten: Gesteinsplaneten wie Erde, Mars oder Venus, Gasriesen wie Jupiter und Saturn und Eisriesen wie Neptun und Uranus. In anderen Planetensystemen sind zudem noch Himmelskörper aus glutflüssigem Gestein und extrem heißen Gasen bekannt. Doch die Supererde GJ1214b entspreche keinem dieser Typen, sagen die Forscher.

Planet muss nach innen gewandert sein

GJ1214b umkreist seinen Roten Zwergstern in einer Entfernung von nur zwei Millionen Kilometern - für einen Umlauf benötigt der Planet daher nur 38 Stunden. Nach Ansicht der Forscher muss der Wasserplanet aber einst viel weiter von seinem Stern entfernt entstanden sein, in einer Region, in der es viel Wassereis gab. Dieses Eis ballte sich zu einem Himmelskörper, der dann im Laufe der Zeit immer weiter nach innen wanderte.
Weil der Wasserplanet kaum Gestein enthält, muss er auch eine vollkommen andere innere Struktur besitzen als beispielsweise die Erde, berichten die Forscher. "Die hohen Temperaturen und der hohe Druck im Planeteninneren könnten exotische Materialien entstehen lassen, etwa heißes Eis oder superflüssiges Wasser - Substanzen, die unserer Alltagswelt vollkommen fremd sind", sagt Berta.

Planetenpassage vor seinem Stern beobachtet

Der Planet GJ1214b wurde bereits 2009 entdeckt, aber erst jetzt von einem internationalen Forscherteam genauer untersucht. Mit Hilfe des Weltraumteleskops Hubble beobachteten die Astronomen das Vorüberwandern des Planeten vor seinem Zentralstern. Dieser sogenannte Transit verriet ihnen Größe und Masse des Planeten und damit auch seine Dichte. Während die vorwiegend aus Gestein bestehende Erde eine Dichte von 5,5 Gramm pro Kubikzentimeter besitze, liege die Dichte von GJ1214b bei rund zwei Gramm pro Kubikzentimeter, berichten die Forscher. Das komme der Dichte von Wasser - ein Gramm pro Kubikzentimeter - relativ nahe.
Der Transit gab den Astronomen aber auch Aufschluss über die Zusammensetzung der Atmosphäre des Wasserplaneten, denn das Licht des Sterns passierte währenddessen die Planetenatmosphäre und wurde dabei teilweise gefiltert. Aus der Zusammensetzung des aufgefangenen Restlichts konnten die Forscher ermitteln, dass die Atmosphäre des Planeten aus einer dichten Wasserdampfhülle bestehen muss.

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 Post subject: Re: Milliarden erdähnliche Planeten alleine in unsere Galaxi
PostPosted: 20.05.2012, 14:00 
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Merkwürdig das jeder Planet denn sie entdecken, gleich von der Presse als Supererde bezeichnet wird.

230°C und dicke Wasserdampfhülle, vermutlich so kuschelig wie in einem Dampfkessel ^^

Schade das man nicht mal eine Sonde dort hinschicken kann. Schärfere Bilder und Proben von dieser Welt wären sicher sehr interessant. Wer weiß vielleicht gibt es dort sogar Leben.

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 Post subject: Re: Milliarden erdähnliche Planeten alleine in unsere Galaxi
PostPosted: 08.06.2012, 10:32 
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Victoria wrote:
Schade das man nicht mal eine Sonde dort hinschicken kann. Schärfere Bilder und Proben von dieser Welt wären sicher sehr interessant. Wer weiß vielleicht gibt es dort sogar Leben.

news.de wrote:
Leben ist auf dem bereits 2009 entdeckten Exoplaneten nicht zu erwarten, denn dort dürften unwirtliche Verhältnisse herrschen: Er umkreist seine Zwergsonne einmal alle 38 Tage in nur zwei Millionen Kilometern Entfernung. Zum Vergleich: Die Erde ist 150 Millionen Kilometer von der Sonne entfernt. Entsprechend ist es auf GJ 1214b im Schnitt geschätzte 230 Grad Celsius heiß. «Die hohen Temperaturen und der hohe Druck könnten exotische Materialien wie 'heißes Eis' oder 'supraflüssigesWasser' formen»

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 Post subject: Re: Milliarden erdähnliche Planeten alleine in unsere Galaxi
PostPosted: 09.06.2012, 07:35 
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Leben wie das auf der Erde sicher nicht das stimmt aber wer weiß ob nicht dort ?

Gewissheit hat man erst wenn eine Sonde diesen Planeten erforscht und zwar eingehend.

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 Post subject: Re: Milliarden erdähnliche Planeten alleine in unsere Galaxi
PostPosted: 09.06.2012, 09:00 
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Victoria wrote:
Leben wie das auf der Erde sicher nicht das stimmt aber wer weiß ob nicht dort ?

Gewissheit hat man erst wenn eine Sonde diesen Planeten erforscht und zwar eingehend.

Da müssen wir wohl bis 2018 warten, nachdem die NASA sein James Webb Space Telescope zu diesem Planeten geschickt hat, erst dann werden wir wohl mehr über diesen Planeten erfahren. :WTF:

Mit einer Entfernung von nur 40 Lichtjahren im Sternbild Schlangenträger (Ophiuchus) handelt es sich bei "GJ 1214b" um ein ideales Ziel für das von NASA, ESA und CSA für 2018 geplante James Webb Space Telescope.

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 Post subject: Re: Milliarden erdähnliche Planeten alleine in unsere Galaxi
PostPosted: 26.06.2012, 20:10 
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Habe einen Bericht über einen Lebensfreundlichen Wasserplaneten gefunden ^^


Super-Erde möglicherweise lebensfreundlich

Astronomen haben um einen nur 22 Lichtjahre entfernten Stern einen möglicherweise lebensfreundlichen Planeten entdeckt. Es dürfte sich dabei um den bislang besten Kandidaten für eine Welt handeln, auf der es flüssiges Wasser geben könnte. Der Fund zeigt nach Ansicht der Forscher, dass sich lebensfreundliche Welten um deutlich mehr Sterne bilden können als zuvor angenommen.

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Eigentlich hatte das Team um Guillem Anglada-Escudé gar nicht nach einer potentiell lebensfreundlichen Welt um den rund 22 Lichtjahre entfernten Stern GJ 667C gesucht, sondern wollte mehr über eine andere Super-Erde herausfinden, die schon zuvor um den Zwergstern entdeckt worden war. Anglada-Escudé arbeitete damals noch an der Carnegie Institution in Washington, ist aber inzwischen an der Universität Göttingen beschäftigt. Für ihre Untersuchung nutzten die Astronomen Archivmaterial der europäischen Südsternwarte ESO, das sie mit einem neuen Verfahren analysierten. Sie verwendeten außerdem zusätzliche spektroskopische Beobachtungen des Keck Observatory und des Magellan-II_Teleskops.

Das Verfahren, das Anglada-Escudé und sein Team zur Suche nach Planeten anwendeten, nennen die Wissenschaftler "Radialgeschwindigkeitsmethode". Dabei wird bei einem Stern nach einem leichten Wackeln gesucht, das ein umlaufender Planet bei diesem verursacht. Die Astronomen konzentrierten sich bei ihrer Arbeit auf den Zwergstern GJ 667C, der Teil eines Dreifach-Sternsystems ist. Auch bei dessen beiden anderen Sonnen, GJ 667A und GJ 667B, handelt es sich um recht massearme Sterne. Im Vergleich zu unserer Sonne gibt es aber noch einen weiteren wichtigen Unterschied: Der Anteil an schwereren Elementen in den Sternen beträgt nur etwa ein Viertel des Anteils dieser Elemente in unserer Sonne. Astronomen bezeichnen solche Sterne als "metallarm". Da es sich bei diesen Elementen aber gerade um die "Bausteine" für Gesteinsplaneten handelt, hielt man es bislang für unwahrscheinlich, dass sich um metallarme Sterne häufiger Gesteinsplaneten entdecken lassen.

Um GJ 667C hatte man bereits zuvor eine Super-Erde entdeckt, also einen Planeten, der massereicher als die Erde ist, aber noch nicht in die Kategorie der Neptun- oder gar Saturn-ähnlichen Welten fällt. Dieser Planet, GJ 667Cb, umkreist seine Sonne allerdings in relativ geringer Entfernung und benötigt für einen Umlauf lediglich 7,2 Tage. Es dürfte, trotz der deutlich geringeren Leuchtkraft von GJ 667C, auf dieser Welt also deutlich zu heiß und Leben damit so gut wie ausgeschlossen sein.

Bei dem Versuch, mehr über die Bahnparameter von GJ 667Cb herauszufinden, stießen Anglada-Escudé und sein Team auf das deutliche Signal eines weiteren Planeten. Diese, GJ 667Cc genannte Welt, hat mindestens die 4,5-fache Masse der Erde und umrundet seinen Stern alle 28,15 Tage. Die Wissenschaftler haben ausgerechnet, dass GJ 667Cc etwa 90 Prozent der Lichtmenge von seinem Zentralstern abbekommen muss, die von unserer Sonne auf die Erde trifft. Da es sich aber bei dem Zwergstern hauptsächlich um Infrarotstrahlung handelt, sollte ein größerer Teil der Energie von dem Planeten absorbiert werden und die ferne Welt zusammengenommen in etwa gleichviel Energie von GJ 667C erhalten, wie die Erde von der Sonne.

Damit, so die Wissenschaftler, könnten auf der Oberfläche von GJ 667Cc ähnliche Temperaturen wie auf der Erde herrschen, obwohl man sich dessen ohne weitere Informationen über die Zusammensetzung der Atmosphäre nicht sicher sein kann. Doch eines, so Anglada-Escudé, sei auf jeden Fall klar: "Dieser Planet ist der neue beste Kandidat für einen Planeten, auf dem es flüssiges Wasser geben kann und der damit auch Bedingungen aufweisen würde, unter denen uns bekanntes Leben existieren könnte."

Die Wissenschaftler haben in dem System zudem Hinweise auf zwei weitere Planeten entdeckt. Einer, auch eine Super-Erde, könnte den Zwergstern alle 75 Tage einmal umrunden. Bei dem anderen potentiellen Planeten handelt es sich um einen Gasriesen. Doch um diese Planeten tatsächlich bestätigen zu können, sind weitere Beobachtungen nötig. "Mit einer neuen Generation von Messinstrumenten könnten Wissenschaftler solche Zwergsterne systematisch auf ähnliche Planeten hin untersuchen und auf diesen wiederum gezielt nach spektroskopischen Anzeichen für Leben forschen", blickt Anglada-Escudé in die Zukunft.

Quelle: astronews.com

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PostPosted: 06.07.2012, 02:32 
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Das wäre doch echt cool, wenn wir jetzt schon zu diesen neuen Planeten aufbrechen könnten.
Aber so schön wie die Erde werden wir keinen Planeten mehr finden. Auch wenn die anderen Wasserhaltig wären, mit der Oberflächentemeratur ab +100°C bis -500°C Nacht und Tag unterschied könnten wir dort nur mit Hilfe von Kuppeln/Planetopischen Bauten dort überleben.


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