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 Post subject: Galaxien des Südhimmels katalogisiert
PostPosted: 07.04.2009, 20:58 
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Ein internationales Astronomen-Team hat jetzt die bislang umfangreichste Galaxien-Zählung am Südhimmel (Bild) abgeschlossen. Im Rahmen der Durchmusterung des Universums haben Forscher aus aller Welt insgesamt 110.000 Galaxien mit einer Entfernung von bis zu zwei Milliarden Lichtjahren vermessen und katalogisiert. Dabei haben die Wissenschaftler unter anderem entdeckt, dass die Materie im All höchst ungleichmäßig verteilt ist.

Zählung mittels automatischen Telekops
Durchgeführt wurde die Zählung mit Hilfe eines automatischen Teleskops, das simultan die Spektren von bis zu 150 Galaxien in einem sechs Grad großen Feld am Himmel aufnehmen kann. Geplant ist, in den nächsten Jahren auch den Nordhimmel genauer unter die Lupe zu nehmen und eine ähnliche Galaxien-Inventur durchzuführen.

Die erhobenen Daten sollen Forschern dabei helfen, die Wirkung und Verteilung der immer noch mysteriösen dunklen Materie besser zu verstehen. Außerdem werden sie künftig in die Berechnungen der Wahrscheinlichkeit von Leben jenseits der Erde und unseres Planetensystems miteinbezogen.

quelle: University of Technology


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 Post subject: "Es ist ein Wunder"
PostPosted: 30.07.2009, 15:36 
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Größtes Teleskop der Welt geht auf Galaxien-Jagd


Es wäre der Traum des Galileo Galilei: Knapp 400 Jahre nachdem der Begründer der modernen Astronomie mit seinem Fernrohr die vier größten Jupiter-Monde entdeckte, ist am Freitag auf der Kanaren-Insel La Palma das bisher größte Spiegelteleskop der Welt in Betrieb genommen worden. Das Gran Telescopio Canarias (im Bild) ist so stark wie vier Millionen menschliche Pupillen und so präzise, dass es einen Teller Linsen auf dem Mond erkennen oder die Scheinwerfer eines fahrenden Autos in Australien auseinanderhalten könnte.

"Es ist wie ein Wunder", schwärmt Francisco Sanchez, der Direktor des Astrophysikalischen Instituts der Kanaren (IAC), das das Vorhaben 1987 ins Leben rief. Vor zehn Jahren begannen dann die Bauarbeiten der rund 130 Millionen Euro teuren Sternwarte. Sie steht in 2.400 Metern Höhe auf dem Roque de los Muchachos, dem höchsten Gipfel der kleinen Kanaren-Insel. "Es herrschte damals große Skepsis", erinnert sich Projektleiter Pedro Alvarez. "Und auch Angst, uns lächerlich zu machen", räumt er ein. Denn an ein so technologisch kompliziertes Unterfangen hatte sich Spanien zuvor nie herangewagt. Nun aber zählt das Land in diesem Bereich zur internationalen Elite.

Von außerirdischem Leben überzeugt
Mit dem Grantecan, auch als GTC bekannt, wollen die Wissenschaftler in bisher unerreichte Tiefen des Universums vordringen, fast bis zum Urknall vor rund 14 Milliarden Jahren. Sie wollen ferne Galaxien erforschen, die Entstehung von Sternen beobachten und weitere Planeten außerhalb unseres Sonnensystems finden. "Es wäre natürlich wunderbar, wenn dieses Teleskop uns dabei helfen könnte, einen Planeten zu entdecken, der unserem ähnelt. Ich bin nämlich davon überzeugt, dass es auch anderswo im Universum Leben geben kann", so Alvarez.

"Kathedrale der Astronomie"
Das Herzstück dieses "Galaxien-Jägers" ist ein Spiegel von 10,4 Metern Durchmesser, der vom Mainzer Technologiekonzern Schott gefertigt wurde. Er ist rund sechs Quadratmeter größer als die der anderen Riesenteleskope - in der Astronomie sind das Welten. Der Spiegel besteht aus 36 sechseckigen Segmenten, die zusammen 18 Tonnen wiegen. Das Teleskop insgesamt ist etwa 400 Tonnen schwer - und lässt sich dennoch mühelos mit der Hand bewegen, da es auf einer dünnen Ölschicht "schwimmt". Die "Kathedrale der Astronomie", wie die imposante Konstruktion genannt wird, ist 45 Meter hoch - was einem 14-stöckigen Hochhaus entspricht.

Einzigartiger Standort
Riesenfernrohre gibt es bislang etwa auf dem Gipfel des erloschenen Vulkans Mauna Kea auf Hawaii (Keck I und Keck II) oder auf dem Cerro Paranal in Chile, wo die Europäische Südsternwarte (ESO) das Very Large Telescope (VLT) betreibt. Keines von ihnen hat aber die Ausmaße des Grantecan. Dessen Standort ist zudem in Europa einzigartig. Der klare Himmel über La Palma - geschützt durch ein Gesetz, das in der Umgebung fremde Lichtquellen verbietet - und ein in der Regel gleichmäßig wehender Wind erleichtern die Arbeit der Sterngucker. Nicht umsonst gilt das Grantecan als bestes Instrument zur Erforschung des Himmels auf der Nordhalbkugel.

Auf dem Gelände betreiben das IAC und andere Forschungszentren bereits mehrere Sternwarten. Finanziert wurde das Grantecan größtenteils von der spanischen und der kanarischen Regierung. Beteiligt sind zudem Universitäten aus Mexiko und den USA.

Quelle: krone.at

lg master


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Die Spiele rund um die mysteriösen Ringwelten sind mehr als stupide Ego-shooter. Sie sind ein eigenes Universum.
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